Fußball | 3. Liga Dynamo Dresden präsentiert Alexander Schmidt - "Einigung in drei Minuten"

Er war ein kurzes Telefonat, als Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker den neuen Trainer Alexander Schmidt überzeugte. Der 52-Jährige war Feuer und Flamme. Am Dienstag wurde der neue Coach offiziell vorgestellt.

Alexander Schmidt Trainer Dynamo Dresden 1 min
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Alexander Schmidt soll die SG Dynamo Dresden wieder ins Gleis heben und in Richtung 2. Bundesliga steuern. Bei seiner Vorstellung gab sich der 52-Jährige mit Blick auf die noch ausstehenden sechs Spiele optimistisch, das große Ziel zu erreichen.

Schmidt: "Die Qualität ist da"

"Ich habe keine Sekunde darüber nachgedacht, es ist eine große Ehre für mich, für so einen großen Traditionsverein arbeiten zu dürfen", sagte Schmidt. Er sei von der Mannschaft und deren Qualität überzeugt, auch wenn einige Schlüsselspieler ausgefallen sind. "Die Qualität ist da, um noch aufzusteigen." Er sei überrascht gewesen, dass Dynamo zuletzt gegen Halle und Unterhaching verloren hatte. Es sei für den Kopf nicht so günstig, wenn man lange Zeit ganz oben stand und jetzt zurückgefallen ist. "Aber Mannschaft machte einen hochmotivierten Eindruck. Ich denke, dass sie diese Sache korrigieren will. Das habe ich auch erwartet", so Schmidt.

Alexander Schmidt
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Becker musste Neuen nicht überzeugen

Sportgeschäftsführer Ralf Becker musste Schmidt nicht lange überzeugen. „Wir haben am Samstag telefoniert. Drei Minuten, da sagte er, dass er Bock hat. Wir sind froh und glücklich, dass sich Alex für uns entschieden hat.“ Nach dem 0:3 gegen Halle habe der Verein schnell handeln müssen. Man habe vier Spiele in zwölf Tagen, es sei die einzige Möglichkeit gewesen, dem neuen Trainer noch zwei bis drei Einheiten zu geben.

Kein Problem mit Kurzzeit-Vertrag

Dass der Vertrag vorerst nur bis Sommer 2021 läuft, ist für Becker und Schmidt kein Problem. „Es ging darum, schnell eine Entscheidung zu bekommen. Der Blick von uns beiden war nur bis zum Ende der Saison“, erklärte Becker. Bei einer positiven Entwicklung seien dann alle zufrieden. Es sei danach „alles möglich“. Schmidt hat nach eigener Aussage kein Problem mit dem Kurzzeit-Vertrag. Es gebe ein Vertrauensverhältnis und dem Ziel, in die 2. Bundesliga aufzusteigen, werde alles untergeordnet.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 27. April 2021 | 17:45 Uhr

12 Kommentare

Montezuma vor 1 Wochen

Es gibt eine große Zahl an Sachsen, die in Bayern gute Arbeit leisten. Warum sollte das umgekehrt nicht auch möglich sein? Im Job sollte in erster Linie Befähigung und Leistung zählen. Alles andere ist nettes Beiwerk.

Nur Wismut Aue vor 1 Wochen

Wen meinst Du ? Doch nicht etwa Martin Männel ? Wenn ja, dann hast Du Null Ahnung. Ach ja, kennst Dich ja in Liga 2 nicht aus. Ihr spielt ja ne Etage tiefer. Unkonstnanz und Klopse kann ja nur Dünnamo Tresen sein.

Nur Wismut Aue vor 1 Wochen

Ihr begreift gar nichts. Martin ist seit 2008 ! bei Wismut. Mehr Treue geht ja nun nicht mehr. Das hat ja nun ja bewiesen. Und da waren sicherlich Angebote aus der BL dabei. Alles andere wäre ja auch nicht normal bei den Leistungen. Und wenn er jetzt ein Angebot bekäme und er wechselt, dann gönne ich es ihm. Hat genug für uns geleistet. Da braucht man nicht trommeln wie der Kutschke.