Fußball | 3. Liga Erzgebirge Aue bei Trainersuche "auf gutem Weg"

Wenn der FC Erzgebirge Aue am 8. Dezember ins Training einsteigt, soll die Frage nach dem Cheftrainer geklärt sein. Gute Nachrichten gab es bei der Nachlizenzierung für die Veilchen, der FSV Zwickau muss nachbessern.

Carsten Müller
Trainer Carsten Müller betreute Erzgebirge Aue bis zum Winter. Gut möglich, dass er auch weiterhin das Vertrauen erhält. Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Erzgebirge Aue befindet sich bei der Trainersuche auf der Zielgeraden. "In Sachen Trainer möchten und sollten wir aber bis zum Trainingsauftakt am 8. Dezember Klarheit haben. Hier sind wir auf einem guten Weg", sagte Robert Scholz, Vorstand Kommunikation, in einem Interview auf der Homepage des Vereins. Man dürfe und werde aber nichts überstürzen, auch was die Kaderplanung betrifft. Der von einigen Medien genannte Ex-Trainer von Hansa Rostock, Jens Härtel, steht momentan nicht zur Verfügung. Der 51-Jährige hat sich nach seiner vierjährigen Amtszeit beim Zweitligisten eine Pause verordnet. Eine Möglichkeit wäre auch, dass NLZ-Chef Carsten Müller die Mannschaft bis Saisonende betreut.

Aue besteht Nachlizenzierung

Und da stehen die Chancen auf Neuzugänge gut. Denn der FC Erzgebirge Aue hat die Nachlizenzierung erfolgreich durchlaufen und vom Deutschen Fußball-Bund grünes Licht erhalten. "Unser Ziel ist es dabei, den Kader so zu verändern, dass wir nichts in die Breite machen, sondern punktuell Qualität zuführen können", sagte Sportgeschäftsführer Matthias Heidrich der "Bild".

FSV Zwickau muss nachbessern

Auch der ebenfalls abstiegsbedrohte FSV Zwickau will in der Winterpause ein bis zwei Neuzugänge präsentieren. Allerdings steht bei den Westsachsen alles unter einem finanziellen Vorbehalt. Denn der FSV muss wie jedes Jahr im Rahmen der Nachlizenzierung des DFB einen erheblichen Betrag nachweisen. Nach Informationen der "Bild" soll es sich um eine sechsstellige Summe handeln. Die Zwickauer haben in der laufenden Saison einen der kleinsten Etats der Liga.

JOE ENOCHS SV WEHEN WIESBADEN-FSV ZWICKAU 3.LIGA
Zwickaus Trainer Joe Enochs braucht Stürmerblut - sein Team hat mit 15 die zweitwenigsten Tore geschossen. Bildrechte: imago images/Martin Hoffmann

rei

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 08. Dezember 2022 | 17:45 Uhr

2 Kommentare

Seniorin Erinnert Sich vor 8 Wochen

Blödes Ost-Gejammer schafft neue Gräben die es zu überwinden gilt. Hier sind es ewige Neider die besser vor eigenem Nest putzen und nicht andere beschmutzen sollten. Das ständig auf andere Zeigen soll Ablenken, klappt nie.

Reisender vor 8 Wochen

Komisch, der FSV muss nachbessern und andere Truppen aus den „gebrauchten“ Bundesländern können trotz Insolvenz lustig weiter einkaufen und brauchen ihre Schulden bei den „Gläubigern“ nicht begleichen. Kann mir das mal jemand aus der „Branche“ erklären???

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