Fußball | 3. Liga Insolvenzplan des Chemnitzer FC zurückgezogen

Klaus Siemon, Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC, hat seinen im September eingereichten Insolvenzplan zurückgezogen. Somit wird das Insolvenzverfahren des Fußball-Drittligisten wohl doch nicht in diesem Jahr abgeschlossen werden.

CFC Emblem am Hauptgebäude.
Bildrechte: imago images / Picture Point

Als Grund habe Siemon angegeben, dass die Gesellschafter der CFC Fußball GmbH die von ihm geforderten Garantien nicht hätten abgeben wollen, so Birgit Feuring, Sprecherin des Amtsgerichts Chemnitz, gegenüber der "Freien Presse". Dort heißt es, Siemon verlange unter anderem eine Garantie für die Übernahme seiner Vergütung und von Gerichtskosten von ihnen, was diese wiederum ablehnten. Für die Beendigung der Insolvenz seien deswegen zwischen 500.000 und einer Million Euro notwendig.

Auch wenn es damit aktuell keinen gültigen Insolvenzplan für den CFC gibt, läuft das Insolvenzverfahren mit dem Rückzug des Plans normal weiter. Ein schnelles Ende dieses Verfahrens ist damit allerdings nicht in Sicht.

----
red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 28. Oktober 2019 | 19:00 Uhr

2 Kommentare

Chemieschwein vor 37 Wochen

Das Rußchams Kasperletheater geht in die nächste Runde ... Ich freue mich für mich fürs Chemiesschwein... Gehen die Lampen aus , reicht nicht mal für ne Sachsenliga für dieses CFC GmbH Insolvenzkonstrukt.

Wurzner vor 37 Wochen

Wie lange kann ein verein überhaut in Insolvenz sein
das ist völlig ungerecht den anderen Vereinen gegenüber

Ergebnisse & Tabelle

Artikel auf MDR.de