Fußball | 3. Liga Magdeburg verliert unglücklich in Braunschweig

36. Spieltag

Der 1. FC Magdeburg hat sein Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig knapp mit 1:2 (0:0) verloren. Eine strittige Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert verhinderte den Ausgleich.

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Der 1. FC Magdeburg hat sein Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig verloren. Ein umstrittener Zusammenprall verhinderte den Ausgleich der Gäste.

Fr 29.04.2022 23:22Uhr 01:04 min

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Vor dem Spiel schenkte Braunschweigs Keeper Jasmin Fejzic dem Magdeburger Kapitän Tobias Müller einen großen Blumenstrauß. Als bereits aufgestiegener Meister genießt der FCM den Respekt der Braunschweiger. Kein Wunder: Magdeburg hat mit dem Aufstieg bereits erreicht, was der BTSV noch schaffen kann.

Braunschweig beginnt offensiv

Diesen Anspruch versuchten die Gastgeber schon in den ersten Minuten, zu untermauern. Bereits nach drei Minuten verbuchten die Löwen zwei Ecken, die jedoch nichts einbrachten. Wie von FCM-Trainer Christian Titz prophezeit, versuchten es die Gastgeber in der Folge immer wieder mit flachen Hereingabe, die kein Problem für die Magdeburger Defensive darstellten.

FCM wird besser

Nach und nach gelang es dann den Gästen zu zeigen, warum sie die überragende Mannschaft der Liga sind. Das Titz-Team riss angetrieben von Sechser Andreas Müller das Spiel an sich und erarbeitete sich die Feldüberlegenheit. Einer ersten Chance durch Jason Ceka in der 13. Minute folgte die erste große Aufregerszene des Spiels. Nach einem langen Abschlag von Dominik Reimann tauchte Luca Schuler frei vor dem Braunschweiger Tor auf und traf. Schiedsrichter Daniel Siebert pfiff den Stürmer jedoch zurück, weil er sich robust gegen einen Innenverteidiger durchsetzte. Eine harte Entscheidung, die Trainer Christian Titz nicht verstand: "Das war kein Foul."

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Reimann rettet

Nach einem Magdeburger Ballverlust in der Rückwärtsbewegung fällt der eigentlich so starke Andreas Müller in der 40. Minute Braunschweigs Bryan Henning im Strafraum. Den folgenden Elfmeter schoss Lion Lauberbach flach ins halbrechte Eck. Aber der lasche Schuss war kein Problem für Dominik Reimann, der den Meister vor dem Rückstand bewahrte.

Nach Pause überschlagen sich die Ereignisse

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff traf Ito den Außenpfosten. Aber das war nicht der Startschuss für eine Magdeburger Angriffswelle. Stattdessen kam Braunschweig wieder besser ins Spiel. Mit ihrer ersten Szene nach der Pause ging die Eintracht in Führung: Nikolaou (49.) setzte sich nach einer Ecke im Kopfballduell gegen Bittroff durch und traf aus fünf Metern.

Fehlentscheidung stoppt den 1. FCM

Magdeburg versuchte zu antworten, ließ sich im Anschluss an eine Ecke aber böse auskontern - Lauberbach (59.) erhöhte. Im Gegenzug traf Ceka zum Anschluss. Dann wurde es unübersichtlich: Schuler und Fejzic prallten zusammen (71.), Kai Brünker brachte den Ball ins Tor, wurde dabei noch von hinten abgeräumt - Schiedsrichter Daniel Siebert gab zunächst das Tor, entschied dann jedoch auf Freistoß für die Eintracht.

Kaum Chancen in der Schlussphase

Nachdem Schuler und Brünker jeweils mehrere Minuten behandelt wurden, ging das Spiel erst in der 77. Minute weiter. Aber das Tempo, das die Partie seit der Pause gehabt hatte, entstand nicht mehr. Braunschweig verteidigte sich tief zum Sieg.

Das sagten die Trainer:

Christian Titz (Magdeburg): "Der Schiedsrichter hat gesagt, dass unser Spieler in den Torwart reingegrätscht wäre, aber wie man sieht, ist das der gegnerische Spieler. Und dann war es danach übrigens nochmal klar Rot an Kai Brünker. Man kann es drehen und wenden, uns wurden zwei reguläre Tore aberkannt. Wobei man fairerweise zugeben muss, dass es beim Stand von 2:1 für Braunschweig auch einen Handelfmeter geben muss."

Michael Schiele (Braunschweig): "Das 2:2 ist meiner Meinung nach zurecht aberkannt worden, weil er da mit dem gestreckten Fuß reingeht, ich habe es gerade gesehen. Der Ball ist zu weit, Jassi (Anm d. Red: Fejzic) ist da und wird getroffen."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. April 2022 | 16:00 Uhr

71 Kommentare

Machdeburjer Kind vor 9 Wochen

Da spricht der Blinde vonne Farbe.
Eigentlich hätte es 2:3 stehen müssen.
Spielerisch waren die Größten auch besser
Wenn es denn mal so sein sollte, dass nicht die bessere Mannschaft gewinnt sondern die glücklichere, dann war gut, dass Braunschweig diese Mannschaft war.

Flo vor 9 Wochen

Ohne Atik sieht es in MD ja nicht sooooo gut aus.
Vor dem Spiel hatten ja einige Fußballversteher geschrieben, dass es keine Rolle spielt ob er dabei ist oder nicht. Nur schlimm für ihn,dass er in der Torjägerliste nicht mehr vorn ist. Ich glaube so eitel ist er.

MLink-Berlin vor 9 Wochen

Ich wette mit Ihnen, dass unsere sportliche Leitung das auch weiß und entsprechend reagieren wird! So bleibt der Kader keinesfalls! Von daher ist eine Leistungseinschätzung zur jetzigen Zeit völlig sinnlos 😜👍
Aber jedem seine Meinung 😜

BWG aus der Mudderstadt

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