Fußball | 3. Liga RW Erfurt zieht Einspruch gegen Punktabzug zurück

Präsident Frank Nowag
Bildrechte: IMAGO

Drittligist Rot-Weiß Erfurt hat seinen Einspruch gegen den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängten Punktabzug zurückgezogen. Damit ist die Strafe rechtskräftig. Das teilte der DFB am Dienstag mit.

Erfurt war wegen eines Verstoßes gegen die Zulassungsauflagen ein Zähler abgezogen worden. Die turnusmäßige Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Saison durch den DFB hatte beim Klub aus Thüringen eine Liquiditätslücke ergeben. Diese konnte Erfurt innerhalb der vorgegebenen Frist nicht vollständig schließen, was einen Auflagenverstoß darstellt. Den ersten Einspruch gegen den Punktabzug hatte der DFB Ende Februar abgelehnt. Den Widerspruch beim Zulassungsbeschwerdeausschuss, der am Mittwoch behandelt werden sollte, zog Erfurt nun zurück. Die Rot-Weißen sind mit zwölf Punkten Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen Tabellenschlusslicht der 3. Liga.

sid

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. März 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2018, 19:55 Uhr

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10 Kommentare

14.03.2018 14:18 Weiter geht's 10

Das der Insolvenzantrag gestellt wurde ist die beste schlechte Nachricht seit langer Zeit.

14.03.2018 10:29 Beobachter 9

Der Insolvenzantrag wurde gestern abend gestellt.

14.03.2018 10:25 cuauthemoc 8

Der Insolvenzantrag wurde am gestrigen Dienstagabend beim Amtsgericht Erfurt gestellt seitens RWE. Sie Homepage des Vereines mit Mitteilung des Präsidiums von heute morgen.

14.03.2018 09:23 Profiler 7

Es sind Vorbereitungen für die Planinsolvenz, für mich ist das Prozedere allerdings würdelos, so einen Unfug nach Frankfurt zu schicken und dann den erwarteten Rückzieher. Der Gesamtverein präsentiert sich in einem erbärmlichen Zustand, hier gilt es nur noch einen Sieg zu erringen, den überhaupt in eine Planinsolvenz hinein gekommen zu sein. Ich habe Zweifel, ob man diese dann als Sieger verlässt. Hier geht es schon lange nicht mehr um Punkte, sondern um die Art und Weise eines seit 20 Jahren bekannten Problems.

14.03.2018 08:08 1966 BB 6

Ein richtiger Schritt. Nun noch in diesen Monat Insolvenz anmelden und anfangen, eine schlagkräftige Mannschaft für die (hoffentlich) Regionalliga zu basteln. Und dann wie früher: ALLE UM 10 AUF DEM ALEX.✌

14.03.2018 07:46 Icke 5

Wozu rumstreiten. Die Planinsolvenz ist nur noch eine Frage der Zeit.

14.03.2018 06:52 Icke 4

Das wird wohl der Deal mit dem DFB gewesen sein damit man die Sache mit den „Amateur- Spielern“ nicht weiter „verfolgt ....
Die sollen endlich ihre Insolvenz anmelden und Ruhe ist, soviel Theater um nix !
Good Night RWE

14.03.2018 06:44 Frido 3

Willkommen in der 4 Liga.

14.03.2018 01:22 Alex 2

Lizenzauflagen nicht erfüllt und als Konsequenz einen Punktabzug kassiert! Was hätte der Einspruch gebracht?-Genau,-nix! RWE soll die Saison sportlich zu Ende bringen,die Situation akzeptieren und gestärkt- irgendwann- aus der Regionalliga wiederkehren!Leicht wird's da unten zwar nicht,aber was anderes bleibt RWE nicht übrig! Wenn es auch noch Chemnitz erwischt,würdem gleich zwei Ostclubs in die Bedeutungslosigkeit verschwinden und das wäre für den 'Ostfussball' schon schade.Bleibt nur zu wünschen,daß Aue & Dynamo oben bleiben,Magdeburg zu den beiden in die 'zweite' hochgeht und Energie in die 'dritte' aufsteigt-fur den Osten!-Tschüß sagt Alex

13.03.2018 20:11 BGW 1

Der eine Punkt macht das Kraut auch nicht fett.

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