Fußball | 3. Liga Dynamo Dresden wochenlang ohne Becker und Stor

Die Saison hat gerade erst begonnen, da muss Drittligist Dynamo Dresden schon wieder Hiobsbotschaften verkraften. Robin Becker und Luka Stor fallen verletzt aus. Zudem ist ein Wechselwilliger fündig geworden.

Robin Becker, Lukas Stor und Philipp Hosiner
Auf den Ball müssen Robin Becker (l.) und Lukas Stor (Mitte) in den nächsten Wochen verzichten. Bildrechte: imago images/Steffen Kuttner

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden muss im ersten Heimspiel der jungen Saison am Sonntag (13 Uhr im Ticker bei sport-im-osten.de und in der SpiO-App) gegen Waldhof Mannheim auf zwei wichtige Spieler verzichten. Rechtsverteidiger Robin Becker (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) und Stürmer Luka Stor (Bänderriss am rechten Sprunggelenk) fallen mehrere Wochen aus. Das gab der Verein am Mittwoch (23.09.2020) bekannt.

"Wieder aufstehen und zurückkommen“

"Verletzungen kommen nie zur richtigen Zeit und ich hätte der Mannschaft auch in den kommenden Spielen gern auf dem Platz geholfen" sagte Becker, der sich sicher ist, "dass die Jungs unseren Weg auch ohne mich konsequent fortsetzen werden“. Auch Stor gab sich kämpferisch: "Ich werde auch diesmal wieder aufstehen und zurückkommen.“ Neben Becker und Stor ist auch Leo Löwe nach einer Schuler-OP außer Gefecht. Er absolviert gerade ein Aufbautraining.

Atilgan geht in die Regionalliga

Nicht mehr zum Team von Markus Kauczinski gehört Osman Atilgan. Der Stürmer wechselt zum Regionalligisten Preußen Münster. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. „Osman ist ein sehr talentierter Spieler, der seine Qualitäten schon auf hohem Niveau unter Beweis stellen konnte“, sagte Münsters Sportdirektor Peter Niemeyer über den Neuzugang. Atilgan kam im Sommer 2017 in den Nachwuchs von Dynamo, wo er für die U19 in 20 Spielen zwölf Tore und sechs Vorlagen erzielte. Bei den Profis kam der 21 Jahre alte Stürmer zehn Mal zum Einsatz und erzielte einen Treffer.

Dresdens Osman Atilgan (links) neben Arne Feick (rechts)
Osman Atilgan sah in Dresden keine Zukunft und spielt künftig in der Regionalliga für Preußen Münster. Bildrechte: imago/Dennis Hetzschold

sst/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 27. September 2020 | 16:00 Uhr

1 Kommentar

H.Notzer vor 5 Wochen

Der Spruch, dass Verletzungen immer zur Unzeit kommen ist richtig und doch hält man beim Lesen immer wieder die Luft an.
das Team besteht immer aus 23-25 Spielern mit unterschiedlicher Erfahrung und Qualität.
Für die Verteidigung wird wahrscheinlich Kulke ranmüssen und die Mittelstürmerreserve wird von Hosiner gebildet werden,der aus welchen Gründen auch immer noch kein!! Pflichtspiel absolviert hat.Die schöne positive Ruhe ist erst mal vorbei.In einem anderen Presseorgan habe ich in einem anderen Zusammenhang darauf hingewiesen, dass es unumgänglich ist für den verletzten jungen Torhüter kurzfristig einen Ersatztorhüter zu verpflichten,der auch bereit ist, auch bei wahrscheinlich keinen Einsätzen die Ruhe zu bewahren.Ein Egomanie wäre fehl am Platze.
Dynamo hat wird immer weiter den Transfermarkt beobachten müssen.Denn auch die Innenverteidigung ist nach der Verletzung von Ehlert und der Krankheitsanfällgkeit von Hartmann für eine so Lange Serie nicht üppig besetzt.Herr Becker ?? !!