Fußball | 3. Liga Carl Zeiss Jena: Emotionaler Abschied von Kwasniok - Fröhlich übernimmt vorerst

Jenas Geschäftsführer Chris Förster lässt im Interview mit dem MDR durchblicken, wie schwer der Abschied von Lukas Kwasniok gefallen sei. Nun macht sich der Verein auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Vorerst übernimmt Ex-Profi Christian Fröhlich, etatmäßiger Trainer der zweiten Mannschaft des FCC, interimsweise die Verantwortung.

Geschäftsführer Chris Förster hat die Beurlaubung von Trainer Lukas Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen den MSV Duisburg im Interview mit dem MDR gerechtfertigt: "Es geht nicht um Einzelpersonen, es geht um den Verein", sagte Förster, "wir haben Lukas zehn Spiele lang die Stange gehalten. Doch es ist klar, dass es zu einem Punkt kommt, wo es eine Entscheidung braucht."

Förster: "Guter Draht zu Lukas"

Die Niederlage gegen Duisburg war die neunte im zehnten Saisonspiel. Jena hat bislang nur einen Punkt gesammelt und ist bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zehn Zähler von den Nichtabstiegsplätzen entfernt. Trotzdem ist sich Förster sicher: "Die Mannschaft hat das Potenzial, die Klasse zu halten. Von der Qualität her ist sie besser besetzt als im letzten Jahr."

Der Abschied von Kwasniok sei den Verantwortlichen jedoch schwer gefallen. Förster berichtet, einige Spieler und auch er selbst hätten am Abend nach der Partie gegen Duisburg noch mit dem Ex-Coach zusammengesessen. Am Sonntag (29. September) habe sich Kwasniok dann von der Mannschaft verabschiedet. Förster: "Ich hatte einen sehr guten Draht zu Lukas. Es tut mir sehr leid."

Christian Fröhlich übernimmt vorerst das Training

Vorerst wird Christian Fröhlich, der Coach der zweiten Mannschaft, das Training übernehmen. Bis spätestens nach der Drittliga-Pause im Anschluss an das kommende Spiel beim 1. FC Kaiserslautern will der Verein dann einen Nachfolger für Lukas Kwasniok gefunden haben, "Wenn es gut läuft, haben wir ihn schon schneller", sagte Förster und fügte an: "Wir haben auch schon mit einem möglichen Kandidaten gesprochen." Allerdings wolle man sich bei der Suche ausreichend Zeit lassen: "Wir sind für viele Optionen offen. Der Nachfolger muss auf jeden Fall zu dieser Mannschaft und nach Jena passen."

mze

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 29. September 2019 | 16:30 Uhr

1 Kommentar

Wolfus vor 50 Wochen

Wenn man ließt wie traurig der Herr Förster ist,weil er seinen besten Freund entlassen musste ,da kann einen nur das kotzen kommen....das ist doch eine Farce und eine Schmierenkomödie aller erster Güte....
Die Zusammenstellung des Kaders für diese Saison und die damit verbundenen Entlassungen von verdienten Spielern,die uns letzte Saison vom Abstieg gerettet haben..sind allein von Förster und Kwasniok zu verantworten und damit die Situation in der wir uns im Moment befinden.
Wenn es gerecht zugehen würde,müssten Förster,Kwasniok und sein Co-Trainer aus unseren Verein gejagt werden,denn diese Leute haben wissentlich und grob fahrlässig unseren FCC der Lächerlichkeit preis gegeben und den sicheren Abstieg mit ihren Aktionen herbeigeführt,denn der Klassenerhalt ist reine Utopie. Ich bin der Meinung,dass es sich hierbei ganz klar um vereinsschädigendes Verhalten handelt und das muß mit fristloser Kündigung bestraft werden..
Fans zeigt diesen Leuten,das ihr auch Einfluss habt,wehrt euch!!!