Fußball | 3. Liga Hansa Rostock will Zuschauerzahl weiter erhöhen

Nach den 702 Zuschauern im letzten Heimspiel gegen den Halleschen FC hofft Hansa Rostock nun auf eine Erhöhung. Die Rede ist von 3.000 Fans im Ostseestadion bei der Partie gegen den 1. FC Magdeburg.

Hansa Rostock - Hallescher FC
Zuschauer beim Spiel Hansa Rostock gegen Hallescher FC. Bildrechte: imago images/VIADATA

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock will die Zahl der Zuschauer im Ostseestadion weiter erhöhen. "Jetzt fühlen wir uns bereit für die 3000", sagte Rostocks Vorstandsvorsitzender Robert Marien der "Bild" (Mittwoch). Am vergangenen Samstag hatten die Mecklenburger vor 702 Zuschauern gegen den Halleschen FC mit 1:0 gewonnen.

Das nächste Heimspiel der Mannschaft von Trainer Jens Härtel ist für den 10. April gegen den 1. FC Magdeburg terminiert. "Wir werden anhand der Erfahrungen aus dem Halle-Spiel unser Konzept für das Heimspiel gegen Magdeburg erweitern und anpassen und wollen damit spätestens Anfang kommender Woche fertig sein", sagte Marien.

"Unter anderem ist auch die Öffnung der Ost- und Süd-Tribüne geplant - mit einer entsprechenden Erweiterung der Anzahl von Test-Stationen. Mit der gegen Halle genutzten Infrastruktur hätten wir bereits 1500 Zuschauer ins Ostseestadion bekommen." Auf die Entwicklung der Corona-Pandemie will der Tabellenzweite entsprechend reagieren. "Wir werden jedenfalls bereits ein", sagte Marien: "Ob es dafür dann auch eine politische Mehrheit gibt und ob die gesundheitliche Lage das erlaubt, liegt nicht in unserer Hand."

Pilotprojekt gegen den Halleschen FC

Am vergangenen Wochenende hatte Hansa als erstes deutsches Profiteam nach mehreren Monaten die Erlaubnis für ein Pilotprojekt erhalten. 777 Dauerkarteninhaber und Ticketinhaber von Hansa-Partnerfirmen waren erlaubt, schließlich nahmen 702 nach einem Schnelltest und unter Einhaltung der Abstandsregeln sowie mit Mund-Nasen-Schutz auf den Tribünen Platz. Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen sprach im Anschluss von einem "großen Tag" für Rostock.

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dpa/red

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 24. März 2021 | 10:40 Uhr

8 Kommentare

Storch Heiner vor 11 Wochen

Küstenbewohner halten sich an AHA Regeln und tragen Maske - super das sie so wenig Coronafälle haben; das sollte mit steigenden Zuschauern "belohnt" werden.

markus3556 vor 12 Wochen

Lockerer als diese Saison kann es für keinen Hansa Fan sein und werden. Wir spielen oben mit und haben die Chance aufzusteigen. Unter uns, sollte dies nicht klappen, wäre es auch kein Beinbruch. Mit Corona haben wir genug Probleme, da wäre eine mögliche nächste Saison in der 3. Liga nicht einmal das geringste, sondern gar kein ÜBEL. Achso, die Tests und fie Organisarion vor und im Stadion bezahlt Hansa alleine, da brauch nichts gespendet zu werden, da kein Gewinn finanzieller Art anfallen. Pilottechnisch ist der Gewinn an Erfahrung für uns alle, die wieder ins Stadion möchten enorm znd da Spenden wir als mögliche Nutznießer in der Zukunft ja auch nichts oder? Gruß von der Ostsee

Thommi Tulpe vor 12 Wochen

Als Blau-Weißer und Jens-Härtel-Fan würde es begrüßen, wenn der F. C. Hansa Magdeburg (KEIN Schreibfehler!!!) im Traditionsduell vor 3.000 Zuschauern spielen könnte - so es das aktuelle Infektionsgeschehen dann in Rostock hergibt. Ich bin ganz sicher auch niemand, der Hansa dann einen Wettbewerbsvorteil unterstellen würde. Nein. Der Grundgedanke, zur "Normalität" zurückzukehren, ist nicht falsch. Uns Fans nervt die momentane Situation und jeder macht sich Gedanken, wie das Nervende zu beenden wäre. Bisher war "mein" FCM immer ein Team, welches eine besondere Spiel"wut" entwickelte, wenn das Stadion gegen Blau-Weiß die Heimmannschaft nach vorn zu "peitschen" versuchte. 3.000 Zuschauer sind so gesehen auch eine Chance für die "Größten der Welt". So dann Magdeburg gegen Hansa Magdeburg gewinnen sollte oder ein Pünktchen holt: Locker bleiben an der Küste! Holt drei Punkte in Dresden! Wir bemühen uns, Ingolstadt zu schlagen. Ich wünsche Euch mit unserem Aufstiegstrainer auch die 2. Liga!