Fußball | 3. Liga Wechseltheater: Hallescher FC legt offiziell Einspruch ein

Am Sonntag (22.9.) hatte der HFC noch pro forma Einspruch gegen die Wertung des Heimspiels gegen Preußen Münster eingelegt. Einen Tag später steht nun fest, dass die Saalestädter diesen Schritt auch offiziell gehen.

Jens Rauschenbach, Ralf Heskamp Lars Töffling im Spiel des HFC  vs. SC Preuߟen Münster
HFC-Sportdirektor Ralf Heskamp (Mi.) vor dem Spiel gegen Preußen Münster Bildrechte: imago images/VIADATA

In einer Vereinsmitteilung erklärte HFC-Sportdirektor Ralf Heskamp: "Wir sind es unserer Mannschaft und allen Fans des Halleschen FC schuldig, nach der offensichtlichen Benachteiligung vor dem Ausgleichstreffer zum Endstand nichts unversucht zu lassen." Am Montag (23.9.) wurde der Einspruch schriftlich beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht.

Die Rot-Weißen stützen sich dabei auf Paragraf 17/Ziffer 2c) der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Unter dem Absatz "Einsprüche gegen die Spielwertung können unter anderem mit folgender sachlicher Begründung erhoben werden" heißt es wörtlich: "Regelverstoß des Schiedsrichters, wenn der Regelverstoß die Spielwertung als verloren oder unentschieden mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat."

Wegen einer Kommunikationspanne zwischen Gegner und Schiedsrichter Michael Bacher aus Amerang war am Sonnabend der falsche HFC-Spieler vom Platz geschickt worden. In dieser Phase erzielte Münster den 2:2-Ausgleich, der gleichzeitig der Endstand war.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. September 2019 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. September 2019, 14:05 Uhr

14 Kommentare

Hallenserin vor 16 Wochen

Bla, bla, bla ... ich kann das Geschrei hören, dass andere Vereine in der gleichen Situation angestimmt hätten. Wieso ist ein Trainer arrogant, wenn er die Sachlage kritisiert?!

Hallala vor 16 Wochen

Unglaubliche 500€. Da muss man aufpassen, dass nicht wieder eine Liquiditätslücke entsteht. Für eine Berufung wären 1000€ fällig.
Also am Geld sollte es nicht scheitern, die paar € fallen von den überdurchschnittlichen Zuschauerzahlen doch ab.

Quelle: DFB Rechts- und Verfahrensordnung §17.

Hallala vor 16 Wochen

Möglichkeit 1: Spiel wird genullt & wiederholt.
Möglichkeit 2: Spiel wird wieder angepfiffen beim Stand von 2:1, & Freistoß für Münster nahe Mittellinie (dort war das Spiel regulär unterbrochen wurden). Dann werden die letzten Minuten gespielt.

Alles natürlich nur FALLS dem Einspruch stattgegeben wird. Am grünen Tisch wird definitiv nichts passieren, da Münster nichts für die Fehler des Schiris kann.