Fußball | 3. Liga Großaspach beendet CFC-Heimserie

29. Spieltag

Der Chemnitzer FC hat erstmals nach zehn Heimspielen ohne Niederlage wieder an der Gellertstraße verloren. Im Duell gegen die SG Sonnenhof Großaspach stand nach einer schwachen Leistung eine hochverdiente 0:1-Pleite zu Buche. Durch die Niederlage rutschen die Sachsen in der Tabelle auf den 14. Platz ab. Großsapach bleibt trotz des Dreiers Liga-Vorletzter.

Joel Gerezgiher, Tarsis Bonga und Niklas Sommer
Bildrechte: PICTURE POINT / Gabor Krieg

In einer chancenarmen ersten Hälfte tat sich Chemnitz gegen überraschend bissig agierende Gäste von Beginn an schwer. Die Sachsen bekamen kaum Zugriff auf das Spiel. Die beste Chance der Aspacher hatte Joel Gerezgiher (27. Minute) mit einem Schuss ans Chemnitzer Außennetz. Für den CFC scheiterte Matti Langer nach einem Freistoß mit einem Kopfball am SG-Keeper Conastatin Frommann kurz vor dem Pausenpfiff.

Gaines trifft zur Gäste-Führung

Auch nach dem Wechsel waren die Gäste das bessere Team. Die Bemühungen belohnte schließlich Orrin McKinze Gaines mit einem Flachschuss aus Nahdistanz zur Führung (48.). Im Anschluss blieb das CFC-Spiel fehlerhaft und ideenlos - keine einzige Torchance wurde kreiert. Am Ende konnten die Gastgeber froh sein, dass es bei nur einem Gegentreffer blieb.

Dennis Slamar und Philipp Hosiner
Dennis Slamar (l.) und der Chmnitzer Philipp Hosiner (r.) im Kampf um den Ball. Bildrechte: PICTURE POINT / Gabor Krieg

Das sagten die Trainer

Hans-Jürgen Boysen (Großaspach bei Magenta Sport): "Wir waren überzeugt, dass wir genügend Frische auf dem Platz haben, um Paroli bieten zu können. Und heute sind wir mal als Sieger vom Platz gegangen. Vom Spielverlauf war es auch verdient."

Patrick Glöckner (Chemnitz bei Magenta Sport): "Es war ein gebrauchter Abend. Ich fand, dass es Großaspach sehr gut gemacht hat. Die haben in der Startaufstellung zehnmal rotiert, da ist es natürlich schwer, sich auf den Gegner einzustellen. Das bringt die Situation, in der wir uns befinden, mit sich. Aber das hat nichts damit zu tun, dass wir hätten anders dagegenhalten können, so wie wir es in der Vergangenheit gezeigt haben. Wir hatten heute einfach keine Torgefahr ausgestrahlt. Die Ballruhe im Ballbesitz haben wir auch nicht an den Tag gelegt und diesbezüglich kriegt der Gegner immer mehr Oberwasser und dann kann auch jeder Gegner jeden schlagen. Wir müssen erstmal die Zweikämpfe annehmen und die Defensive gut gestalten. Da waren wir manchmal zu offen und die Rest-Verteidigung hat nicht gut gestanden."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 03. Juni 2020 | 21:45 Uhr

12 Kommentare

CFC1966 vor 16 Wochen

Die Entscheidung über das Weiterspielen kam nicht nicht von Simon sondern vom Verein und der Mannschaft,die damit wie ich finde Charakter zeigt. Klausi-Mausi hat da wohl nichts zu melden.

HILMA vor 16 Wochen

Was ist los CFC? Kein Siegeswillen mehr? Keine Aggressivität ? keine Fitness?Kein Antreiber mehr in der Mannschaft? Zu viele Auswechselungen im Spiel? Glöckner zu gutmütig? Schnell Fehleranalyse aufstellen und dann mit Karacho gegen Duisburg!

Machdeburjer vor 16 Wochen

Das stimmt, Herr Simon hat andere Interesse, warum der CFC weiter spielen sollte, obwohl man zuerst für (!) einen Abbruch war.
Scheint bei dir aber untergegangen zu sein.

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