Fußball | 3. Liga Später Nackenschlag für Dynamo Dresden bei 1860 München

29. Spieltag

Ein später Nackenschlag hat Dynamo Dresden bei 1860 München mit 0:1 (0:0) als Verlierer vom Platz gehen lassen. Durch die insgesamt siebte Saisonniederlage der SGD sind die beiden Verfolger Rostock und Ingolstadt ganz nah an den Drittliga-Spitzenreiter aus der sächsischen Landeshauptstadt herangerückt.

Spieler von 1860 München zieht ab und trifft zum eins zu null. 5 min
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MDR aktuell 21:45 Uhr Mo 22.03.2021 21:45Uhr 05:20 min

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SGD-Cheftrainer Markus Kauczinski vertraute der identischen Anfangself, die fünf Tage zuvor den Weg zum knappen 1:0-Heimsieg über Wehen Wiesbaden ebnete – also auch mit dem Offensivdreieck aus Heinz Mörschel und dem Sturmduo Pascal Sohm und Christoph Daferner.

Viel Schwung nur in der Anfangsphase

im Bild: Kevin Broll, Dynamo Dresden gegen Sascha Moelders, TSV 1860
Bildrechte: imago images/Philippe Ruiz

In einer intensiven Anfangsphase mit wiederholten Strafraumszenen auf beiden Seiten rettete zunächst 1860-Keeper Marco Hiller per Scherenschlag vor Daferner (8.), ehe der Dresdner Angreifer kurz darauf Jonathan Meiers abgefälschten Schuss über die Linie drückte, aber zuvor im Abseits stand (10.).

Viel mehr sollte Dynamo offensiv in der ersten Halbzeit jedoch nicht zustande bringen. Im eigenen Strafraum hieß es derweil zweimal tief durchatmen. Zunächst lenkte Kevin Broll den Dropkick von "Löwen"-Topscorer Sascha Mölders mit einem Glanzreflex noch an die Latte (14.), ehe der SGD-Schlussmann Glück hatte, dass Mölders die scharfe Eingabe von Stefan Lex um eine Fußspitze verpasste (24.).

Königsdörffer zielt vorbei und Steinhart ganz genau

Tor für München zum 1:0. Im Bild: Phillipp Steinhart, nicht im Bild, trifft gegen Torwart Kevin Broll.
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Die Gäste blieben auch nach Wiederanpfiff abwartend. Erst Mörschels ansatzloser Fernschuss, der um Zentimeter über den rechten Giebel zischte, bedeutete den ersten Torabschluss des Spitzenreiters im zweiten Durchgang (68.). Auf Seiten von 1860 hatte Merveille Biankadi vorher knapp vorbei gezielt (48.).

Dem dezenten Dresdner Auftritt an diesem Abend hätte Ransford Königsdörffer knapp sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit dennoch die volle Ausbeute bringen können, aber dem Youngster fehlten nach Philipp Hosiners Schnittstellenpass vor Hiller die Nerven (83.). Ganz anders Philipp Steinhart auf der gegenüberliegenden Seite: Der Münchner Linksverteidiger wurde nach Lex' Zuspiel nicht angegriffen und vollendete aus 13 Metern flach ins lange Eck (86.). "Da sind wir ein bisschen unachtsam, haben in der Vorwärtsbewegung leicht Ballverluste, sind schlecht abgesichert. Das ist sehr ärgerlich. Wir müssen dann so clever sein, dass wir zumindest das 0:0 mit nach Hause nehmen", monierte SGD-Cheftrainer Markus Kauczinski anschließend.

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mhe

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Markus Kauczinski (SG Dynamo Dresden) 1 min
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Mo 22.03.2021 22:06Uhr 01:27 min

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Sebastian Mai (SG Dynamo Dresden) 1 min
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Mo 22.03.2021 22:04Uhr 00:57 min

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Spieler von Borussia Dortmund II spielt den Ball und erzielt das Führungstor.
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 22. März 2021 | 21:45 Uhr

48 Kommentare

harald Notzel vor 35 Wochen

Ich habe mir noch einmal das Video vom Spiel angesehen.Obwohl mir der junge Spieler Ehlers leid tut muss ich wie die gesamte Saison feststellen, dass das Gegentor ein typisches Ehlert -Fauxpass war.Er ist nicht zum ersten mal mit seiner nicht ausreichenden Grundschnelligkeit nicht mehr zum Verteidigen gekommen.Ich kann mir vorstellen, dass unser Sportdirektor schon längst erkannt hat, dass mit der Innenverteidigung May/Ehlert bei einem Aufstieg kein Blumentopf zu gewinnen ist.Wir können nur hoffen, dass wir mit dieser Verteidigung noch bis zum Saisonfinale retten.Die spielerische Qualität der anderen Mannschaften ist doch recht limitiert.Sonst hätte Dynamo nicht so ein positives Torverhältnis.Ich will keine Herrn Muzzi oder andere User mit meinen Kommentar verärgern.Ich bin der Letzte der sich nicht über einen Aufstieg riesig freuen würde.Ein Mußaufstieg im kommenden Jahr ist noch viel schwerer.Diese Meinung habe ich schon zu Saisonbeginn mit Fakten untersetzt.

D1953D vor 35 Wochen

lustig wie hier einige anfangen Kauczinski die schuld in die schuhe zu schieben,
also wenn Königsdörfer seine 100% torchance reinmacht, wäre der konter und das tor von 60 nie zustande gekommen ;-)

Dreiecker vor 35 Wochen

Hört bitte auf am Trainer zu nörgeln, irgendetwas zu unterstellen und vieles zu hinterfragen. Die Situation, so wie es jetzt ist, hätte jeder im letzten Sommer sofort unterschrieben. Alle hier im Forum die irgendeinen Trainerjob ausüben oder ausgeübt haben, wissen ganz genau daß diejenigen die von außen meinen alles besser zu wissen im Grunde genommen keine Ahnung haben was sich innerhalb einer solchen Gruppe abspielt.