Fußball | 3. Liga Helge Leonhardt: Zwei Qualitätsspieler sollen noch kommen

Aufbruchsstimmung bei Erzgebirge Aue: Mit Trainer Timo Rost und den vielen Neuen verbinden die Fans Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr in Liga zwei. Laut Aue-Boss Helge Leonhardt wird es noch Kaderbewegungen geben.

Der FC Erzgebirge Aue biegt auf die Schlussgerade der Saisonvorbereitung ein. Präsident Helge Leonhardt kündigte am Randes des Testspieles bei Regionalligist ZFC Meuselwitz (Endstand 3:2) an, dass die Drittliga-Mannschaft mit noch ein, zwei Spielern verstärkt werden soll. Allerdings unter einer Bedingung: "Wir brauchen fertige Spieler. Wir wollen Qualität auf ein, zwei Positionen zuführen, um den Kader noch mehr zu stabilisieren. Da helfen keine Nachwuchsspieler:"

Drei Spieler müssen gehen

Klar ist mittlerweile auch, dass der Kader vorher noch verkleinert werden muss. Dazu habe es bereits Gespräche mit den betreffenden aussortierten Spielern gegeben. "Wir hatten Gespräche, werden uns von drei Spielern verabschieden. Trainer und Geschäftsführer haben mit den Spielern gesprochen, es reicht sportlich nicht. Da musst du ehrlich sein. Wir sind im Dialog mit anderen Vereinen, vielleicht auch mit Meuselwitz oder Jena."

Mannschaftsfoto von Erzgebirge Aue vor der Saison 2022/23
Nicht alle Spieler werden auch in die neue Saison mit Erzgebirge Aue gehen. Bildrechte: PICTURE POINT/Gabor Krieg

Blick geht nur noch nach vorn

Die Aufbruchsstimmung im Team und dem Umfeld des Vereins freut Leonhardt sehr.  Zurückblicken auf "den Rotz, der da abgeliefert wurde", will der Präsident der Veilchen nicht mehr. "Das ist Ad Acta gelegt, jetzt müssen wir Vollgas geben. Die Menschen honorieren das, die sehen, wie gearbeitet wird. Das habe ich beim Training und in den Testspielen gemerkt."

Bestandsaufnahme nach acht bis zehn Spielen

Angetan ist Leonhardt von der Arbeit seines neuen Trainerteams um Timo Rost. "Rost verkörpert, was wir wollen. Er ist ein Arbeitstier, kennt den Osten, hat selbst hier gespielt. Er weiß, was Aue braucht. Wir brauchen Mentalität, du musst dir den Arsch aufreißen." Obwohl klar ist, dass Erzgebirge Aue möglichst schnell wieder zurück in die 2. Bundesliga will und muss, gibt es vom Präsidenten noch keine offizielle Zielstellung. Intern schon, aber "wir bläken es aber nicht raus". Nach acht bis zehn Spielen soll es dann eine Bestandaufnahme geben.   

Timo Rost und Helge Leonhardt
Timo Rost und Helge Leonhardt Bildrechte: Picture Point

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Aue Trainer Timo Rost auf dem Weg zum Training.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. Juli 2022 | 21:45 Uhr

12 Kommentare

Schwarzwasser vor 10 Wochen

Glück auf,

leider ist es in Deutschland mittlerweile (wieder) so dass den Menschen mit dem feinen Zwirn und der ausgefeilten Rhetorik ohne das Hirn an zuschalten hinterher gelaufen wird. Leos Aussagen, und wie er dazu kommt sind gewöhnungsbedürftig, stimmt. Im Gegensatz zu den vielsagenden Nichtssagern trifft er aber den Kern. Und das ist gut so!

Schwarzwasser vor 10 Wochen

Glück auf,

seltsam sind nur ihre Beobachtungen. Fehler gemacht, Fehler erkannt, Fehler beseitigen. Ganz einfach! Das sollten Sie doch besser wissen als wir, oder? Kurzzeitamnesie in K.M.Stadt? Wir im Gebirge freuen uns jedenfalls dass dies so schnell (bei uns) umgesetzt wurde. Glück auf, ich freue mich auf eine gute Saison 22/23!⚒👍⚒

Gernot vor 10 Wochen

Nun ja, ich will es mal vorsichtig umschreiben..... richtige " Granaten, auf Augenhöhe und vielleicht mehr, sind beim großen Meister wahrscheinlich auch nicht so gesucht. .......

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