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Fußball | 2. BundesligaAngeschlagener 1. FC Magdeburg peilt Heimsieg gegen Holstein Kiel an3. Spieltag

Stand: 07. August 2022, 08:43 Uhr

Der 1. FC Magdeburg geht ohne Angst, aber mit dem nötigen Respekt in das dritte Saisonspiel der 2. Bundesliga. Gegen Holstein Kiel machen Cheftrainer Titz zahlreiche Ausfälle Sorgen. Auch Dreh- und Angelpunkt Baris Atik wackelt vor der Mission "erster Heimsieg".

Nach dem Pokal ist vor der Liga: Der 1. FC Magdeburg versucht am Sonntag (07.08. 13.30 Uhr), die bittere 0:4-Klatsche gegen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal wettzumachen und gegen Holstein Kiel wieder in die Spur zu finden. Die Aufgabe gegen die Störche wird nicht leicht, beim FCM hat man großen Respekt vor dem kommenden Gegner. "Das ist ein etablierter Zweitligist, der Spieler mit sehr hoher Qualität hat, der kompakt auftritt und sehr gut bei der Seitenverlagerung ist", analysierte FCM-Trainer Christian Titz den Gegner auf der Pressekonferenz zum Spiel.

Fragezeichen hinter Schlüsselspieler Atik

Was erschwerend hinzu kommt: Im Spiel in der ausverkauften heimischen MDCC-Arena müssen die Magdeburger zahlreiche Ausfälle kompensieren. Zur ohnehin schon langen Verletztenliste kommen Mohammed El Hankouri und Alexander Bittroff hinzu. Beide fallen wegen muskulärer Probleme aus. Die wohl wichtigste Personalie ist Dreh- und Angelpunkt Baris Atik. Sein Einsatz ist nach Angaben von Christian Titz offen. Der Grund: Eine Bänderverletzung beim FCM-Regisseur lasse ein normales Training nicht zu. "Wir überlegen stets, wie wir ihn für die Spiele hinbekommen. Er selbst will natürlich immer spielen und ist für uns ein Unterschiedsspieler. Es ist aber Woche für Woche offen, ob er auflaufen kann", so Titz.

Ein Ausfall von Schlüsselspieler Baris Atik wäre für den FCM ein herber Verlust. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter

FCM nutzt die Chancen nicht

Ob mit oder ohne Atik, eine Schwachstelle im FCM-Spiel hat der Cheftrainer identifiziert und in den vergangene Tagen versucht, im Training auszumerzen: Es geht um die Chancenverwertung. In allen Saisonspielen hatt der FCM mehr Ballbesitz als der Gegner, aber weniger Abschlüsse. Man müsse die Möglichkeiten nutzen, die man sich erarbeitet, forderte der Trainer, der nach dem Erfolg in Karlsruhe nun auch den ersten Heimsieg feiern möchte.

Cjristian Titz in seiner Zeit beim HSV mit Ex-Spieler Lewis Holtby. (Archiv) Bildrechte: dpa

Wiedersehen mit alten Bekannten

Vorfreude herrscht bei Titz auf das Wiedersehen mit Kiels Fiete Arp und Lewis Holtby. "Es ist ja bekannt, dass ich zu beiden eine außergewöhnlich gute Beziehung habe", sagte der Trainer, der mit beiden Spielern längere Zeit beim Hamburger SV gearbeitet hatte und deren Fähigkeiten sehr schätzt.


(ten/dpa)

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 07. August 2022 | 15:45 Uhr

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