Fußball | 3. Liga Nach Pleite gegen Zwickau: Saarbrücken-Trainer Kwasniok kritisiert Schiedsrichter

Saarbrücken-Trainer Lukas Kwasniok war mit der Leistung des Schiedsrichter-Gespanns bei der 1:2-Pleite des FCS gegen den FSV Zwickau alles andere als zufrieden. Der Coach legte dem Unparteiischen sogar eine Pause nahe.

Vorschaubild Zwickau Handspiel 1 min
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Nach der 1:2-Heimniederlage des 1. FC Saarbrücken gegen den FSV Zwickau hat Trainer Lukas Kwasniok wegen eines nicht gegebenen Handelfmeters heftige Kritik an den Schiedsrichtern geübt. "Das ist ja nicht ein Handspiel, der hält den Ball fest. Wenn das nicht ausreicht für einen Elfmeter oder man das nicht sieht. Dann muss ich ganz ehrlich sagen: so wie ein Spieler in der Halbzeit ausgewechselt wird, wird es vielleicht mal Zeit, dass der Schiedsrichter ein Spiel Pause bekommt", sagte Kwasniok bei "Magenta Sport".

TV-Bilder befeuern Kwasniok-Kritik

Nach Ansicht der TV-Bilder, wonach der Referee keine klare Sicht auf die betreffende Szene in der 89. Minute hatte, legte Kwasniok nach: "Ja gut, der hat ja auch eine Körpersprache wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Er muss vielleicht auch aktiv sein, da kann ja was passieren. Und sich das nicht so gemütlich aus der Distanz anschauen." Zumindest hätte seiner Ansicht nach der Schiedsrichter-Assistent reagieren müssen. "Deswegen gibt's den Kollegen an der Seitenaus-Linie", sagte Kwasniok. "Der Linienrichter hat ganz klare Sicht und dafür ist er ja auch da."

Spieler von Zwickau am Ball. 2 min
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MDR aktuell 21:45 Uhr Mi 10.03.2021 21:45Uhr 01:45 min

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Abstand nach vorne wird größer

Durch die Niederlage verbleibt Saarbrücken in der Tabelle vorerst auf Platz vier und hat mit sechs Punkten Rückstand bereits einen beträchtlichen Abstand zum Aufstiegs-Relegationsplatz.

ten/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. März 2021 | 21:45 Uhr

11 Kommentare

Kaputtke vor 5 Wochen

Rafati hat es doch aufgeklärt, kein Vergehen.
Natürlich muss der Arm irgendwo hin.
ABEER ich hab beim ersten Betrachten ein Einklemmen gesehen.
Aber alles gut, so wie es war/ist.

FAN aus Bayern vor 5 Wochen

Also Ihre Wahrnehmung zu der Szene finde ich etwas skuril. Klar hatte sich der Manni Starke aufgeregt, da er ja voll in der Bewegung war und DER BALL aus kurzer Distanz zur Hand ging und nicht andersrum. Außerdem hat der FSV gegen DYNAMO so eine Situation als Elfmeter gegen sich gepfiffen bekommen. Da hat sich der Steffen Nkansah auch zurecht aufgeregt. Wäre hier ebenso gewesen. Daher keine außergewöhnlich kulante Entscheidung sondern eine vollkommen richtige Entscheidung hier nicht zu pfeifen.

AufmerksamerBeobachter vor 6 Wochen

Also mal ehrlich, hätte der Schiri gepfiffen, hätte nichtmal Manni Starke protestiert. Es ist unglücklich, aber er nimmt den Ball mit, wie beim Einkauf im Kaufhaus.. eine ganz außergewöhnlich kulante Entscheidung - und zum Glück nicht spielentscheidend, wie ein Elfmeter in der Nachspielzeit bei Unentschieden.