Fußball | 3. Liga & 1. Bundesliga Jena: FCC und FF USV wollen künftig kooperieren

Die beiden großen Jenaer Fußballvereine FC Carl Zeiss und der FF USV wollen zukünftig eine enge Zusammenarbeit anstreben. Wie der Fußball-Drittligist am Donnerstag mitteilte, wollen die Clubs unter dem Dach des FC Carl Zeiss ihre Kräfte bündeln und inhaltliche sowie infrastrukturelle Synergien nutzen.

Eckfahne im Ernst-Abbe-Sportfeld
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"Hierzu wurde von beiden Clubs in den vergangenen Monaten eine Reihe sehr konstruktiver Gespräche geführt. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen", sagte Carl-Zeiss-Präsident Klaus Berka. Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena: "Die Idee, unter einem gemeinsamen Logo die Stadt Jena zu vertreten, steht nicht erst seit diesem Jahr im Raum. Demzufolge freuen wir uns, gute und intensive Gespr¨ache gef¨uhrt zu haben, welche für beide Seiten positive Aspekte hervorbrachte."

Lizenzunterlagen eingereicht

Klaus Berka
FCC-Präsident Klaus Berka Bildrechte: imago/Christoph Worsch

Als erste Maßnahme haben sowohl der FF USV als auch der FC Carl Zeiss die Anträge auf Zulassung zur Frauen-Bundesliga beziehungsweise der 2. Frauen-Bundesliga fristgerecht beim DFB eingereicht. Diese Entscheidung hält beiden Vereinen Optionen für die kommende Spielzeit offen. "Der Ball liegt nun in Frankfurt beim DFB, dessen Zustimmung im Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren maßgeblich für die nächsten Schritte ist", erklärte Berka. Mit einer Entscheidung des DFB wird nicht vor dem 19. April gerechnet.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 26. März 2020 | 17:45 Uhr

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