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Fußball | 3. LigaZwickau kommt beim Schlusslicht unter die Räder6. Spieltag

Stand: 27. August 2022, 16:18 Uhr

Der FSV Zwickau hat den Heimsieg gegen Bayreuth nicht veredeln können. Stattdessen erlebten die Westsachsen beim SC Verl eine Lehrstunde.

Der FSV Zwickau bleibt auswärts ein Punktelieferant: Beim 0:3 (0:2) am Samstag (27.08.2022) beim SC Verl kassierte das Team bereits die vierte Saisonniederlage. Auf fremdem Platz holten die Westsachsen noch gar keinen Punkt und haben ein Torverähltnis von 0:11.

Verl deutlich überlegen

Die spielstarken, aber in dieser Saison noch sieglosen, Verler hatten bereits in der ersten Hälfte deutliche Vorteile. Joel Grodowski nach einer Ecke per Kopf (13.) und Cyrill Elija Akono nach einem schnellen Angriff aus Nahdiistanz (26.) brachten die im Ausweichstadion in Paderborn spielenden Gastgeber in Führung. Zwickau hatte in der ersten Hälfte nur einen Torschuss, Dominic Baumann zielte aber direkt auf SCV-Keeper Niclas Thiede (9.).

Löhmannsröben an die Latte

Vierte Niederlage im sechsten Saisonspiel für den FSV Zwickau (Archivbild). Bildrechte: IMAGO / Fussball-News Saarland

In der zweiten Halbzeit brachte FSV-Coach Joe Enochs fünf neue Offensivkräfte. Doch nur eine Großchance sprang dabei heraus: Der eingewechselte Jan Löhmannsröben traf nach einer Ecke im Fallen die Latte (74.). Verl hätte mehrfach erhöhen können, machte aber erst in der Nachspielzeit den Sack zu (Luca Stellwagen/90.+4.).

Stimmen zum Spiel

Joe Enochs (Trainer FSV Zwickau): "Wir hatten zwar viele Standardsituationen, konnten diese aber nicht nutzen. Es ist extrem bitter. Bisher haben wir drei Auswärtsspiele verloren, nicht ein Tor geschossen und elf Gegentore bekommen. Das ist nicht gut. Es ist keine einfache Situation. Wir werden alle unsere Fehler ansprechen und werden es im nächsten Spiel besser machen. Zu Hause klappt das einigermaßen. Aber auswärts machen wir es nicht gute. Wir werden alles überprüfen und infrage stellen."

Michel Kniat (Trainer SC Verl): "In der 3. Liga entscheiden Standards oft die Spiele, das ist oft der Dosenöffner. Wir haben heute den Standard reingemacht. Dann war das Diel von uns einfacher. Der Verein lebt davon, dass wir nach ein oder zwei Niederlagen nicht gleich durchdrehen. Der Verein ist bodenständig. Der Verein bewertet die tägliche Arbeit und die war auf jeden Fall gut. Heute war das sehr gut. Ich werde heute ein paar Bier trinken. Die Jungs auch. Die Jungs müssen ihr Privatleben leben, daher werde ich ihnen keine Vorschriften machen."

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Dirk Hofmeister

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 27. August 2022 | 14:00 Uhr