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Fußball | 3. LigaDirk Schuster beim FCK vorgestellt: "Wir können doch gar nichts verlieren"

Stand: 11. Mai 2022, 19:10 Uhr

Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat nach der Trennung von Coach Marco Antwerpen Nachfolger Dirk Schuster am Mittwoch offiziell vorgestellt. Der gebürtige Sachse soll die Pfälzer in der Relegation gegen Dynamo Dresden in die 2. Liga führen.

Schuster hatte vor seiner Vorstellung bereits am Nachmittag erstmals das nichtöffentliche Training auf dem Betzenberg geleitet. Der bisherige Chefcoach Marco Antwerpen war am Vortag bei den Pfälzern entlassen worden, da der FCK zuletzt mit drei Niederlagen in Folge den zweiten Platz verspielt hatte.

Schuster: "Wir brauchen wieder eine Wand"

In der Relegation gegen den Zweitliga-Drittletzten steht zunächst das Heimspiel (20. Mai) und dann die Partie in Dresden (24. Mai) an. Der 54 Jahre alte in Karlsruhe lebende gebürtige Karl-Marx-Städter ist als Zweitliga-Experte in die Pfalz gekommen und kennt sich auch mit Aufstiegen aus: Einst führte er den SV Darmstadt 98 direkt von der 3. in die 1. Liga. Entsprechend kämpferisch gab sich Schuster vor den entscheidenden Relegationsspielen. "Wir können doch gar nichts verlieren. Wir haben die große Möglichkeit, als Drittligist in die zweite Liga aufzusteigen", sagte er und ergänzte: "50 000 Zuschauer werden mit Sicherheit da sein, wir brauchen da wieder die Wand."

Durch Zufall hatte Schuster am vergangenen Wochenende die Partie der SGD beim Karlsruher SC verfolgt (2:2), ohne zu wissen, dass er zwei Tage später neuer FCK-Coach werden würde. Er will nun am Wochenende nach Dresden fahren, um sich in der letzten Partie der Schwarz-Gelben ein genaues Bild über den Relegationskontrahenten zu machen.

Vertragslaufzeit bleibt Geheimnis

Über die Vertragslaufzeit wurde bei der Vorstellung Schusters kein Wort verraten. "Vertragsdetails werden von unserer Seite nicht kommentiert. Wir haben eine Aufgabe vor uns. Ich hoffe, dass ich noch lange hier bleiben darf", so Schuster. Wie mehrere Medien berichteten soll sein Kontrakt bis 2024 laufen.

red/dpa

dpa/sid/red

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 11. Mai 2022 | 19:30 Uhr

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