Fußball | 3. Liga Glöckner-Einstand geht daneben - Chemnitz verliert

10. Spieltag

Den Einstand hatte sich der neue CFC-Trainer Patrick Glöckner anders vorgestellt. Die Chemnitzer beherrschten bei der SG Sonnenhof Großaspach zwar weitgehend die Szenerie, die Tore erzielten aber die Gastgeber und gewannen 2:0. Zudem scheiterten die "Himmelblauen" zweimal am Aluminium und beendeten die Partie in Unterzahl.

Christian Tiffert und Patrick Glöckner
Es gibt Einiges zu bereden: Patrick Glöckner (re.) mit Co-Trainer Christian Tiffert. Bildrechte: imago images / Sportfoto Rudel

Chemnitz läuft Rückstand hinterher

Die Chemnitzer begannen beim selbsternannten "Dorfklub" wie die Feuerwehr und hatten nach 36 Sekunden die Führung auf dem Fuß. Tarsis Bonga verlängerte auf Philip Hosiner, der aber nur den Pfosten traf. Nach dem verheißungsvollen Auftakt gerieten die Gäste nach zehn Minuten überraschend in Rückstand. Von Großaspach war bis dahin wenig zu sehen, doch das 1:0 war überlegt herausgespielt. Timo Röttger brachte den Ball nach innen. CFC-Innenverteidiger Niklas Hoheneder kam noch mit der Fußspitze dran, Kai Brünker stand bereit und vollendete zur SGS-Führung.

Danach verwalteten die Gastgeber den knappen Vorsprung, Chemnitz drängte auf den Ausgleich. Bis zum Strafraum sah das Spiel der "Himmelblauen" gefällig aus, allein es fehlten die Ideen. Speziell Bonga wirbelte auf der rechten Seite, seine Eingaben fanden aber keinen Abnehmer.

Kai Brünker und Jakub Jakuboy
Großaspachs Kai Brünker trifft zum 1:0. CFC-Schlussmann Jakub Jakubov ist machtlos. Bildrechte: imago images / Sportfoto Rudel

Gastgeber legen nach - CFC in Unterzahl

Nach der Pause blieben die Chemnitzer dominant und erarbeiteten sich nach Aussage von CFC-Trainer Patrick Glöckner "unzählige Torchancen". Nur der Ertrag blieb aus. Nach einer Milde-Ecke zog Tom Doyle wuchtig ab und traf die Lattenunterkante des Sonnenhof-Tores (64.). Der zweite Alu-Treffer für die Gäste.

Genauer zielten da die Großaspacher in der 68. Minute. Nach einem Eckball griff CFC-Torwart Jakub Jakubov ins Leere und Kai Gehring köpfte zum 2:0 ein. Nun war guter Rat teuer. Zu allem Übel fing sich Tobias Müller nach einer Grätsche am Großaspacher Eric Hottmann kurz vor Schluss noch die Rote Karte ein. In Unterzahl bäumte sich der Chemnitzer FC noch einmal auf, doch gefährliche Schüsse von Paul Milde und Dejan Bozic in der Nachspielzeit vereitelte SGS-Schlussmann Maximilian Reule.

Fußballer.
Bildrechte: imago images/Sportfoto Rudel

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 28. September 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 28. September 2019, 15:58 Uhr

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