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Markus Anfang kann mit dem bisherigen Abschneiden von Dynamo Dresden nicht zufrieden sein. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Fußball | 3. LigaZwischenbilanz von Dynamo-Trainer Anfang: "Den Glauben nicht verlieren"

Stand: 15. November 2022, 17:30 Uhr

Die 3. Liga sollte für Dynamo Dresden nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga sein, doch die Realität sieht nach 17 von 38 Spieltagen anders aus. Sechs Ligaspiele in Serie konnte die SGD nicht gewinnen, ein direkter Aufstiegsplatz ist schon zehn Punkte weg. Dynamo - als Neunter - ist nicht mehr als ungeliebtes Mittelmaß. Wie schätzt Trainer Anfang die Situation ein?

Am 9. Oktober 2022 war die Welt bei der SG Dynamo Dresden noch in Ordnung. Der VfL Osnabrück wurde mit 3:2 besiegt und man hatte Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Seitdem hat die SGD kein einziges Liga-Spiel mehr gewonnen und ist vom vierten auf den neunten Tabellenplatz abgerutscht. Klar, dass die Stimmung nicht mehr ganz so rosig ist. Auch bei Trainer Markus Anfang, der nach eigener Aussage viel probiert hat, um die Talfahrt zu stoppen.

Anfang hat "alles hinterfragt"

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung erklärt der 48-Jährige, dass man alles auf den Kopf gestellt habe. Er führt dabei die taktische Grundformation und auch seine Ansprache an die Spieler als Beispiele an. "Laut, leise, lang, kurz, viel und wenig Video. Du kannst mit vielen Sachen spielen, aber nicht immer alles beeinflussen. Bei 31 eingesetzten Spielern hatte auch jeder seine Chance. Es gibt kaum etwas, was wir nicht hinterfragt haben", so Anfang.

Dynamo Dresden läuft bislang den Erwrtungen hinterher. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Dennis Hetzschold

Erwartungsdruck keine Ausrede

Und wie ist Dynamo auf Platz neun gelandet? "Wir müssen ehrlich sein, dass wir in vielen wichtigen Situationen zu schläfrig und inkonsequent waren". Zu hohen Erwartungsdruck will der Coach jedenfalls nicht als Ausrede für sein ambitioniertes Team gelten lassen. "Das Umfeld darf doch kein Ballast sein. Damit muss sich jeder auseinandersetzen. Es kann keine Ausrede sein, zu sagen, wir bekommen Druck von außen", so Anfang im Interview.

Anfang blickt nach vorn

Mit der aktuellen Situation ist der Trainer nicht zufrieden, den Kopf in den Sand stecken, will er deshalb aber nicht: "Du kannst nur dranbleiben. Das ist das Leben, dass Dinge nicht funktionieren, obwohl du alles vorbereitet hast. Die Aufgabe wurde uns gestellt. Dazu gehört es, den Glauben nicht zu verlieren."


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