v.l. Polizisten stehen zwischen dem Gaesteblock und dem Heimbereich
Dynamo-Anhänger hatten beim Gastspiel in Aue Sanitäranlagen zertrümmert - unter anderem dafür gab es jetzt eine Geldstrafe vom DFB Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Fan-Ausschreitungen in Aue Auch Dynamo muss Strafe zahlen

10. Februar 2023, 15:45 Uhr

Dynamo Dresden muss für das Fehlverhalten seiner Fans bei den Auswärtsspielen in Bayreuth und Aue insgesamt 20.000 Euro Strafe zahlen. Diese Woche wurden bereits der FSV Zwickau und Erzgebirge Aue zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt.

Nach den empfindlichen Geldstrafen für den FSV Zwickau und Erzgebirge Aue hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds nun auch Dynamo Dresden zu einer Geldstrafe verurteilt. Für die Gewaltvorfälle bei den Auswärtsspielen in Bayreuth und Aue werden 20.000 Euro fällig.

Zerstörte Sanitäranlagen und Angriffe auf Mitarbeiter

Beim Aue-Gastspiel geht es um zerstörte Sanitäranlagen im Gästebereich sowie das Verletzen einer Person durch das Werfen von Platzmarkierungen. In Bayreuth wurden ebenfalls Toiletten zerstört, in der Halbzeit wurden Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, der Polizei und des Gastronomiebereichs angegriffen. "Dabei brachen die Dresdner Randalierer ein Stadiontor auf und verwendeten das Inventar eines Imbissstandes als Wurfgeschosse gegen die Polizeikräfte, wobei mehrere Personen verletzt wurden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro, zudem ein Fehlbetrag in der Bargeldkasse", teilte der DFB mit.

Zuvor schon Zwickau und Aue verurteilt

Im Vergleich zu den ebenfalls diese Woche verurteilten FSV Zwickau und Erzgebirge Aue kam Dynamo Dresden mit einer noch verhältnismäßig milden Strafe davon. FSV Zwickau muss für die Verwendung von Pyrotechnik und das Werfen von Bechern in andere Blöcke beim gewonnenen Derby beim FC Erzgebirge Aue 23.700 Euro Strafe zahlen.

Korbinian Burger
Erzgebirge Aue traf es am härtestens - insgesamt 110.000 Euro haben die Ausschreitungen gegen Dresden und Zwickau gekostet Bildrechte: IMAGO/Eibner

Erzgebirge Aue muss für das Fehlverhalten seiner Fans insgesamt 110.000 Euro an den DFB überweisen. 27.000 Euro wurden für Randale beim Spiel gegen Dynamo Dresden fällig, 83.000 Euro für mehrere Platzstürme beim Derby gegen Zwickau.

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dpa/red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 11. Februar 2023 | 14:00 Uhr

4 Kommentare

jako vor 41 Wochen

Man kann nur hoffen das diese auffälligen Anhänger der jeweiligen Mannschaften etwas lernen und in den kommenden Derbys nicht noch mehr Schaden verursachen. Klar ist es schwer diese teils brutalen Knallköpfe zurückzuhalten aber wenn sich einzelne Protagonisten mehrmals auf den Platz begeben und anschließend unbehelligt durch Polizei und Ordner in die Menge zurückziehen stimmt was nicht. Jeder Verein sollte daran arbeiten Täter zu ermitteln und bei Bekanntwerden kein Auge zudrücken und die eigenen dadurch erhaltenen Strafen von denen einzufordern um es anschließend öffentlich zu machen. Leider hört man immer nur, die Strafen werden akzeptiert, Prävention, Verurteilung der Delikte und vielleicht noch ein Spendenaufruf dass ist zuwenig.

Schwarzwasser vor 41 Wochen

Glück auf,

schütteln und weitermachen. Sicher, man kann sich über die Höhe der Strafe aufregen…und? Das war’s!! Solange in unseren Reihen solche Halbbelichtete eben diese Angriffsfläche bieten, (ich meine damit alle ehrlichen und traditionellen Fußballvereine in Deutschland) werden solche Strafen unsere Vereine ereilen. @Sachse mit de IBAN Nummer, wie war nochmal deine Frage bei Tageslicht?

Sachse14442 vor 41 Wochen

Daß diese Ausschreitungen, mit asoziale Verhalten, gar nicht gehen, ist klar. Aber wie kommen die alten Herren vom DFB auf diese abnormalen Summen?

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