Fußball | 3. Liga 3. Liga auf Rekordkurs - auch in Mitteldeutschland mehr Zuschauer

Die dritthöchste Spielklasse des deutschen Fußballs erfreut sich auch in ihrer zwölften Auflage weiter steigender Beliebtheit. Deutlich wird dies vor allem an den Zuschauerzahlen. Die Liga ist auf bestem Weg einen neuen Rekord aufzustellen. Auch die mitteldeutschen Vereine profitieren davon.

Logo der 3. Liga: auf dem offiziellen Spielball der Saison 2019/20
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Wie der DFB am Dienstag (12.02.) bekannt gab, hat die dritte Liga in der laufenden Spielzeit bereits nach 23 Spieltagen die Marke von zwei Millionen Zuschauern geknackt. In der letzten Saison fiel dieser Wert erst am 25. Spieltag. Damit ist man auf bestem Wege, den in der vergangenen Saison aufgestellten Besucherrekord von knapp drei Millionen Zuschauern schon wieder zu brechen. Halten sich die Zahlen konstant, so steuert die Liga auf ein Zuschauerhoch von insgesamt knapp 3,3 Millionen Besuchern zu. Die bisher ausgetragenen 230 Saisonspiele verfolgten im Schnitt 8.777 Zuschauer.

Magdeburg ligaweit auf Rang drei

Eine Entwicklung, zu der auch die mitteldeutschen Klubs beitragen. So zeigt sich in den Zuschauerzahlen, dass nahezu alle Vereine der Region die Zuschauerwerte im Vergleich zur vorausgegangenen Saison steigern konnten. Den höchsten absoluten Wert hat hier der 1. FC Magdeburg vorzuweisen. Im Schnitt besuchten 16.832 Zuschauer die Spiele der Blau-Weißen. Die Magdeburger belegen damit im gesamtdeutschen Vergleich ligaintern den dritten Platz. Nur beim 1. FC Kaiserslautern (19.906) und bei Eintracht Braunschweig (18.701) strömen mehr Zuschauer in die Stadien. Platz zwei im mitteldeutschen Ranking belegt der Hallesche FC (8.174 Zuschauer), gefolgt vom FC Carl Zeiss Jena (6.345 Zuschauer), dem FSV Zwickau (5.809) und dem Chemnitzer FC (5.458).

Quartett mit Plus-Zahlen

Im Schnitt konnten die fünf Vereine ihre Besucherzahlen um 3,8 Prozent steigern. Den größten prozentualen Zuwachs hat dabei der Chemnitzer FC zu verbuchen (+12 Prozent/ +573 Zuschauern im Schnitt). Zu verdanken haben die Chemnitzer dies wohl zu einem großen Teil ihrem Aufstieg aus der Regionalliga in die dritte Liga. Dicht dahinter befinden sich der FSV Zwickau (+11 Prozent/ +584) und der FC Carl Zeiss Jena (+9 Prozent/ +539), trotz der schwachen Saison der Thüringer. Über einen etwas kleineren Zuwachs konnte man sich beim Halleschen FC erfreuen (+4 Prozent/ +342). Einziger Verlierer im mitteldeutschen Vergleich ist ausgerechnet Zuschauermagnet Magdeburg. Hier machten sich wohl der Abstieg aus der 2. Liga und der Umbau der Nordtribüne bemerkbar. Zum Teil waren nur 16.700 Besucher zugelassen. Im Schnitt besuchen nun 3.369 Zuschauer weniger die Spiele der Elbestädter, als dies noch in der vergangenen Saison der Fall war.

Fans des Chemnitzer FC
Beim CFC kamen im Schnitt 573 Anhänger mehr. Bildrechte: imago/DeFodi

mbe/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Februar 2020 | 14:00 Uhr

2 Kommentare

altmarkboy vor 26 Wochen

Man fragt sich immer wieder, warum sich das Ergebnis aus den Zuschauereinnahmen beim FCM, nie im Spielermaterial widerspiegelt. Oder sind die Verantwortlichen , wie Kallnik und Franz einfach nur zu dumm, die erwirtschafteten Gelder in Form von leistungsstarken Spielern, die dem FCM sofort weiterhelfen sollen, korrekt umzusetzen ? Woran mangelt es beim FCM ? Seit 2 Jahren geht es stringent bergab. Geld ist ja wohl vorhanden. Worauf warten die Spezies ? Eventuell wollen uns Kallnik und Franz in Liga 4 ,die bestmögliche Truppe präsentieren ? Ironie off.

Maxi B. vor 26 Wochen

Die Zahl beim CFC ist auch aufgrund des zwischenzeitlichen Fanboykotts (weil einem gewissen Herrn S. die Rechte von Vereinsmitgliedern egal waren)