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Philipp Riese stand in über 180 Pflichtspielen für Erzgebirge Aue auf dem Feld und ist einem Comeback nicht abgeneigt. Bildrechte: IMAGO/Kruczynski

Fußball | 3. LigaErzgebirge Aues Co-Trainer Philipp Riese "offen" für Comeback

Stand: 23. September 2022, 11:04 Uhr

Unter dem mittlerweile entlassenen Trainer Timo Rost ausgebootet, gibt Erzgebirge Aues Philipp Riese sein Wissen aktuell als Assistent von Interimstrainer Carsten Müller weiter. Doch auch eine Rückkehr auf den Platz ist für den erfahrenen Mittelfeldspieler nicht ausgeschlossen.

Erst aussortiert, nun Co-Trainer und bald wieder als Spieler auf dem Platz? Philipp Riese schließt ein Comeback in der Drittligamannschaft des FC Erzgebirge Aue nicht aus. "Ich bin da relativ offen. Ich habe mit meiner aktiven Karriere noch nicht abgeschlossen und kann mir vorstellen, noch einmal auf den Platz zurückzukehren", sagte der 32-Jährige der "Bild".

Riese: "Ich will der Mannschaft, ich will dem Verein helfen"

Riese ist seit 2015 im Verein und bestritt seitdem mehr als 180 Pflichtspiele für Aue. Unter dem im Sommer verpflichteten Trainer Timo Rost wurde er aussortiert und in die Nachwuchsarbeit integriert. Das Kapitel Rost ist seit Dienstag bekanntermaßen Geschichte und so assistiert Riese vorerst Interimscheftrainer Carsten Müller. "Ich will der Mannschaft, ich will dem Verein helfen. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Carsten Müller", erklärte der erfahrene Mittelfeldspieler. "Da musste ich nicht lange überlegen, ihm in dieser Situation ebenfalls sehr gern helfen zu wollen."

Interimstrainer Carsten Müller gemeinsam mit seinen Assistenten Philipp Riese (li.) und Werner Schoupa. Bildrechte: IMAGO/Picture Point

Müller schließt Riese-Comeback nicht aus

Gemeinsam mit Riese, Torwarttrainer Tomislav Piplica und Fitnesstrainer Werner Schoupa bereitet Müller das Sorgenkind und Schlusslicht der 3. Liga (drei Remis/sechs Niederlagen) derzeit auf das Drittrundenspiel im Sachsenpokal am Sonntag beim FC Eilenburg vor. Müller selbst zeigt sich "froh, dass ich ihn (Riese, Anm. d. Red.) jetzt zunächst als Person, die ich gut kenne, in meinem Trainerteam habe." Ein mögliches Comeback seines Co-Trainer bei den Profis will aber auch der 50-jährige Interimscoach "grundsätzlich nicht ausschließen".

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red

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 23. September 2022 | 14:00 Uhr

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