Fußball | 3. Liga Nach Abstieg: Carl Zeiss Jena kürzt Etat deutlich

Weil in der Regionalliga die TV-Gelder fehlen und auch die Zuschauer-Einnahmen sinken dürften, muss Carl Zeiss Jena nach dem Abstieg große finanzielle Einschnitte vornehmen.

Enttäuschung nach dem Abpfiff bei den Spielern des FC Carl Zeiss Jena. Mitte mit gesenktem Kopf Maximilian Rohr
Bildrechte: imago images/Christoph Worsch

Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena muss nach dem Abstieg in die Regionalliga große finanzielle Einschnitte vornehmen. Wie die "Ostthüringer Zeitung" (Dienstag) berichtet, soll der Etat für die Profi-Mannschaft von 2,6 auf 1,5 Millionen Euro gekürzt werden. "Wir orientieren uns an der Aufstiegssaison", sagte Geschäftsführer Chris Förster. In der Spielzeit 2016/17 standen dem FCC 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. "Mit dem Budget ist es möglich, eine gute Mannschaft zusammenzustellen. Das ist uns damals auch gelungen", sagte Förster.

TV-Gelder fehlen in der Regionalliga

In der Regionalliga fehlen die TV-Gelder von 840.000 Euro, zudem kalkuliert man mit weniger Zuschauer-Einnahmen. Bisher stehen für die vierte Liga nur Torwart Flemming Niemann, Verteidiger Maximilian Rohr und Stürmer Niklas Jahn unter Vertrag. Einige Spieler haben laut OTZ bereits neue Angebote erhalten, allerdings wohl mit schlechteren Konditionen. "Wir wollen einen Stamm von etwa einem Dutzend Spielern halten, um mit eigenem Nachwuchs und Neuverpflichtungen ergänzt eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzubauen", sagte Förster.

Chris Förster
Jenas Geschäftsführer Chris Förster. Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

Jena sucht neuen Trainer

Neben Spielern sucht Jena zudem einen neuen Trainer. Aktuell wird die Mannschaft von René Klingbeil als Teammanager betreut. Dem Ex-Profi fehlt die für die 3. Liga notwendige Fußballlehrer-Lizenz. Der offizielle Cheftrainer Kenny Verhoene wird von der kommenden Saison an als Scout tätig sein.

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dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 16. Juni 2020 | 10:40 Uhr

11 Kommentare

Wolfus vor 7 Wochen

Dieser Verhoene muss von seinem Spießbruder Förster unbedingt beim FCC gehalten werden,jetzt als Spielerbeobachter...es ist nicht zu glauben,was dieser Förster noch alles gegen unseren FCC und damit die Fans unternimmt ....hoffentlich kürzt er auch sein mit Sicherheit fürstliches Gehalt, wenn jetzt überall Geld eingespart werden muss....
Es wäre allerdings jetzt nicht die Rede von Einsparungen,wenn dieser Förster letztes Jahr mit seinen blödsinnigen Entscheidungen ,nicht den Abstieg verursacht hätte....
Warum darf dieser Versager und Sprücheklopfer ,weiterhin sein Unwesen beim FCC treiben......dieser Herr hat einfach keinen Anstand,sonst würde er zurück treten ......nein er tritt die Meinungen und Einschätzungen der Fans zu seiner Person einfach mit Füßen,...das kann er!!!
Wenn jetzt nicht professionell gehandelt und ein solider Neuaufbau gestartet wird,geht das gewurstele so weiter...aber für den Geschäftsführer ist der Stadionneubau wichtiger als der sportliche Erfolg unseres FCC !

MikeS vor 7 Wochen

@hann ...
Is schon cool, so auf den Putz zu hauen, wenn man arm ist wie LOOOOK.
Haben sich mit Müh und Not das Flutlicht zusammengeborgt, das "Stadion" sieht noch aus wie Verbandsliga und die Spielergehälter kennt auch noch keiner. Wie ich bereits schrob, ich sah das Vorbereitungsspiel letzten Winter Jena gegen LOOOK. Und was ich da sah, war so grottig von LOOOK, ich kann mir nicht vorstellen, das dass besser geworden sein soll. Und Gelder für bessere Spieler dürften sicher fehlen. Ihr werdet euch spätestens in einem Jahr hinter RWE anstellen - falls ihr überhaupt die 3. Liga je seht!

megaboss vor 7 Wochen

"liebstes Hannchen" Du bist schon des öfteren durch völlig deplatzierte und geschmacklose Beiträge aufgefallen.
Überspann den Bogen nicht, bleib sachlich und fair, es könnte auch nach hinten losgehen.
Mit deinen unsachlichen Kommentaren verscherzt ihr euch viele Sympathien von Nichtlok Fans.
Und aufgestiegen seid ihr noch lange nicht....
Nur der FCC auch in schwierigen Zeiten.