Fußball | 3. Liga Dynamo-Keeper Broll: "Ich muss meinen Frust rauslassen"

Dynamo Dresdens Schlussmann Kevin Broll schrie sich in Unterhaching die Seele aus dem Leib, geholfen hat es nicht. Die Schwarz-Gelben verloren beim Schlusslicht, stehen aber noch auf der Poleposition.

Dynamo-Keeper Kevin Broll 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mo 12.04.2021 10:01Uhr 02:33 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-dynamo-dresden-kevin-broll-nach-unterhaching-100.html

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Noch steht Dynamo Dresden auf der Poleposition, doch aus Reihe vier rückt so langsam 1860 München heran. Die "Löwen" erfüllten am letzten Wochenende im Gegensatz zum Führungstrio ihre Hausaufgaben und gewannen gegen Verl 3:2. 1860 hat nur noch vier Punkte Rückstand zu Ingolstadt und Hansa Rostock, fünf Zähler zur SGD, der komfortable Vorsprung der drei Drittliga-Spitzenteams schmilzt.

Broll selbstkritisch: Haching "hat mit Herz gespielt, wir nicht"

Bei den Dresdnern kommt man nach der 0:2-Niederlage beim Tabellenletzten Unterhaching ins Grübeln. "Wir hatten es an diesem Spieltag auf dem Servierteller", unterstrich SGD-Torhüter Kevin Broll nach Abpfiff. Statt die Konkurrenz zu distanzieren, haben die Schwarz-Gelben nun in den letzten drei Spielen kein Tor erzielt und nur einen Punkt geholt - beim 0:0 gegen Verfolger Rostock. Flattern auf der langen Zielgeraden jetzt die Nerven?

Kevin Broll (Keeper SG Dynamo Dresden)
SGD-Torwart Kevin Broll versucht, verbal seine Kollegen nach vorn zu treiben. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / foto2press

Broll schrie sich im Sportpark Unterhaching die Seele aus dem Leib, um die Kollegen so richtig anzustacheln. Geholfen hat es nicht. "Ich bin so ein Typ, ich muss meinen Frust rauslassen", gestand der 25-Jährige. "Die haben mit Herz Fußball gespielt", schätzte er die Leistung der Spielvereinigung ein. Was im Umkehrschluss die selbstkritische Erkenntnis zuließ: "Das haben wir nicht getan." Das sei "ärgerlich", betonte Broll, aber "wir müssen weitermachen und jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir müssen zusammenstehen und die Scheiße zusammen rausholen".

Am Samstag kommen die "Zebras" mit Trainerfuchs Dotchev

"Es ist ein Wachrütteln" und man muss sich bewusst sein, "seine Jäger wieder im Rücken zu spüren", sagte MDR-Experte Benjamin Kirsten. Am kommenden Sonnabend (17. April) müssen die Schwarz-Gelben daheim gegen den MSV Duisburg ran. Dessen Trainer heißt Pavel Dotchev, bekannt als alter Taktikfuchs, der die "Zebras" seit seinem Amtsantritt im Februar dank 17 Punkten aus neun Spielen vom damals vorletzten auf den heute 13. Tabellenplatz geführt hat. Alles andere als ein Aufbaugegner für das Kauczinski-Team.

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jmd

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 12. April 2021 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

BSG der Echte vor 3 Wochen

Pavel ,unser alter Fuchs , kommt . Na , mal sehen. Das Schneckenrennen um die ersten 3 Plätze geht weiter.