Fußball | 3. Liga Sarmov verlässt Chemnitzer FC - Oesterhelweg kommt

Im Sommer 2019 war Georgi Sarmov als Neuzugang mit Länderspielerfahrung beim Chemnitzer FC vorgestellt worden. Doch unter Trainer Patrick Glöckner kam der Bulgare kaum noch zum Zug. Jetzt lösten beide Seiten den Vertrag. Dafür kommt Maximilian Oesterhelweg.

Georgi Sarmov (Chemnitzer FC)
Bildrechte: imago images / foto2press

Georgi Sarmov gehört ab sofort nicht mehr zum Kader von Drittligist Chemnitzer FC. Wie der Verein am Mittwoch (29. Januar) mitteilte, einigten sich Verein und Spieler auf eine vorzeitige Auflösung des laufenden Vertrages.

Unter Glöckner auf dem Abstellgleis

"In den vergangenen Tagen haben wir mit Georgi intensive und offene Gespräche geführt. Wir sind dankbar dafür, dass wir gemeinsam mit ihm noch im laufenden Transferfenster eine schnelle und einvernehmliche Lösung finden konnten“, erklärte CFC-Sportdirektor Armin Causevic. Sarmov war im Sommer 2019 vom bulgarischen Erstligisten FK Etar Veliko Tarnovo nach Chemnitz gewechselt und bestritt insgesamt elf Drittligaspiele für den CFC. Unter dem neuen Trainer Patrick Glöckner kam der 34-jährige Bulgare aber nicht mehr zum Zug.

Oesterhelweg kommt zu den Himmelblauen

Dafür gehört Maximilian Oesterhelweg nun offiziell zum Kader der Chemnitzer. Der Außenbahnspieler war bereits mit dem CFC ins Türkei-Trainingslager gereist. "Mit Maximilian ist es uns gelungen, einen offensiv vielseitig einsetzbaren Spieler zu verpflichten. Maxi hat eine starke Scorer-Quote in der 3. Liga", so Causevic. Über die Vertragslaufzeit machte der Club keine Angaben. Der 29-Jährige war seit Sommer 2019 ohne Verein, zuvor spielte er bei den Sportfreunden Lotte und absolvierte 68 Spiele.

---
red/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 29. Januar 2020 | 17:45 Uhr

4 Kommentare

Hobbykicker vor 22 Wochen

Ich glaube kaum das da an Frahn viel eingespart wurde. Die mussten dem eine Abfindung bezahlen, die bestimmt nicht weit unter seinem Gehalt lag, das er noch verdient hätte. Nein, in Chemnitz wird so weiter gemacht wie die letzten Jahre, als wär nix gewesen. IV und ein fähiger Sportvorstand wurden mundtot gemacht bzw. mit Drohungen vertrieben und jetzt kann das Geld wieder raus. Naja Erfurt war schon immer einen Schritt weiter und Chemnitz macht hinterher!

Daniel vor 22 Wochen

@BSG Waldi, substanzlose Aussagen. Poggenburg, Baumgart z.B. wollten weg das kann man dem Verein doch nicht negativ auslegen. Und das Spieler in anderen Systemen (speziell König), unter anderen Trainern aufblühen ist doch kein Chemnitzer Phänomen. Es wurden mit Frahn, Sarmov, Pelle, Gesien und Doyle, 5 Spieler abgegeben, vor allem das eingesparte Gehalt von Frahn kann genutzt werden. Alle waren aber keine Stammspieler.

BSG der Echte vor 22 Wochen

Und wo dieser Pleiteverein dazu noch das viele Geld dafür her hat , ist ebenso die grosse Frage. Erfurt grüsst, und diese Truppe ist kurz davor. Auch und gerade wegen der vielen Spielerwechsel.