Fußball | 2. Bundesliga Dynamo Dresden setzt gegen Nürnberg auf Push durch die Fans

10. Spieltag

Dynamo Dresden will am zehnten Spieltag das erste Team sein, dass dem 1. FC Nürnberg eine Niederlage zuführt. Dafür setzt die SGD besonders auf die Unterstützung durch den 12. Mann.

Dresdens Cheftrainer Alexander Schmidt
Dresdens Cheftrainer Alexander Schmidt Bildrechte: IMAGO / Dennis Hetzschold

"Die Fans haben uns bisher immer unglaublich motiviert und gepusht. Wir sind bereit für dieses tolle Spiel", blickt Dynamos Cheftrainer Alexander Schmidt freudig auf das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Sonntag, ab 13.30 Uhr im Liveticker und im Online-Radio). 14.500 Tickets sind nach Vereinsangaben bis zum Freitagmittag abgesetzt worden, 16.000 sind unter der 3G-Regel im Rudolf-Harbig-Stadion erlaubt.

Als nächsten gegen den ungeschlagenen "Club"

Bei den Schwarz-Gelben ist man optimistisch, dass auch dieses Mal ein ausverkauftes Haus vermeldet werden kann, auch wenn inzwischen die kostenlosen Corona-Bürgertests gestrichen wurden. Dynamo werde vor dem Stadion eine zentrale Testmöglichkeit anbieten. Dort müsse man zusätzlich zum Ticketpreis weitere 13 Euro für den Test zahlen, berichtet "Tag 24".

Die Unterstützung ist auch nötig, lief es doch zuletzt nicht mehr so rund für das Schmidt-Team. Vier Niederlagen in fünf Spielen musste die SGD hinnehmen. Nun soll gegen den bisher ungeschlagenen "Club" aus Nürnberg der fünfte Saisonsieg eingefahren werden.

"Klar möchten wir Nürnberg als erstes Team unbedingt schlagen. Sie bringen eine starke Mannschaft mit, die in der Offensive mit viel Schnelligkeit agiert und hinten solide steht", attestiert Schmidt dem Kontrahenten vom Sonntag. Daher sei es wichtig, "von der ersten Minute an wach zu sein."

Weiter lange Verletztenliste bei Dynamo

Auch Mittelfeldantreiber Heinz Mörschel ist gewarnt: "Die Jungs und ich sind heiß. Wir sind in dieser 2. Liga angekommen und wissen genau, was uns erwartet. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln."

Verzichten muss Dynamos Coach aber auf Michael Akoto (Muskelfaserriss), Max Kulke (Außenbandriss im Sprunggelenk), Brandon Borrello (Mittelfußbruch), Kevin Ehlers (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung) und Patrick Weihrauch (Trainingsrückstand nach Sprunggelenk-Operation) sowie die Langzeitverletzten Panagiotis Vlachodimos, Tim Knipping und Patrick Wiegers (alle Kreuzbandriss).

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rho/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 17. Oktober 2021 | 15:30 Uhr

5 Kommentare

Camouflage vor 7 Wochen

Realistischer ist das Dräsdn, Aue und Rostok näxte Saision die 3. Liga aufmischen.
Die 2. ist nichts für Ostdeutsche. Außname Union, die sind speziel und nicht so verkrampft wie einst Cottbus, Rostok, Dräsdn oder Magdeburch

Superspreader Thoralf vor 7 Wochen

Hoffentlich vergessen die Jungs, bei dem ganzen Trikot spazierentragen, nicht Fußball zu spielen! Was zählt sind DREI Punkte! HEIMSIEG!
Und falls da so ein Heinzel vom DFB auftaucht.... Gegen Stadionverbote!.... die aktive Fanszene macht keine Unterschiede zwischen Geschlechtern und Rassen! Braune Säcke können sich unter Fans nicht breitmachen! Hauptsache der DFB beweihräuchert sich selbst! Die UEFA beweihräuchert sich selbst! 🤮
Solidarität mit den ausgeschlossenen Dynamo Fans! Ihr seit mir immer noch tausendmal lieber, als jeder Vorzeige Rassismus / Missverständnis Bekämpfer des DFB!
Los Jungs ! Gewinnen! Für die Jungs und Mädchen die Dynamo lieben! Die mit euch feiern wollten! Die eure Nähe suchten! Durch Dick und Dünn!
Gegen Stadionverbote!
Heimsieg!

Dreibeiner vor 7 Wochen

scheint so @Steuerzahlerin hat richtig getippt. 0:1 in Dresden und 1:1 in Rostock platziert unsere Hoffnungsträger nahe völlig enttäuschende Auer