Fußball | 3. Liga CFC-Insolvenzer Siemon: Erfolgreiches Ende des Insolvenzverfahrens in weiter Ferne

Keine guten Aussichten für den Chemnitzer FC: Insolvenzverwalter Klaus Siemon ist davon überzeugt, dass sich das Insolvenzverfahren noch lange hinziehen wird. Außerdem macht er die Fanszene mitverantwortlich für den Niedergang des CFC.

Der Abstieg des Chemnitzer FC in die Regionalliga wird die wirtschaftliche Sanierung des Vereins nachhaltig verzögern. Davon ist CFC-Insolvenzverwalter Klaus Siemon überzeugt. Auf "Sport im Osten"-Nachfrage sagte der Rechtsanwalt: "Mit dem Abstieg ist ein erfolgreiches Ende des Insolvenzverfahrens in weite Ferne gerückt." Jetzt müsse die CFC GmbH "die Situation bewerten".

Siemon: "Restart war zwingend"

Zudem verteidigte Siemon das Votum des CFC für den Restart. Die Chemnitzer hatten sich bei einer Abstimmung aller Drittliga-Vereine auf Betreiben von Siemon für die Fortsetzung der Saison ausgesprochen, was unter anderem Kritik der eigenen Fans nach sich zog. Siemon erklärte nun: "Der Restart war zwingend, um das wirtschaftliche Aus abzuwenden." Mit dem Restart erhielten die Chemnitzer wie alle Drittligisten und ausgewählte Frauen-Bundesligisten 300.000 Euro aus einem Hilfsfonds der Deutschen Fußball-Liga.

Siemon: "Fehlende Unterstützung der Fanszene ... Hauptgrund für Niedergang"

Direkt griff Siemon die Fanszene des Chemnitzer FC an. "Angesichts von 2 Toren die fehlen darf nicht vergessen werden, dass die Querelen zu Beginn der Saison viel Geld und wichtige Punkte gekostet haben. Die fehlende Unterstützung der Fanszene für den Erfolgskurs mit Aufstieg, Pokalgewinn und Sanierung ist deshalb der Hauptgrund für den jetzigen Niedergang", sagte Siemon dem MDR.

Dirk Hofmeister

53 Kommentare

Chemieschwein vor 15 Wochen

Das ist Ligaabhängig !! .. Genauso wie es das für Lok war, es ist keiner mehr da, der diesen Wahnsinn finanziert, da locken fast ne Mille an Fernsehgeldern.. Das ist der Knackpunt.. Und die Kohle fehlt jetzt und was noch dazu kommt, 4. Liga Eintrittsgelder dürften die auch sinken, oder denkst du 18 € gegen Lichtenberg, Fürstenwalde oder TeBe das zahlen die Leute noch?? Das wird man Versuchen Uns, Lok oder dem BFC aus der Tasche zu ziehen ..

DerBaron vor 15 Wochen

So wie du gesagt hast ist es normalerweise. Im Falle des Chemnitzer FC zieht es sich weil ein Selbstdarsteller und Sturrkopf am Werk ist. Ein Mann den jedes Mittel recht und wenn er Fehler macht gerne andere verantwortlich macht. Wie ist es sonst zu verstehen erst wird Frahn zum Sündenbock erkoren dann die Fans klar die Haller Aktion hat echt eingeschlagen. Aber große langjährige Sponsoren wurden vom zum Beispiel vom Hof gejagt Eins und CAC. Dann wurden Ehrenamtliche rausgeworfen Georgie, Kadner vom Leistungzentrum alle Arbeitsverträge gekündigt. Und zum Schluss wurde versucht die Fans zu spalten. Da waren dann Sobo und Bergner die Handlanger. Der Mann spielt sich auf als wäre er Eigentümer des CFC. Wenn Chemnitz weiter zuschaut wird der Verwalter alles vernichten es muss gehandelt werden. Er muss ausgetauscht werden. Für all das will er 500000 Euro klasse Insolvenzverwalter. So sind die Fakten daher dauert das so lange

FCSL vor 15 Wochen

Ehrliche Frage: Wie genau läuft die CFC-Insolvenz ab? Und warum ist die Dauer des inso-verfahren von der Ligazugehörigkeit abhängig?
Ich dachte immer, der IV sieht sich alle relevanten Unterlagen an, stellt eine Bilanz auf (Guthaben / Vermögen vs Schulden) und macht den Gläubigern einen %-Vorschlag. Das scheint in Chemnitz (noch?) nicht stattgefunden zu haben.