Fußball | 3. Liga Hallescher FC: Sven Müller soll Stammkeeper Eisele Konkurrenz machen

Mit der Verpflichtung von Sven Müller wollen die Verantwortlichen den Konkurrenzdruck im Tor des Halleschen FC weiter erhöhen. Der gebürtige Kölner, der für seinen Heimatverein vor vier Jahren bereits einmal den Bundesliga-Kasten hütete, kommt von Zweitligist Karlsruher SC nach Sachsen-Anhalt.

Torwart Sven Müller beim Training
Sven Müller, hier noch im Trainingsoutfit des Karlsruhe SC, soll die Konkurrenzsituation im HFC-Torhütergespann verschärfen. Bildrechte: imago images/Carmele/tmc-fotografie.de

Neue Konkurrenz für Halles Stammkeeper Kai Eisele: Die Saalestädter verkündeten am Dienstag (8. September) die Verpflichtung von Schlussmann Sven Müller, der in den letzten beiden Jahren beim Karlsruher SC unter Vertrag stand. Müller hatte die HFC-Verantwortlichen in der vergangenen Woche beim Probetraining überzeugt. Sein Vertrag bei den Rot-Weißen läuft bis 2022. "Er hat im Probetraining einen sehr guten Eindruck hinterlassen, bringt alle Voraussetzungen mit inklusive einer Top-Ausbildung und wollte unbedingt zum HFC", sagte Sportdirektor Ralf Heskamp.

Ein Bundesligaspiel für den 1. FC Köln

Torwart Sven MUELLER (Müller) (K)(Mi.) liess kein Tor zu, auch nicht von Mario GOMEZ (WOB)(l.)
Sven Müller auf der großen Bühne - im September 2016 für seinen Heimatklub 1. FC Köln beim 0:0 gegen Mario Gomez und den VfL Wolfsburg. Bildrechte: imago/Sven Simon

Aufgrund des angeschlagenen Duos Eisele und Tom Müller konnte HFC-Cheftrainer Florian Schnorrenberg zuletzt lediglich auf die U19-Nachwuchskeeper Niklas Grote und Franz Lohse zurückgreifen. Zudem hegt Müllers Namensvetter und HFC-Eigengewächs Tom wegen zu seltener Einsatzzeiten schon seit längerem Abwanderungsgedanken.

Sven Müller wurde beim 1. FC Köln ausgebildet, dem er sich bereits im Alter von acht Jahren angeschlossen hatte und wo er zum Profi reifte. Im September 2016 absolvierte Müller für seinen Heimatverein das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg und hielt den Kasten sauber (0:0). Allerdings war langfristig kein Vorbeikommen an Timo Horn. 2018 verließ er den FC nach 14 Jahren in Richtung Karlsruhe. Doch auch beim KSC konnte er sich nicht als Stammkeeper etablieren. Zudem setzte ihn im Jahr 2019 ein Bandscheibenvorfall monatelang außer Gefecht.

Nun wagt der mittlerweile 24-Jährige einen neuerlichen Anlauf in der 3. Liga, wo er bislang zwei Einsätze (im Frühjahr 2019) vorweisen kann.

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red/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 08. September 2020 | 17:45 Uhr

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