Fußball | 3. Liga Keine Tore: Halle kann Würzburg nicht knacken

18. Spieltag

Der Hallesche FC hat sich gegen die Würzburger Kickers mit einem 0:0 zufrieden geben müssen. Nach einer langen Anlaufzeit wurde der HFC gefährlicher, allein es fehlten die Ideen, um die Unterfranken zu knacken.

Spieler des HFC spielen sich den Ball zu. 6 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sport im Osten Sa 04.12.2021 16:00Uhr 06:00 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Spieler des HFC spielen sich den Ball zu. 6 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
6 min

Sport im Osten Sa 04.12.2021 16:00Uhr 06:00 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Halles Trainer Florian Schnorrenberg nahm im Vergleich zum 0:2 bei Viktoria Köln drei Veränderungen in der Startelf vor. Für Fynn Otto, Kebba Badjie und Julian Guttau spielten Julian Derstroff, Justin Eilers und Terrence Boyd von Anfang an.

Bei den Würzburgern brachte Coach Danny Schwarz nach der 0:2-Niederlage gegen Braunschweig gleich fünf Neue ins Spiel. Dennis Waidner, Ryan Adigo, Niklas Hoffmann und Dominik Meisel liefen für Leon Schneider, David Kopacz, Maximilian Breunig und Mirnes Pepic auf, zudem kehrte ins Tor Hendrik Bonmann für Marc Richter zurück.

v.li.: Ryan-Segon Adigo FC Würzburger Kickers, Janek Sternberg Hallescher FC, Jannes Vollert Hallescher FC
Duell zwischen dem Würzburger Ryan Adigo und den Hallensern Janek Sternberg und Jannes Vollert. Bildrechte: imago images/foto2press

Halle wird nach einer halben Stunde aktiver

Die Würzburger erwischten den besseren Start und ließen die Hallenser nicht zur Entfaltung kommen. In der achten Minute hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite, als nach einem Heinrich-Eckstoß der Kopfball von Marvin Pourie nur an der Latte des HFC-Gehäuses landete.

Die Gäste blieben dran. Die Hallenser kamen weiterhin nicht so recht zum Zuge und konnten sich in der 28. Minute bei ihrem Torhüter Daniel Mesenhöler bedanken, dass es nicht 0:1 stand. Ein Flankenball von Moritz Heinrich segelte kreuzgefährlich durch den Strafraum, Mesenhöler kratzte die Kugel kurz vor der Linie weg. Nach einer halben Stunde kamen die HFC-Kicker dann besser in die Partie. Julian Derstroff und Terrence Boyd scheiterten mit ihren Schüssen jedoch an FWK-Schlussmann Hendrik Bonmann.

Niklas Kreuzer 8, Halle, gegen Moritz Heinrich 21, Würzburg
HFC-Verteidiger Niklas Kreuzer gegen Moritz Heinrich. Bildrechte: imago images/Picture Point LE

Kein Elfer – Flankenfestival ohne Ertrag

Nach der Pause merkte man den Hallensern an, dass sie doch noch etwas reißen wollten. Sie gingen mutiger zu Werke, doch in der Offensive fehlten einfach die Ideen, um die Kickers ernsthaft zu gefährden. Eine knifflige Situation gab es in der 64. Minute, als Niklas Landgraf nach einer leichten Berührung von Dennis Waidner im 16er zu Boden ging. Doch statt eines möglichen Elfers zückte Schiedsrichter Patrick Ittrich wegen einer angeblichen Schwalbe Gelb für den Hallenser. Grenzwertig die Auslegung.

In der Schlussphase belagerten die Saalestädter die Unterfranken und schickten eine Flanke nach der anderen Richting FWK-Strafraum, doch es fand sich einfach nicht der richtige Abnehmer. Schließlich fiel kein Stern mehr für den HFC vom Himmel – das siebte Unentschieden für die Hallenser stand fest. Zumindest rückten sie in der Tabelle auf Platz 13 vor.

Stimmen zum Spiel:

Danny Schwarz: (Trainer Würzburger Kickers): "Wenn man bedenkt, wie unsere Situation ist und welche Ausfälle wir im Moment haben, da geht der Punkt absolut in Ordnung. Ich glaube, dass wir ein ordentliches Spiel gemacht haben. In der ersten Halbzeit waren wir auch recht gut am Drücker. Das Spiel blieb bis zum Schluss auf des Messers Schneide und deswegen muss man am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben heute eine Leistung gebracht, auf der wir aufbauen können."

Julian Derstroff (Linksaußen Hallescher FC): "Das fühlt sich jetzt erstmal an wie eine Niederlage. Es ist beschissen. Wir haben viel versucht und es war ein sehr intensives Spiel von beiden Mannschaften. Wir wollten eigentlich unbedingt gewinnen, aber es hat heute nicht geklappt. Dass wir die letzten Wochen nicht geglänzt haben ist natürlich klar. Aber für jeden Spieler ist es ein beschissenes Gefühl, wenn man hier ins eigene Stadion kommt und ausgebuht wird. Ich kann es verstehen, aber es hilft in der Situation niemanden weiter."

---
jmd

Videos und Audios zur 3. Liga

Mannschaftsfoto auf dem Rasen.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
1 min

Mit gleich 13 neuen Akteuren ist Fußball-Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue in die neue Drittliga-Saison gestartet. Stefan Schönau berichtet.

MDR aktuell 19:30 Uhr So 19.06.2022 19:30Uhr 00:54 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video
Alle anzeigen (259)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. Dezember 2021 | 14:00 Uhr

57 Kommentare

Gernot vor 29 Wochen

Peter1...... Sollten Sie wirklich nichts mehr holen....... dann brennt der Baum und Rauschenbach wird einen größeren Besesn bemühen, um " Großreine zu machen"...... und dann geht nicht nur der Trainer zur AfA....

HFC- fan vor 29 Wochen

Wie gesagt, ich weiß nicht was die Jungs unter der Woche trainieren, bei mir würden sie Kraftraum und Lauftraining bolzen, bis keiner mehr weiß warum und dann noch ne Runde laufen. Wenn schon keine Technik da ist, Spiele ich meinen Mitspieler nicht ständig hoch an, dass kostet Zeit, keine Ballkontrolle möglich und statt das Spiel schnell zu machen wird hintenrum gespielt. Der Gegner weiß das und steht uns auf den Füßen, so kann man kein Fussball spielen!

peter1. vor 29 Wochen

Sollte der HFC in den letzten beiden Spielen der Hinrunde nichts mehr holen,ist das die zweitschlechteste Hinrunde in der Drittligageschichte dieses Vereins.
Aber laut Minge gibt es ja keine größeren Probleme.
Und Schnorrenberg wertet in seinen " Kommentaren" wohl immer das Training aus, es geben alle alles,im Spiel kann man das nicht so richtig sehen. Ach ja an allem sind ja die Fans schuld,keine Unterstützung mehr usw.

Aktuelle Meldungen aus der 3. Liga