Fußball | 3. Liga Gefühlte Niederlage für starke Zwickauer bei Türkgücü

26. Spieltag

Den einen Punkt hätte der FSV Zwickau vor der Partie gern genommen. Nach dem über weite Strecken starken Spiel der Westsachsen fühlte sich das 1:1 bei Türkgücü München aber nicht wie ein gewonnener Zähler an.

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Sport im Osten So 28.02.2021 15:15Uhr 39:05 min

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So 28.02.2021 16:05Uhr 10:01 min

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Der FSV Zwickau hat bei Türkgücü München zwei Punkte verloren. Das 1:1 schmeichelte den Gastgebern nicht nur wegen des Ausgleichstreffers in der Nachspielzeit.  Die Westsachsen hatten vor allem in der ersten Halbzeit alles im Griff und führten durch den eingewechselten Manfred Starke hochverdient. Aber einmal ließen sie Sercan Sararer einmal aus dem Auge. "Wenn man kurz vor Schluss führt, will man die drei Punkte mitnehmen. Das ist bitter, nach dem Spielverlauf. Wir hätten gern drei mitgenommen", sagte Starke nach dem Spiel bei "Magenta"-Sport.

Zwickau stark, aber ohne Schussglück

Zwickaus Trainer Joe Enochs wechselte auf drei Positionen. Davy Frick, Can Coskun und Maximilian Wolfram ersetzten den verletzten Yannik Möker, sowie Manfred Starke und Marcus Godinho. Und der Coach, der vor der Partie von Kleinigkeiten sprach, die abgestellt werden müssten. Und Zwickau legte eine starke erste Halbzeit hin, griff früh an und provozierte so die Fehler bei Türkgücü. In der neunten Minute setzte Coskum nach einem langen Solo aus 14 Metern das erste Achtungszeichen. Dann flogt Wolfram nach einer Rechtsflanke in der 29. Minute am Ball vorbei. Schröter selbst hätte einer seiner zwei dicken Chancen kurz danach machen müssen, verfehlte aber knapp das Tor. Nur einmal wurde es vor dem FSV-Tor gefährlich, als Münchens Filip Kusic mit einem weiten Ball Kilian Jakob fand, der aber aus vollem Lauf schwach in die Arme von Johannes Brinkies köpfte (42.).

Mike Könnecke und Sercan Sararer im Zweikampf
Mike Könnecke und Sercan Sararer im Zweikampf Bildrechte: IMAGO / Fotostand

Kopfball-Tor von Starke reicht nicht

Nach dem Wechsel wurde es deutlich hektischer, München wollte, aber konnte nicht recht. Zwickau behielt hinten den Kopf oben, kam vorn aber auch nicht durch. Dann aber brachte Schröter in der 88,. Minute den Ball punktgenau auf den Kopf von Starke, der zum 0:1 ins rechte Eck traf. Doch es gab noch die Nachspielzeit und da stand Saharer einmal unbedrängt und glich aus zwölf Metern mit Flachschuss aus.

Sercan Sararer, Tuerkguecue München, jubelt nach seinem Tor zum 1:1 Ausgleich.
Sercan Sararer jubelt nach seinem Tor zum 1:1-Ausgleich. Bildrechte: imago images/Fotostand

Das sagten die Trainer

Joe Enochs (Zwickau): "Ich glaube an unsere Mannschaft, die Art und Weise ist wichtig. Nach dem Spiel ist es bitter, dass wir die zwei Punkte abgegeben haben. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, waren griffig und hatten genug Chancen für ein Tor. Das Gegentor in der Nachspielzeit ist bitter. Ich weiß, wie gefährlich Türkgücü ist, wir haben sie einmal aus dem Blick verloren. Aber mit dem Auftreten können wir sehr zufrieden sein. Nach dem 1:1 flogen von Türkgücü Hütchen in unsere Richtung, das finde ich nicht okay. Dann wurde diskutiert mit einem Spieler von uns, den Spieler wollte ich einfach schützen." 

Joe Enochs 2 min
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So 28.02.2021 16:41Uhr 02:15 min

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Serdar Dayat (München): "Wir haben kein ordentliches Spiel angeboten. Es hat nicht so geklappt, es gab viele Ballverluste und Abspielfehler. Vor dem Spiel sagte ich, es wird ein Kampfspiel. Zwickau agiert auswärts sehr kompakt. Wir haben einen Punkt mitgenommen, der kann am Ende viel bedeuten."

rei

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Februar 2021 | 19:30 Uhr

21 Kommentare

WestSACHSE vor 6 Wochen

Erst einmal: STARKES Tor zum 1:0! Dann der Ausgleich. Blöd, aber so ist Fußball. Das nächste Mal hauen wir in der 93. einen rein. Am besten gegen die Saarländer...

Stephan vor 6 Wochen

Ich habe das Spiel gesehen. Gute Strategie gut umgesetzt. Das Gegentor, ist eben passiert. Macht weiter so. Ja, in dieser Saison wäre noch viel möglich gewesen. Seien wir froh, dass es weitergeht. Ich drück Euch alle Daumen. Wo steckt nur unser Big Brother, unser Chemiker? ;)

Teamplayer vor 7 Wochen

Wenn man in der 88. Minute das 1:0 erzielt, sollte es zum Sieg reichen!
Warum macht man dann hinten nicht einfach dicht?
Warum kommt der Gegenspieler mit der Nummer 10 vollkommen frei zum Schuss?
Warum deckt den keiner?

In Sachen Cleverness und Abgezocktheit kann man mittlerweile von Dresden viel lernen.
Überlegenheit und "besser gespielt" reichen eben nicht aus, wie man auch bei Aue in Kiel gesehen hat.
Noch fehlen einige Punkte, um die Klasse zu halten!