Fußball | 3. Liga Förster: Trainersuche beim FCC soll besser als beim letzten Mal funktionieren

Nach der Entlassung von Trainer Rico Schmitt bei Carl Zeiss Jena, ist die Suche nach einem langfristigen Nachfolger angelaufen. Geschäftsführer Chris Förster erklärt gegenüber "SpiO", wie das Anforderungsprofil aussieht.

Die Trainersuche solle besser ablaufen als beim letzten Mal, als Wunschkandidat Timo Rost absagte und schließlich mit dem Ex-HFC-Coach Rico Schmitt nur die zweitbeste Lösung gefunden wurde. Nun solle die Situation ganz in Ruhe analysiert werden, erläuterte Förster. "Wir suchen jemanden, der mit dem jungen Kader umgehen kann, der Spieler entwickeln kann", sagte der Geschäftsführer zum Anforderungsprofil des neuen Übungsleiters.

Klingbeil darf nur 15 Werktage als Chef arbeiten

Eine Schlüsselrolle soll dabei Ex-Profi René Klingbeil spielen, der als Interimstrainer übernommen hat. Allerdings fehlt dem bisherigen Co-Trainer die erforderliche Fußballlehrer-Lizenz, weshalb er nur für 15 Werktage als Chefcoach arbeiten kann. Dennoch betonte Förster im "SpiO"-Interview, dass "Klinge" der Co-Trainer des Vereins sei und auch über die Saison hinaus im Verein bleiben soll.

"Er weiß, wie die Jungs ticken und hat einen guten Draht zur Mannschaft", sagte Förster, der hofft, dass der frühere Bundesliga-Profi, der für den Hamburger SV sogar mal zwei Champions-League-Spiele absolvierte eine Aufbruchstimmung erzeugen kann. Dazu solle mittelfristig auch ein Sportdirektor-Posten beim aktuellen Tabellenletzten geschaffen werden, kündigte der Geschäftsführer an.

Co-Trainer Rene Klingbeil
Jenas Interimscoach René Klingbeil. Bildrechte: IMAGO

Grösch ein "guter Charakter"

Zu sogenannten Tennisballaffäre wollte sich Förster nicht ausführlich äußern. "Marius Grösch ist ein guter Charakter, ein integrer Spieler, jeder in der Fanszene wird das bestätigen", sagte Förster. Es sei unerhört, wenn nun Leute im Internet ihren Psalm absondern über Spieler, die sie überhaupt nicht kennen.

cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 06. Februar 2020 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Februar 2020, 15:20 Uhr

6 Kommentare

Wolfus vor 7 Wochen

Es müsste doch mittlerweile auch der Letzte....ob...Fan...und Vereinsmitglied...oder die Herren im Vorstand,begriffen haben,das der Geschäftsführer Förster das schwächste Glied in der Kette ist und dieser Herr am Untergang des FCC tagtäglich und stetig arbeitet....er hat überhaupt keine Ahnung vom Fußballgeschäft und ist nur der verlängerte Arm des Investors und scheint diesen mit seinen blödsinnigen Erklärungen und Einschätzungen,das Geld aus der Tasche zu ziehen und dieses immer wieder(zB. Kwasniok) in ein Fass ohne Boden zu werfen....
Da kann es doch keine andere Meinung geben,das ist doch die Realität.
Der Mann erklärt nach jeder Trainerentlassung das Gleiche,immer die selben Phrasen und die Leute sollen das stets glauben....das ist ein Skandal und in jeder Firma hätte dieser Herr schon lange die Papiere bekommen,mit der Beurteilung,das er für solche Aufgaben absolut ungeeignet ist und bei einer Weiterbeschäftigung...schwerer Schäden entstehen wird....
Denkt mal darüber nach...

Tomsen vor 7 Wochen

Vielleicht sollte man nicht nur einen neuen Trainer suchen, sondern auch einen neuen Geschäftsführer, der Ahnung hat vom Business.
Anforderungsprofil wäre einfach: Er muss von Trainern und Spielern und von Fussball Ahnung haben, mit Spielern und den Fans agieren können und den FCC weiter entwickeln. Drittligaerfahrung wünschenswert aber keine Voraussetzung. Es sollte persönlich und menschlich passen, was bei Förster von Anfang an nicht der Fall und die schlechteste Wahl war.

schleri vor 7 Wochen

Sehr geehrter Herr Förster ich biete Ihnen abermals Hilfe beim packen ihrer Koffer an. Das Bahn Ticket in Wüste spendiere ich ihnen auch. Sie sind der Totengräber des FCC und sie haben unseren FCC zur größten Lachnummer gemacht.

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