Fußball | 2. Bundesliga "Schweres Stück Arbeit" - FCM-Trainer Titz mit Respekt vor Auswärtsspiel gegen St. Pauli

4. Spieltag

Wenn am Sonntag der 1. FC Magdeburg beim FC St. Pauli gastiert, können sich die Fans auf einen Schlagabtausch zweier sehr spielfreudiger Teams freuen. Denn obwohl – oder gerade weil – beide Mannschaften vor allem defensiv anfällig sind, setzten beide Trainer eher auf die altbewährte Weisheit des Angriffs als beste Verteidigung.

Christian Titz (Trainer FCM) 13 min
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FCM ohne Atik in Hamburg

Die Schock-Nachricht folgte direkt zu Beginn der Magdeburger Pressekonferenz am Freitag (12.08.2022): Baris Atik wird definitiv für das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am Sonntag (13:30 Uhr, live im Audio-Stream und Ticker in der Spio-App und auf sport-im-osten.de) ausfallen. Das trifft Magdeburg sicher nicht unvorbereitet, schon zuletzt lief es bei Atik hauptsächlich auf kürzere Einsätze hinaus, aber dennoch wiegt der Ausfall des Spielmachers schwer.

Zumal auch Florian Kath, Ex-Pauli-Spieler Maximilian Franzke und Mittelstürmer Luca Schuler weiterhin an ihren Verletzungen laborieren und damit keinen Einsatz gegen eine schwächelnde Pauli-Abwehr bekommen, bei der die Torwartfrage weiterhin ungeklärt ist.

Baris Atik 1. FC Magdeburg,23
Baris Atik muss zunächst durch die Reha, um wieder fit zu werden. Bis dahin kann Trainer Titz nicht mit dem Strippenzieher planen. Bildrechte: IMAGO/Christian Schroedter

Gegenseitiges Lob für die Spielweise

Trotz der personellen Sorgen des FCM, lobte der Cheftrainer des FC St. Pauli, Timo Schultz, die Magdeburger Spielweise. "Magdeburg hat ein extrem hohes spielerisches Element", so Schultz auf der Pressekonferenz am Freitag. Dadurch träfen am Sonntag zwei Mannschaften aufeinander, "die nach vorne spielen wollen, die kreativ und mutig sind und ein gewisses Risiko eingehen wollen".

Christian Titz bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen St. Pauli 1 min
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Ähnlich spielfreudig schätzt auch FCM-Trainer Christian Titz den anstehenden Gegner ein. Insbesondere bei gegnerischen Kontern müssten seine Spieler wachsam sein. "Wir wissen, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die gerade vor ihrem Heimpublikum mit einer Wucht spielt, mit einem echt guten Umschaltspiel und einer Qualität, dass man echt aufpassen muss", so der Trainer. Insgesamt erwarte Magdeburg "ein schweres Stück Arbeit".

Die Schwachstellen beheben

Die Magdeburger Sorgenliste hat nach drei Ligaspielen bereits einige Einträge angehäuft. Gegenüber FCM-tv kritisierte Titz vor allem die eigene Anfälligkeit nach Standardsituationen des Gegners. Im Vorlauf der Partie warnte er diesbezüglich auf der Pressekonferenz vor Paulis Freistoßspezialisten Leart Paqarada und forderte mehr Einsatz und Hartnäckigkeit seines Teams in der Abwehr.

Offensiv lässt der FCM derzeit eine effektive Chancenerarbeitung und -verwertung vermissen. Stets verzeichnete der 1. FC Magdeburg mehr Ballbesitz als die Gegner, hat aber Probleme, daraus durchschlagskräftige Chancen zu erspielen. "Wir spielen uns momentan genügend Torchancen heraus", so Trainer Titz, der das Problem weniger in der Anzahl der Möglichkeiten sieht als in der Verwertung und unter der Woche Wert darauf legte, passende Situationen mit erhöhtem Druck zu trainieren.

1. FC Magdeburg - Holstein Kiel - FCM Jubel nach dem Tor zum 1:1 durch Jason Ceka
Einen Torjubel - wie hier beim 1:1 gegen Holstein Kiel - soll es demnächst wieder öfter geben beim 1. FC Magdeburg. Bildrechte: IMAGO/Eibner

Pokalspiel kein Faktor mehr

Vom nervenaufreibenden Pokalspiel in der vergangenen Saison, das der FC St. Pauli knapp mit 3:2 gegen Magdeburg gewann, wollen beide Teams nichts mehr wissen. Sowohl Titz als auch Schultz betonen, dass sich das Personal seit der bitteren Niederlage in der Saison 2021/22 umfangreich verändert habe und das Spiel daher keine Grundlage mehr für Analysen oder Prognosen liefere.

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ori

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 14. August 2022 | 15:45 Uhr

6 Kommentare

Thommi Tulpe vor 6 Wochen

Wenn ich hier die ganzen Kommentare lese ... mit Fußball und dem Spiel haben diese nichts zu tun. Es geht hier weder um irgendwelche Gendersternchen-Trikots noch um eventuelle Regenbogenhöschen oder -leibchen.
Wenn ein Verein z. B. mit Wettanbietern und Alkoholherstellern wirbt, ist das meiner Meinung bedenklicher als für ein Sternchen zu werben, welches nur ein bestimmtes Klientel als wichtig empfindet.
Zum Glück heißt es immer noch: Der Ball.
Zum Glück muss man in Bezug auf die Spieler auf dem Platz auch nicht gendern.
EINMAL = IMMER!!!

ich sage mal so vor 6 Wochen

St.Pauli war schon immer besonders wie das Hamburger Stadtviertel. Kein Grund hier sinnfrei Abzuläßtern!
Wegen solch blöder Kommentare sollte St.Pauli nicht verlieren.

althinate vor 6 Wochen

St. Pauli spielt am Sonntag gegen den 1. FCM mit „Gendersternchen“-Trikot.
Was kommt als nächstes: Regenbogenhöschen sowie -leibchen?
Diese Anbiederung an den vermeintlich politisch korrekten Zeitgeist wird immer peinlicher. Würde mich mal interessieren was die Pauli-Ultras von so einem Schwachsinn halten.
Hoffe auf einen hohen Auswärtssieg unseres FCM!
Wie sagte einst Hape Kerkeling:
Ei wer kommt denn da? Ei des is doch des Pauliehnsche!

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