Fußball | 3. Liga Dynamo Dresden: Yannick Starks Schulter soll ohne OP heilen

Yannick Stark Dynamo Dresden, SGD, 5 am Ball
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Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden muss auf noch unbestimmte Zeit auf den an der Schulter verletzten Vizekapitän Yannick Stark verzichten. Nach Absprache mit Dynamos Mannschaftsarzt Onays Al-Sadi und einem Schulterspezialisten der Dresdner Uniklinik soll die Verletzung jedoch ohne Operation behandelt werden.

Stark ist "guter Hoffnung", an OP vorbeizukommen

Yannick Stark und Sören Bertram
Stark (li.) kam im vergangenen Sommer aus Darmstadt nach Dresden. Bildrechte: imago images/photoarena/Eisenhuth

"Die Ärzte haben mich eingehend untersucht und ich bin guter Hoffnung, dass ich durch eine Belastungspause des betroffenen Gelenks an einem operativen Eingriff vorbeikomme. Wir werden dazu die kommenden Tage und die Entwicklung des Heilungsverlaufes sowie meines Schmerzempfindens genau im Auge behalten", wurde Stark in einer offiziellen SGD-Mitteilung zitiert.

Auch Cheftrainer Markus Kauczinski zeigte sich vorsichtig optimistisch: "Es ist ein positives Zeichen, dass Yannick erst einmal nicht operiert werden muss. Wir hoffen, dass er uns relativ zeitnah wieder zur Verfügung stehen kann, wenn alles optimal läuft. Wir wünschen ihm gute Besserung und einen reibungslosen Heilungsverlauf."

Verletzung im Abschlusstraining vor Lübeck

Stark hatte sich die betroffene linke Schulter bei einem Zweikampf im Abschlusstraining vor dem zurückliegenden 3:1-Heimsieg über den VfB Lübeck aus- und umgehend wieder eingerenkt. Der 30-Jährige ist nach Chris Löwe (Außenbandriss im Knie), Patrick Weihrauch (Sprunggelenks-OP) und Robin Becker (Kreuzbandriss) der aktuell vierte längerfristige Ausfall bei den Schwarz-Gelben.

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mhe/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Februar 2021 | 14:00 Uhr

5 Kommentare

Dynamokralle vor 23 Wochen

Ich auch, aber es gibt Grund für diesen Optimismus. Die „Jungen Wilden“ sind erstaunlich reif. Die Signale von Vereinsseite sind einigermaßen beruhigend. Wir überstehen auch ohne direkten Aufstieg die Krisen-Spielzeiten. Der Druck ist natürlich trotzdem da, wirkt aber nicht negativ, sondern wird in Erfolgshunger umgewandelt. Widrigkeiten rufen eine gewisse Trotzreaktion hervor. Alle haben ein gemeinsames Ziel, geschlossenes Handeln ohne irgendwelche vereinsseitigen Störfeuer ist möglich. Wenn jetzt nicht von außen Umstände eintreten, die uns wieder nur reagieren lassen, von innen heraus können wir sehr gut agieren. Das ist wohl ein großer Unterschied. Ist jedenfalls mein Eindruck.
Dynamische Grüße!

Muzzi vor 23 Wochen

Die Jungs werden daran wachsen und das macht sie nur noch stärker. Ein Sieg am Wochenende gegen die Schwäne wäre ein guter Anfang. Noch 16 Spiele, von denen so viele wie nur möglich gewonnen werden sollten, dann gehts los.

Dynamische Grüsse
Muzzi

SGDHarzer66 vor 23 Wochen

Ich sehe diese "Seuche" gerade jetzt in der vorentscheidenden Phase als Nachteil. Der Kader ist breit, das stimmt - er ist aber qualitativ nicht über alle Maßen dehnbar.
Unabhängig davon wünsche ich Y. Stark alles Gute für den Heilungsprozeß!