Fußball | 3. Liga 1. FC Magdeburg: Angestellte stimmen Kurzarbeit zu

Auch beim 1. FC Magdeburg sind die Mitarbeiter nun in Kurzarbeit. Damit wollen Spieler, Trainer und Geschäftstellenmitarbeiter dem Verein in der Corona-Krise den Rücken stärken und ein klares Zeichen setzen.

Die Mitarbeiter sowie das gesamte Team der Drittliga-Fußballer haben beim 1. FC Magdeburg der Kurzarbeit zugestimmt. Damit setzt der Club den bereits vor einer Woche mit den Anträgen eingeleiteten Schritt um. Das teilte der FCM am Dienstag mit.

Geschäftsführer Mario Kallnik 1. FC Magdeburg
Geschäftsführer Mario Kallnik, 1. FC Magdeburg Bildrechte: imago images/Picture Point

Dieses Handeln dokumentiert einmal mehr den starken Zusammenhalt von Innen und bildet die Grundlage für unsere Zukunft.

Mario Kallnik Geschäftsführer 1. FC Magdeburg

"Es ist nicht selbstverständlich, dass trotz der sehr schwierigen Situation alle Angestellten bereitwillig den Verein durch eigenes Abtreten von Ansprüchen vollumfänglich unterstützen. Dieses Handeln dokumentiert einmal mehr den starken Zusammenhalt von Innen und bildet die Grundlage für unsere Zukunft", sagte Geschäftsführer Mario Kallnik. Die Spieler halten sich mit individuellen Plänen fit, ihre Fitness- und Vitalwerte werden aus der Ferne kontrolliert und gesteuert. Alle Angestellten arbeiten aus dem Home Office.

Auch die anderen mitteldeutschen Drittligisten in Kurzarbeit

Vor dem FCM hatten bereits Vereine wie der Hallesche FC, der FSV Zwickau, der Chemnitzer FC und der FC Carl Zeiss Jena auf Kurzarbeit umgestellt. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt bei Kurzarbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt im Osten derzeit bei 6450 Euro.

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dpa/red

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 31. März 2020 | 09:40 Uhr