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Fußball | 3. LigaHallescher FC erkämpft sich wichtigen DreierNachholer 23. Spieltag

Stand: 02. März 2022, 21:05 Uhr

Eine halbe Stunde war der HFC gegen Viktoria Berlin überhaupt nicht im Spiel, lag zurück. Dann aber kamen die Saalestädter zurück, mit Macht und Huth und einem absoluten Traumtor in der Nachspielzeit.

Der Hallesche FC ist zurück in der Spur. Das Team von Trainer André Meyer fegte über Viktoria Berlin hinweg, holte sich nach einer durchwachsenen halben Stunde am Ende hoch verdient die drei Punkte. Das 4:1 spiegelte insgesamt auch den Spielverlauf wieder, der HFC war vor allem in der zweiten Halbzeit das klar überlegene Team. Jetzt freut sich ganz Halle auf das Duell am Samstag beim 1. FC Magdeburg.

Doppelter Huth weckt den Halleschen FC

Elias Huth trifft zum 2:1. Bildrechte: imago images/Eibner

Der Hallesche FC hatte die große Chance, mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf komfortable zehn Punkte anwachsen zu lassen. Doch die zuletzt arg gebeutelten Berliner kamen viel besser in die Partie. Viktoria griff früh an, so kam der HFC nicht ins Spiel, leistete sich zudem viele technische Fehler. Richtig große Chancen ergaben sich nicht, so musste Halles Keeper Tim Schreiber in der 31. Minute unfreiwillig nachhelfen. Einen harmlosen Ball von Martin Gambos konnte der junge Schlussmann nicht festhalten, Yinji Yamada bedankte sich und schob aus Nahdistanz ein. Es wurde unruhig im Stadion, doch dann kam Elias Huth.

In der 35. Minute wurde er von Niklas Kreuzer von rechts mustergültig bedient und köpfte ins rechte Eck zum Ausgleich ein. Fünf Minuten später fand ein Querpass von Joscha Wosz den HFC-Stürmer, der aus acht Metern ins linke Eck vollendete. Die Schlussphase entschädigte für die zuvor schwache halbe Stunde, der HFC wurde mit viel Beifall in die Kabine verabschiedet.

HFC überlegen - späte Entscheidung

Nach dem Wechsel machten die Hallenser da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Chancen erspielte sich der HFC viele, doch immer wieder scheiterten die Gastgeber am starken Keeper Julian Krahl. Hinten musste HFC-Schlussmann Schreiber kaum eingreifen, die beste Chance ließ Enis Küc nach einer knappen Stunde liegen, als er sich freistehend verdribbelte. Halle blieb aber insgesamt das klar bessere Team und belohnte sich spät. In der Nachspielzeit traf zunächst Philipp Zulechner aus 13 Metern flach ins rechte Eck. Dann gelang Michael Eberwein ein echtes Traumtor. Aus 16 Metern schlenzte er den Ball in den Winkel.

Viktoria-Keeper Julian Krahl stand oft im MIttelpunkt. Bildrechte: imago images/Eibner

Das sagten die Trainer

David Pietrzyk (Berlin) bei Magenta Sport: "Meiner Meinung nach waren wir 85 Minuten lang auf Augenhöhe. Das alte Problem ist, wir haben gute Offensivspieler, die aber keine Tore schießen. Wenn man die Aktion von Küc sieht, dass der nicht mal zu einem Torabschluss kommt. Wir waren ebenbürtig. Tore schießen ist auch eine Qualitätssache. Morgen kommt der neue Trainer, wir müssen noch mehr zusammenrücken."

André Meyer (Halle): "Es war eine klare Sache vom Ergebnis, das Spiel war aber nicht so klar. Wir sind in den ersten 35 Minuten nicht reingekommen, den Gegner stark gemacht, es vom Passspiel her nicht gut gelöst. Doch wir erzielen zwei wichtige Tore zum richtigen Zeitpunkt. Erfolg macht die Arbeit einfacher, wir haben aber wieder Redebedarf. Das darf am Samstag nicht der Fall sein, da haben wir einen Gegner von anderer Qualität. Es gibt also genug Arbeit, wir konnten es mit einem positiven Ergebnis heute anders gestalten."

rei

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 02. März 2022 | 21:45 Uhr

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