Fußball | 3. Liga 1. FC Magdeburg verpflichtet Claus-Dieter Wollitz

Krämer-Nachfolger gefunden: Der 1. FC Magdeburg hat Claus-Dieter Wollitz als Trainer verpflichtet. Der 54-Jährige erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2021.

Claus-Dieter Wollitz (Trainer FC Energie Cottbus)
Der "Neue" in Magdeburg: Claus-Dieter Wollitz. Bildrechte: imago

Nur einen Tag nach der Entlassung von Stefan Krämert hat der 1. FC Magdeburg einen Nachfolger für die Trainerbank gefunden. Wie der Fußball-Drittligist am Montag mitteilte, übernimmt Claus-Dieter Wollitz das Amt des Cheftrainers. Der 54-Jährige, der erst am Freitag seinen Vertrag beim Regionalligisten Energie Cottbus vorzeitig aufgelöst hatte, erhält beim FCM einen Kontrakt bis 30. Juni 2021.

Wollitz: "Es bleibt nicht viel Zeit"

"Die Aufgabe beim 1. FC Magdeburg stellt eine große Herausforderung dar, auf die ich mich freue", sagte Wollitz - sicher auch mit Blick auf die hohen Ambitionen des Vereins, der nach einer enttäuschenden Hinrunde nur auf Platz zwölf der Drittliga-Tabelle steht: "Es bleibt nicht viel Zeit, bis die Liga wieder startet, und es liegt viel Arbeit vor uns. Ich will die Mannschaft und alle Personen drumherum schnellstmöglich kennen lernen."

Kallnik: "Sehr erfahrener Trainer"

Erst am Sonntag hatte FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik trotz eines 2:2-Remis zum Hinrunden-Abschluss bei Aufstiegskandidat Eintracht Braunschweig die "Entwicklungsziele gefährdet" gesehen, der Verein hatte Krämer nach nur sechs Siegen aus 20 Spielen von seinen Aufgaben entbunden. Nun hofft Kallnik, dass die Leistungskurve mit dem "sehr erfahrenen" Wollitz wieder nach oben geht: "Mit Blick auf die nahende Rückrunde in der 3. Liga soll er unsere Spieler schnellstmöglich kennen lernen und die Vorbereitungszeit entsprechend nutzen können."

Vorstellung am 2. Januar

Wollitz, der nach einer bewegenden Spielerkarriere neben Cottbus auch schon in Uerdingen, Osnabrück und bei Viktoria Köln als Coach tätig war, wird am 2. Januar zum Trainingsauftakt des FCM vor der Drittliga-Rückrunde seine erste Einheit leiten. An diesem Tag wird der Verein den neuen Cheftrainer auch offiziell vorstellen.

mze/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. Dezember 2019 | 19:30 Uhr

94 Kommentare

flaeming_der_alte vor 32 Wochen

natürlich hat Herr Kallnik unanfechtbar seine Verdienste, aber das ist doch kein Grund ihn für alle Zeiten von jeder Kritik freizusprechen. Bei der letzten Mitgliederversammlung war auch keine kritische Stimme zu vernehmen. Alle haben sich lieb und dann kommt eben so etwas dabei heraus. Er ist nach meinen empfinden auch unkritisch zu seinen Sportchef und Freund MF.
Wo bleibt da das Leistungsprinzip?
Wenn er Freiburg als Vorbildsverein sieht, sollte er auch diese Werte leben. Da wäre so ein Handeln für mich undenkbar. Mir würde Union schon als Vorbild reichen, denn die haben im Osten an gleicher Stelle angefangen und waren dabei erfolgreich. BWG

Thoralf vor 32 Wochen

Ralf Minge ist ein Thema für sich. Und als Blau-Weißer kann ich zu Dynamo nichts objektives sagen. Geht nicht. Aber eins doch. Der Herr Fiel hat die Mannschaft übernommen, als es bei Dynamo drunter und drüber ging. Der Kader war einfach schlecht. Aber er hat sich nicht gedrückt. Das ist aber auch die Verantwortung von Herrn Minge. Dynamo ist Letzter oder gefühlt, muss ich nach googeln. Jetzt holt der den Kauczinski, welcher an harte Arbeit glaubt. Ich glaube da eher an Wunder. Ihren Minge und Ihren Verein Dynamo werden wir, wenn es schlecht läuft, im nächsten Jahr in Magdeburg wieder sehen. Und ob dann der Arbeiter Kauczinski Trainer ist ? Frohe Weihnachten Herr Franke und schauen Sie lieber auf Ihren Verein, da läuft es auch nicht anders.

Thoralf vor 32 Wochen

Mein Lieblingsspieler ist Dirk Stahmann. Pommerenke war der beste deutsche Fussballer aller Zeiten - Punkt. Zu Aue kann ich nur sagen: Herr Leonhardt. Feiner Sportsmann! Legende Streich oder Seguin (der war eigentlich nur als Beispiel gedacht) schreiben irgendwelche Kolumnen, welche manchmal halt mehr als subjektiv sind. Und würden sich manche Herren weniger äußern, würden sie vielleicht Legenden bleiben. Bei Heidenheim gebe ich Ihnen 100 prozentig recht. Aber die Region ist finanziell geladen. Einen Schnatterer findet man nicht alle Tage. Zu Union schweige ich. Ich fand ihren Vergleich unangepasst. Mario Kallnik kann man kritisieren, aber ohne Kallnik wären hier die Lichter aus. Und auf ein Heinz Krügel Stadion würde keiner mehr hoffen können.