Fußball | 3. Liga Mehr als 1.000 Unterschriften: 1. FC Magdeburg muss außerordentliche Mitgliederversammlung abhalten

Der Forderung der FCM-Fans wurde stattgegeben. Nun muss sich die Führung des kriselnden 1. FC Magdeburg einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stellen. Einem entsprechenden Antrag mit über 1.000 Unterschriften wurde stattgegeben.

Emblem des 1.FC Magdeburg auf dem Platz
Bildrechte: imago images/Picture Point

Seit Monaten befindet sich der 1. FC Magdeburg im Sinkflug. Sportlich rückt der Abstieg in die Regionalliga immer näher und auch hinter den Kulissen brodelt es beim Traditionsverein gewaltig. Bereits Ende Januar hatten sich die Mitglieder der Magdeburger Ultragruppierung "Block U" an die Medien gewandt, um ihrem Unmut über die aktuellen Entwicklungen beim FCM Luft zu machen. Unter anderem wurde der Verein aufgefordert, eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Präsenz einzuberufen, um gemeinsam in den Austausch zu kommen.

1.194 gültige Stimmen

Wie die Sachsen-Anhalter am Montag (1. März) verkündeten, wurde der Forderung nun stattgegeben. Ein entsprechender Antrag sei am 19. Februar mit 1.194 gültigen Unterschriften eingegangen. "Somit sind die Voraussetzung für eine außerordentliche Mitgliederversammlung erfüllt, da die satzungsgemäß notwendige Anzahl von 50 Anträgen erreicht worden ist", teilte der FCM auf seiner Vereinshomepage mit. Ausichtsrat und Präsidium befinden sich derzeit im Austausch über einen passenden Termin. Dabei spielt vor allem die "momentane pandemische Lage eine große Rolle", heißt es. Dieser Austauch werde "zeitnah" erfolgen, sagte der Klub auf MDR-Anfrage.

Fechner strebt "konstruktiven und sachlichen Austausch" an

Magdeburgs Präsident Peter Fechner erklärte: "Uns ist sehr wichtig, eine gute Lösung und einen passenden Termin für die Organisation einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu finden. Das Miteinander steht beim 1. FC Magdeburg immer an vorderster Stelle. Deshalb soll auch bei diesem Thema ein konstruktiver und sachlicher Austausch stattfinden, bei dem sich alle Mitglieder bestmöglich wiederfinden. Das Miteinander hat uns schon immer stark gemacht, und gemeinsam werden wir auch die momentan schwierige Zeit meistern."

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red/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 01. März 2021 | 15:40 Uhr

6 Kommentare

FussballfreundMD vor 15 Wochen

Irgendetwas muss ich verpasst haben, dass das "Duo" Schork/Titz zuletzt so gepriesen wurde.
Gegen Verl lag Titz taktisch vollkommen daneben und wurde dafür zurecht kritisiert. Gegen Wiesbaden lief es dann besser, aber am Ende standen wieder 0 Punkte. Was macht Titz zum Hoffnungsträger? Bis jetzt ist der Trainerwechsel vollkommen verpufft.

Und warum Schork nun ebenfalls ein Hoffnungsträger sein soll, erschließt sich mir auch nicht.

Nur eins ist für mich aktuell klar: Kallnik muss in jedem Fall weg. Je schneller, desto besser.

Thommi Tulpe vor 15 Wochen

Die "hohen Herren" können froh darüber sein, dass wegen des verdammten Virus grad alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Diese "hohen Herren" fallen aber - dauert nicht mehr lange. Traurig, dass sie den stolzen FCM mit in den Abgrund reißen.

uto vor 15 Wochen

Das Wasser steht dem Club jetzt schon bis zur Unterlippe und der Präsident spricht nur von schwierigen Zeiten.
Nie ist eine konkrete Stellungnahme oder ein Maßnahmenkatalog zur aktuellen Situation zu hören oder sehen. Man hat den Eindruck, der Mann bekommt nicht mit , daß der Club 2 Schritte vor dem Abgrund steht.
Ich hoffe es finden sich genug Clubmitglieder die Herrn Fechner und dem gesamten Vorstand das Vertrauen entziehen und sie davon jagen.
Ein Abstieg (2.LIga in die 3.Liga) reicht!!! Gebt solchen Leuten nicht die Möglichkeiten den stolzen FCM ganz zu
versenken. Ich kann nur allen stimmberechtigten Mitglieder raten gut nachzudenken welche Personen sie
im Präsidium , Vorstand und Aufsichtsrat haben wollen ! Macher und Denker brauchen wir und nicht welche,
die diese Ämter nur zum Schmuck innehaben.