Fußball | 3. Liga DFB erteilt allen Drittligisten die Zulassung für Saison 2022/23

Die für die 3. Liga sportlich qualifizierten Teams haben vom Deutschen Fußball-Bund ausnahmslos die Zulassung für die kommende Saison erhalten. Dies teilte der DFB am Freitag mit.

Ein Ball der Marke Adidas Conext 21 zeigt das Logo der 3. Liga
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Die Spielzeit 2022/23 startet am 22. Juli und endet am 27. Mai nächsten Jahres. Der Spielplan soll Ende Juni veröffentlicht werden. Erstmals in der 3. Liga dabei sind der VfB Oldenburg, die SpVgg Oberfranken Bayreuth und Rot-Weiss Essen.

Flutlichtspiele: Bayreuth weicht nach Erfurt aus

Einige Vereine dürfen in bestimmten Fällen nicht im heimischen Stadion antreten. So muss Neuling Oldenburg alle Heimpartien in der Frostperiode sowie alle nach 18.30 Uhr angesetzten Heimspiele aufgrund einer fehlenden Rasenheizung sowie aus Lärmschutzgründen in Hannover bestreiten. Mit-Aufsteiger Bayreuth müsste bis zur Fertigstellung einer neuen Flutlichtanlage bei Abendspielen nach Erfurt ausweichen. Der SC Verl wird seine Heimspiele in Paderborn austragen, bis in der eigentlichen Spielstätte des Clubs das Flutlicht ertüchtigt und die Rasenheizung fertiggestellt ist sowie weitere verbindliche infrastrukturelle Maßnahmen vorgenommen sind.

Zwickau: "Jeden Baustein zur passenden Zeit gesetzt"

Aus mitteldeutscher Sicht sind neben den Zweitliga-Absteigern Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden noch der Hallesche FC und der FSV Zwickau in der 3. Liga vertreten - für den FSV ist es die siebte Saison in Folge. Vorstandssprecher Tobias Leege erklärte auf der Homepage der Westsachsen: "Wir hatten einen Plan entwickelt und haben jeden Baustein zur passenden Zeit gesetzt. [...] Es wird wie jede Saison vorhersehbare Hürden, aber auch nicht vorhersehbare Probleme geben. Genau dafür braucht man ein Team mit Managementerfahrung und viel Disziplin an der Spitze."

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red

Videos und Audios zur 3. Liga

Aue Trainer Timo Rost auf dem Weg zum Training.
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 10. Juni 2022 | 17:45 Uhr

6 Kommentare

Gernot vor 15 Wochen

Für mich sind diese Auflagen Nonsens! Jeder Bewerber für Liga 3 kennt alle Anforderungen, welche auf ihn bei Aufstieg zukommen......
Wer kein ligataugliches Stadion vorweisen kann, darf auch nicht aufsteigen....Punkt.....Aus .....Ende

Micha R vor 15 Wochen

@ Hartmut 33
Ausnahmegenehmigung hinsichtlich Ausstattung vorgesehener Heimspielstätten gelten immer nur für das erste Jahr der Drittligazugehörigkeit.
Wenn ein Drittligist statt seiner ursprünglichen, nicht drittligatauglichen Heimspielstätte ein anderes Stadion, das vollständig den Drittligaanforderungen entspricht nutzen will kann er dieses wie der SC Verl auch (im 3. Jahr und auch später) seiner Drittligazugehörigkeit weiterhin nutzen.
Es muß eben eben nicht die ursprüngliche Heimspielstätte sein! Nur sollte die Ausweichspielstätte unabhängig von Dauer der Ligazugehörigkeit auch im gleichen Bundesland liegen, weil (mit Ausnahme sportgerichtlich verhängter Platzsperren) dies sonst wegen Tragen der Kosten für Polizeieinsätze bei "Heimspielen"für einen Verein aus einem anderen Bundesland behördlich untersagt würde! Sowohl die ursprüngliche wie die jetzige Ausweichspielstätte des SC Verl (Lotte bzw. Paderborn) liegen in NRW, also im gleichen Bundesland.

Hartmut33 vor 15 Wochen

Das die Ausnahmegenehmigung nur 1 gilt kenne ich auch so. Glaube als zwockau in die 3. Liga aufgestiegen ist war das auch so. Aber was ist mit Verl??? Die dürfen auch im 2. Jahr in der 3. Liga in einem anderen Stadion spielen! Oder liege ich da falsch??

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