Fußball | 3. Liga Zwickau nur remis gegen Meppen - die Statistiken bleiben

3. Spieltag

Im dritten Saisonspiel hatte der FSV Zwickau gegen den SV Meppen den ersten Sieg angepeilt. Zunächst sah es gegen das Team des Ex-Auers Rico Schmitt auch gut aus.

Spieler des SV Meppen am Ball, zieht ab und trifft zum eins zu eins Ausgleich. 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Spieler des SV Meppen am Ball, zieht ab und trifft zum eins zu eins Ausgleich. 3 min
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Auch im dritten Saisonspiel hat der FSV Zwickau nicht den ersten Sieg in der 3. Liga landen können. Gegen den SV Meppen musste sich die Elf von Joe Enochs nach einer enttäuschenden zweiten Halbzeit mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Meppens sächsischer Trainer Rico Schmitt bleibt nicht gerade ein Lieblingskontrahent von Enochs.

Zwickau jubelt nach 1:0-Treffer von Marco Schikora
Zwickau jubelt über die frühe Führung Bildrechte: imago images/Werner Scholz

Dabei begannen die Gastgeber mit viel Schwung. SVM-Torwart Erik Domaschke flogen ein paar Flanken um die Ohren. Nach einer Ecke von Patrick Göbel fiel die Führung des FSV: Marco Schikora schlug per Kopf zu (17.). Meppen versteckte sich keineswegs, der von Chemie Leipzig nach Hickhack gekommende Morgen Faßbender hatte schon kurz vor der Pause den Ausgleich auf dem Kopf (42,/45.+1).

Zwickau zu passiv nach der Pause

 Rico Schmitt sauer
Früher in Aue und Halle: Meppens Trainer Rico Schmitt (re.) Bildrechte: IMAGO / Werner Scholz

Nach der Pause spielte immer mehr der SV Meppen. Zwickau, das in der Woche schon am Ballbesitz gearbeitet hatte, kam kaum noch zum Zuge. Das Offensivspiel fand kaum noch statt. Der Ausgleich durch Christoph Hemlein, der eine Kopfballablage von Luka Tankulic nutzte war verdient (60.). Enochs versuchte mit Wechseln dagegen zu halten. Aber es dauerte bis sein Team wieder stabiler wurde. Am Ende waren die Emsländer mit dem Remis zufrieden. Der eingewechselte Manfred Starke verzog einen Freistoß nur knapp (84.). Einen Sieg hätten sich die nach der Pause zu passiven Gastgeber aber nicht wirklich verdient gehabt.Negativserien können nicht geknackt werden

Damit wartet Zwickau weiter auf Saisonsieg Nr. 1, auf Heimsieg Nr. 1 gegen Meppen, im fünften Versuch, und auch Coach Enochs hat auch im siebten Spiel gegen Schmitt noch nich gewinnen können.

Das sagten die Trainer

Rico Schmitt (Meppen): "Es ist nie einfach in Zwickau zu punkten. In der ersten Halbzeit war Zwickau nicht unbedingt besser, aber eben das Tor besser. Da haben wir im letzten Drittel die Entschlussfreudigkeit nicht gehabt. Die wir uns dann in der zweiten Halbzeit erarbeitet haben. Siehe auch, wie wir das Tor erzielt haben. Am Ende geht das Resultat absolut in Ordnung."

Joe Enochs (Zwickau): "Wir sind nicht glücklich, wir brauchen Ergebnisse. Wir haben eine gute erste Halbzeit gezeigt. Wir hatten auch ordentliche Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Wir haben das Tor gemacht und haben Meppen zunächst weit von unserem Tor weg gehalten. Und dann hat Meppen in der zweiten Halbzeit auf eine Viererkette umgestellt. Da haben wir Probleme gehabt, die Ballkontrolle zu haben."

Rico Schmitt 2 min
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Joe Enochs 3 min
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Joe Enochs 3 min
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cke

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Spieler des 1. FC Magdeburg spielt den Ball ins linke Eck.
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Spieler des  FSV Zwickau spielt den Ball ins Tor.
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FSV Zwickau - MSV Duisburg
FSV Zwickau - MSV Duisburg Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 14. August 2021 | 16:00 Uhr

9 Kommentare

oldie68 vor 9 Wochen

Sachliche Bewertung, selbst das letztere stimmt 43 Punkte da man ja schon 2 hat .
Gut das es Mannschaften gibt die Siegen Können,wie Magdeburg und Dresden um bei Profis zu bleiben 🤣🤣🤣

revolvere vor 9 Wochen

in richtung schmitti sind 4 points aus 3 spielen nicht schlecht. die 2. hab ich mitgeschaut. zu hektisch, zu hektisch, das sollte noch werden.
den zwiggern kann ich momentan leider nichts raten.
montag abend in halle. do hot de hund de balle.

FSV-Tommy vor 9 Wochen

Bitte, lieber Toni Wachsmuth, handele schnell und hole bitte noch zwei, drei Offensivkräfte! Das kann man sich doch nicht mehr mit anschauen. Man mag es gelinde gesagt optimistisch nennen, mit nur vier (!) nominellen Stürmern in eine Saison mit 38 Spieltagen plus Pokal zu gehen. Dumm nur, wenn drei Totalausfälle sind und einer seiner "Fußballrente" entgegensieht. Dominic Baumann in allen drei Spielen ein Totalausfall, Dustin Willms auch in dieser Saison mit der 3. Liga deutlich überfordert und Stolpervogel Lars Lokotsch schafft es tatsächlich, sich frei vor dem Meppener Tor selber zu foulen. Und dass der King seine besten Zeiten leider hinter sich hat, wissen wir alle. Also kratzt bitte alles Geld zusammen, sonst finden wir uns nächste Saison in der Regionalliga wieder!