Frauen-Fußball | Regionalliga RB-Frauen steigen in 2. Bundesliga auf

Die Fußballerinnen von RB Leipzig steigen nach dem Abbruch der Saison als Tabellenführer der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf. Das teilte der Verein am Sonntagabend mit. "Wir haben eine starke Saison gespielt und uns den Aufstieg verdient. Dafür haben wir in den letzten zwei Jahren ganz viel investiert. In der nächsten Saison wollen wir beweisen, dass wir zurecht in die 2. Liga gehören", sagte Trainerin Katja Greulich.

RB Leipzig Frauen
Die ehemalige Nationalspielerin und jetzige RB-Stürmerin Anja Mittag (Archiv). Bildrechte: imago images / Hartenfelser

"Aufstieg auf der Couch fühlt sich komisch an"

Der Aufstieg am Grünen Tisch sei emotional jedoch komisch. "Grundsätzlich fühlt es sich nicht so toll an, quasi auf der Couch sitzend aufzusteigen. Da fehlen die Emotionen gegenüber einem auf dem Platz erkämpften Erfolg", sagte Kapitänin Marie-Luise Herrmann und fügte an: "Aber es ist natürlich besser so aufzusteigen als gar nicht. Als der DFB-Beschluss bekannt wurde, haben wir uns schon alle sehr gefreut. Jetzt müssen wir uns wieder neue Ziele stecken und diese auf dem Rasen verwirklichen."

Das Präsidium des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) hatte wie erwartet den Abbruch der Regionalliga-Saison beschlossen und auch das Aufstiegsrecht der RB-Frauen als souveräner Tabellenführer festgelegt. Zuvor hatte der DFB-Bundestag den Weg dafür freigemacht, dass die Bewerber aus den Regionalverbänden aufgrund der besonderen Umstände in diesem Sommer ohne die sonst erforderlichen Relegationsspiele aufsteigen dürfen. Mit der formalen NOFV-Zustimmung ist der Start der RBL-Frauen in der 2. Bundesliga für die kommende Spielzeit perfekt, zugleich wurde der Aufstieg des zweiten Frauenteams in die Regionalliga bestätigt.

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dpa/cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 08. Juni 2020 | 19:30 Uhr

10 Kommentare

Andy Krisst vor 8 Wochen

Hallo Quentin, gefährlich und bedrohlich vielleicht nicht!
Aber der Sport verkommt immer mehr zum reinen Marketingobjekt!
Das fängt bei bei der Übernahme von Vereinen an und endet bei der Vergabe von EM, WM und Olympia!
Da kann man mit den Schultern zucken und sagen, "Tja was solls" oder man übt sich im Widerstand!
Glauben Sie wirklich, werter Quentin, dem Red Bull Besitzer Dietrich Mateschitz geht es in einer Sekunde um den Sport?
Da gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied zu Dietmar Hopp, der als Jugendlicher bei Hoffenheim gekickt hat und deshalb eine besondere Beziehung zu dem Verein hatte!
Und die TSG heißt auch nicht SAP Hoffenheim, oder?
Mateschitz war es egal, wo er im Fußball in Deutschland Fuß fasste, das Kürzel RB, ohne das ging es nirgends! Mich wundert, das er nicht RB (Rotes Banner) Trinwillershagen übernommen hat! Aber die Klitsche war wohl zu klein!

Andy Krisst vor 8 Wochen

Wir reden aber hier schon von Frauen - Fußball, liebster User Jochen!
Also Tunnelblick abschalten.
Sie, Jochen, sind einer von denjenigen, mit dem ein sachlicher Diskurs sowieso unmöglich ist, das beweisen Ihre Kommentare!
Gut, dass es auch andere RBL'er gibt!

Bolzplatz11bW vor 8 Wochen

Seit dem Bundesliga Aufstieg 2016 hat dieses Dosen Konstrukt 132 Millionen € mehr für Neuzugänge ausgegeben als für Abgänge eingenommen...KEIN ANDERER BUNDESLIGA CLUB HAT EIN GRÖSsERES DEFIZIT ZU VERZEICHNEN ‼️‼️
Aber Di... und sein Hofnar... Oli.M vermakten doch halt nur den Sooo Tooolllen Saft ihres Bullen...