Fußball | 2. Bundesliga Heimstarke Auer empfangen bundesligareife Düsseldorfer

16. Spieltag

Weiße Pracht im Erzgebirge, doch nach lockerem Wintersport wird es am Sonnabend nicht aussehen. Aue empfängt Fortuna Düsseldorf - eine ganz schwere Aufgabe für die "Veilchen". Der Respekt ist da, unlösbar ist sie für die Mannschaft von Dirk Schuster aber nicht. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Mannschaftskollegen.

Tor für Aue.  Florian Krüger / Krueger (11, Aue) trifft zum 2:1 und jubelt mit Pascal Testroet (37, Aue) und Sören Gonther (26, Aue)
Gibt's wieder Auer Jubel wie hier gegen Braunschweig? (Archiv) Bildrechte: PICTURE POINT/Sven Sonntag

Am Sonnabend (16. Januar) steht dem FC Erzgebirge Aue eine schwere Aufgabe bevor. Ab 13 Uhr wird im Erzgebirgsstadion Fortuna Düsseldorf seine Visitenkarte abgeben. Die Fortuna hat hohe Ziele und strebt mit Uwe Rösler den sofortigen Wiederaufstieg in die Beletage des deutschen Fußballs an.

"Stadionbrigade arbeitet sehr fleißig"

Gespielt wird nach Aussage von Aues Coach Dirk Schuster auf alle Fälle. Trotz der starken Schneefälle sei die Austragung der Partie nicht gefährdet, erklärte Schuster: "Die Stadionbrigade arbeitet sehr fleißig, um den Trainingsplatz zu räumen. Ich gehe auch davon aus, dass der Rasen im Stadion am Samstag in einem sehr ordentlichen Zustand sein wird."

Schuster: "Erwarten eine Mannschaft mit Bundesligareife"

Aue-Trainer Schuster weiß um die Schwere der Aufgabe und spricht vom "nächsten Brocken, den wir auf der Agenda haben. Die letzten Ergebnisse der Fortuna, fünf Siege und ein Unentschieden, flößen uns schon Respekt ein. Wir erwarten eine Mannschaft, die Bundesligareife hat". Die Kaderzusammensetzung der Düsseldorfer aus erfahrenen und jungen Spielern sei eine "Mischung, die sehr gut passt und sie wird dem Anspruch gerecht, um oben mitzuspielen", erklärte Schuster. Um gegen den Tabellenfünften zu gewinnen, wollen die Auer an die Leistung vom Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig anknüpfen. "Wir haben da sehr effektiv gespielt. Das ist uns zuletzt in Paderborn etwas abgegangen. Wir haben dort nach sehr guten Balleroberungen oft die falschen Entscheidungen getroffen. Das müssen wir gegen Düsseldorf auf jeden Fall wieder besser machen, um eine Chance zu haben", ergänzte der 53-Jährige.

Dirk Schuster
Aues Trainer Dirk Schuster. (Archiv) Bildrechte: imago images / Zink

"21 Spieler plus drei Torhüter"

Kadermäßig wird es nach Angaben von Schuster im Vergleich zur letzten Woche keine Veränderungen geben: "21 Spieler plus drei Torhüter sind einsatzbereit. Nur die Langzeitverletzten Malcom Cacutalua, Fabian Kalig und Erik Majetschak stehen uns nicht zur Verfügung."

Trainer-Premiere

Zudem kommt es in Aue zum Aufeinandertreffen zweier alter Mannschaftskameraden. Lang, lang ist’s her: 1989/90 spielten Dirk Schuster und Uwe Rösler zusammen beim 1. FC Magdeburg - Rösler im Sturm, Schuster in der Abwehr. Als Trainer sind sie mit ihren jeweiligen Mannschaften aber noch nie aufeinandergetroffen. Aue vs. Düsseldorf – eine Trainer-Premiere.

Uwe Rösler (Trainer Fortuna Düsseldorf)
Fortuna-Coach Uwe Rösler. (Archiv) Bildrechte: imago images / Revierfoto

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 16. Januar 2021 | 14:00 Uhr

4 Kommentare

normaler Zeitgenosse Gestern

Schauen wir mal ,Sieg,Unentschieden oder Niederlage alles möglich......so ist das eben im Fussball....hoffe auf Aue Sieg und das ist erlaubt.

Bleib gesund,!

Schachter Gestern

Bei Wismut-Wetter gegen die Fortuna? Ob das ein Vorteil ist in den heutigen Zeiten, wage ich zu bezweifeln. Sowohl Spieler als auch die Rasenheizung sowie das andere Umfeld kennen diese Bedingungen nicht mehr. Auf gewalztem Schnee zu spielen, bedarfsweise auch noch mal frisch geholt und aufgebracht, wenn es gegen technisch stärkere Gegner ging (Dynamo) - diese Zeiten sind vorbei... Damit könnten weder unsere Spieler noch die DFL umgehen.
Heute aber zählt wie damals auch die Mentalität und der Siegeswille - wer den stärkeren hat, wird das Ding morgen ziehen.
Ich hoffe natürlich auf unsere Truppe, obwohl mir Düdo durchaus sympathisch ist, und das nicht nur wegen seines derzeitigen Trainers.
Gerne erinnere ich mich an die freundlichen Fortuna-Fans im "Blick" aus früheren Zeiten.
TROTZDEM: Die Punkte sollten im verschneiten Gebirge bleiben!
Glück auf!

Muzzi vor 21 Stunden

Du hast ja BSG oder NWA Niveau, Horst.