Fußball | 3. Liga Dynamo-Spieler Hartmann: Noch ein Jahr, dann ist Schluss

Es wird noch ein Weilchen dauern, bis Dynamo Dresdens Marco Hartmann nach seiner Verletzung wieder der Mannschaft helfen kann. Die Zukunft ist für ihn aber klar. Ein Jahr will er noch aktiv Fußball spielen, dann ist Schluss. Derweil wackelt die Begegnung seiner Dynamos gegen Wehen Wiesbaden, eine Absage ist sehr wahrscheinlich.

Marco Hartmann (SG Dynamo Dresden)
Im Februar will Marco Hartmann der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Dynamo Dresdens langjähriger Kapitän Marco Hartmann hat eine klare Vorstellung von seiner Zukunft: Ein Jahr will er noch die Töppen schnüren, "dann ist definitiv Schluss". Das verriet der 32-Jährige im Interview mit dem "Kicker" (Donnerstagsausgabe). Zurzeit fehlt Hartmann dem Drittliga-Spitzenreiter wegen einer Knieverletzung. "Deshalb heißt es, schnellstmöglich fit zu werden und nachzuweisen, dass ich noch Leistung abrufen kann."

Seit 2013 spielt Hartmann bei Dynamo Dresden, am Saisonende läuft sein Vertrag bei den Sachsen aus. Erst in ein paar Wochen wird er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. "Ich hatte zu Beginn der Woche eine Kontrolluntersuchung, die einen guten Heilungsverlauf ergab. Aktuell bedeutet das für mich weiter viel Fahrrad fahren. In den nächsten Tagen werde ich dann wieder mit leichten Laufeinheiten beginnen", sagte Hartmann.

Nach seinem Karriereende will Hartmann, der Mathematik und Sport auf Lehramt studiert hat, mit seiner Familie auf Reisen gehen. "Danach muss ich mich aber tatsächlich durchringen und mein Referendariat nachholen“, meinte der gebürtige Leinefelder. Dann habe er beruflich mehrere Optionen. "Es ist gut möglich, dass es in der ersten Phase auf eine Mischform zwischen Fußball und Schule hinausläuft. Vielleicht wird es eine staatliche Schule, vielleicht ein Sport-Internat, oder aber doch ein Job im rein fußballerischen Bereich. Diese drei Optionen sind allesamt verheißungsvoll für mich."

Dynamo-Partie gegen Wehen Wiesbaden auf der Kippe

Mit Spannung schaut Hartmann auch auf den Sonnabend (16. Januar), an dem die SGD gegen Wehen Wiesbaden antreten müsste. Das Spiel steht nach zwei positiven Corona-Tests, auch Trainer Markus Kauczinski ist betroffen, gewaltig auf der Kippe. Zumal die Dresdner beim DFB die Absetzug der Begegnung beantragt haben.

jmd/dpa

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Joe Enochs
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 14. Januar 2021 | 19:00 Uhr

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