Fußball | 3. Liga Enttäuschung beim FSV Zwickau trotz Rekords

17. Spieltag

Rekord eingestellt - und dennoch nicht so ganz glücklich: So erging es dem FSV Zwickau im Montagsspiel der 3. Liga. Denn die Sachsen waren im Münchner Olympiastadion bei Türkgücü lange auf Siegkurs.

Fußballspieler am Ball vor dem Zwickauer Tor. 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Fußballspieler am Ball vor dem Zwickauer Tor. 2 min
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Der FSV Zwickau hat sich zum Abschluss des 17. Spieltags der 3. Fußball-Liga mit einem 2:2-Unentschieden bei Türkgücü München begnügen müssen. Die Sachsen stellten zwar den eigenen Drittliga-Rekord von neun ungeschlagenen Partien ein, ärgerten sich aber dennoch über den späten Ausgleich.

Das 0:1 durch Johan Gomez (FSV Zwickau)
Hier bejubelt der FSV das 1:0 durch Johan Gomez. Bildrechte: IMAGO / Ulrich Wagner

Zwickau begann mit viel Ballbesitz, Türkgücü wirkte nach vier Niederlagen und einem Trainerwechsel verunsichert. Aber Ertrag konnten die Gäste aus dieser Überlegenheit nicht erzielen. Offensiv blieb es bei langen Bällen, die versandeten. Die Gastgeber brauchten ein wenig, waren dann aber sofort brandgefährlich: Der völlig freistehende Boubacar Barry köpft rechts daneben (18.). Zwickau wurde nun passiver - und ging dennoch in Front, als Torwart René Vollath eine Linksflanke von Patrick Göbel nur abklatschen konnte und Johan Gomez die Kugel in den Winkel setzte (32.).

Marius Hauptmann (FSV Zwickau) (l.) mit Albion Vrenezi (Türkgücü München)
Zwickaus Marius Hauptmann (li.) gegen Albion Vrenezi Bildrechte: IMAGO / Ulrich Wagner

Ein Traumpass des Schotten Andy Irving brachte Münchens Topspieler Sercan Sararer in Position - der lange bei Dynamo Dresden im Gespräch gewesene Offensivakteur überwand Matti Kamenz und glich aus (43.). Nach Lapsus von Steffen Nkansah hätte Petar Sliskovic fast noch nachgelegt, war aber wohl selbst zu überrascht und traf den Ball nicht wirklich gut. Da hatte das Team von Robin Lenk, der den an Corona erkrankten Joe Enochs vertrat, Glück.

Ausgleich kurz vor Schuss

Nach der Pause leistete sich der Ex-Zwickauer Alexander Sorge einen Fehler - wieder war es Gomez, der den Rutscher zum Treffer ins linke untere Eck nutzte (53.). Dominic Baumann, eigentlich in sehr guter Form, vergab das 3:1 (58.). Auch Luca Horn hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, freistehend sprang ihm der Ball zu weit weg (78.). So blieben die in Halbzeit zwei zumeist ungefährlichen Münchner im Spiel. Und wurden dann auch noch belohnt. Nkansah konnte einen Lauf des eingewechselten Eric Hottmann nicht stoppen - und Max Reinthaler bugsierte die Kugel zwei Minuten svor dem Ende ins eigene Netz (88.).

Türkgücü München - FSV Zwickau
Max Reinthaler (Mi.) Bildrechte: imago images/kolbert-press

Das sagten die Trainer

Robin Lenk (Trainer FSV Zwickau): "Gefühlt sind das jetzt erst einmal zwei verlorene Punkte. Wenn man lange 2:1 führt, dann auch das 3:1 machen kann, das spielen wir unsauber aus ... und dass dann bei den Temperaturen und Witterungsbedingungen einmal einer durchrutschen kann, ich glaube, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass es nicht drei Punkte geworden sind. Ich glaube, über die 90 Minuten hätten wir den Sieg verdient gehabt."

Robin Lenk (FSV Zwickau) 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nach dem späten Ausgleich zum 2:2 von Türkgücü München war Zwickaus Trainer Robin Lenk, der den erkrankten Joe Enochs vertrat, angefressen. Auch zwei Serien boten da keinen richtigen Trost.

Mo 29.11.2021 22:37Uhr 02:33 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-robin-lenk-fsv-zwickau-nach-spiel-bei-tuerkguecue-muenchen-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Robin Lenk (FSV Zwickau) 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
3 min

Nach dem späten Ausgleich zum 2:2 von Türkgücü München war Zwickaus Trainer Robin Lenk, der den erkrankten Joe Enochs vertrat, angefressen. Auch zwei Serien boten da keinen richtigen Trost.

Mo 29.11.2021 22:37Uhr 02:33 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-robin-lenk-fsv-zwickau-nach-spiel-bei-tuerkguecue-muenchen-100.html

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Video

Alper Kayabunar (Interimstrainer Türkgücü): "Wir hätten gerne gewonnen, aber wenn Du bis zur 85. Minute glaube ich, hinten liegst, und dann noch ein Tor machst, bist Du schon froh über den Punkt. Wir haben die Niederlagenserie gestoppt, das war auch wichtig. Im Endeffekt freuen wir uns über den Punkt."

cke

Videos und Audios zur 3. Liga

Joe Enochs
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 29. November 2021 | 21:45 Uhr

22 Kommentare

Booster-Muzzi vor 6 Wochen

Basti hat über 2 Wochen an einer eitrigen Angina laboriert und hat dabei ordentlich Antibiotika bekommen. Nun ist er wieder im Training und macht seit gestern auch die Einheiten mit voller Belastung mit. Er wird am Wochenende sehr wahrscheinlich im Kader stehen. Dann wird er seine Chancen bekommen um zu zeigen, dass er ein richtiger Dresdner ist. Es nützt der grösste Kampfeswille nichts, wenn man nicht lernfähig ist. Dies gilt es nun zu zeigen und wenn er sich seiner Stärken bewusst wird, kann er ein sehr wichtiger Bestandteil für die Rückrunde werden. Die Abnahme der K-Binde empfinde ich als grossen Vorteil für ihn, denn es nimmt ihm Lasst von den Schultern.

Flo vor 6 Wochen

Einigen wir uns auf übermotiviert 😉
und lustig kann er auch sein.
Unvergessen sein Auftritt im Trainingslager in Blankenburg ,als Anführer der Polonaise. 🤣

Maza vor 6 Wochen

Vor allem stellt er sich in den Dienst der Mannschaft. Hat ja bei uns sogar Stürmer gespielt, als keiner die Kiste getroffen hat. Vielleicht schafft er ja doch noch den Durchbruch bei Dynamo..