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Fußball | 3. LigaDynamo Dresden beendet beim HFC die monatelange Durststrecke2. Spieltag

Stand: 06. August 2022, 16:16 Uhr

Fast acht Monate lag der letzte Pfichtspielsieg der SG Dynamo Dresden zurück – im Ost-Duell beim Halleschen FC haben die Schwarz-Gelben ihre quälend lange Durststrecke beendet. Ein Eigentor ebnete der SGD den Weg, die schlussendlich mit 2:0 (1:0) die Oberhand behielt.

Endlich ist aus Dresdner Sicht der Bann gebrochen. Nach zuvor 21 Pflichtspielen in Serie ohne Sieg hat die SG Dynamo das Drittliga-Ostduell am 2. Spieltag beim Halleschen FC mit 2:0 (1:0) für sich entschieden. Der HFC wiederum wartet nach der Auftaktniederlage in Zwickau weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis der Saison.

HFC-Kapitän Jonas Nietfeld kann nicht klären und legt den Ball zum 0:1 ins eigene Netz. Bildrechte: IMAGO/Picture Point

HFC beginnt stark, aber Dynamo schlägt zu

Die im Vergleich zur Stuttgart-Niederlage auf vier Startelfpositionen veränderten Dresdner – Stefan Drljaca war zurück im Tor, zudem begannen Kyrylo Melichenko, Paul Will und Christian Conteh – überließen den Gastgebern zunächst den Ball. Und der kombinationsstarke HFC (Timur Gayret und Sören Reddemann waren hier die Neuen in der ersten Elf) wusste vor über 12.800 Fans im ausverkauften Chemie-Stadion damit durchaus etwas anzufangen. Bei Tom Zimmerschieds Volley aus der zweiten Reihe war Drljaca zur Stelle (7.).

Das erste wirkliche Ausrufezeichen der Partie setzte jedoch Conteh, der nach Wills Ballgewinn erst Hug, dann Landgraf düpierte, von der Grundlinie in den Fünfmeterraum legte, wo HFC-Kapitän Jonas Nietfeld unglücklich ins eigene Netz verlängerte (14.). Dynamos Führung dämpfte den Hallenser Auftritt nachhaltig. Die SGD übernahm nicht nur die Kontrolle, sondern kam in der Folge dem zweiten Tor sehr nah. Kapitän Tim Knipping köpfte knapp vorbei (24.), Dennis Borkowski wurde zunächst im allerletzten Moment von Niklas Kreuzers Risikogrätsche gestoppt, ehe auch Jannes Vollert Borkowski gerade noch in die Quere kam (27./29.). Die einzige und beste Ausgleichschance vor der Pause vergab Leon Damer – Kreuzer hatte sehenswert vorbereitet (41.).

Torschütze Patrick Weihrauch weiß, bei wem er sich zu bedanken hatte – Vorbereiter Christian Conteh (li.). Bildrechte: IMAGO/Fotostand

Weihrauch entscheidet die Partie – wieder leitet Conteh ein

Dresden behielt auch mit Wiederanpfiff die Kontrolle. Halle mühte sich, hatte dabei auch gute Ballpassagen, blieb aber insbesondere im letzten Drittel zu durchsichtig und harmlos. Nur Gayret und Kreuzer per Freistoß näherten sich dem SGD-Kasten an (65./69.). HFC-Keeper Felix Gebhardt wurde derweil von Arslan geprüft (52.), ehe ihn Borkowski zu einer Glanztat zwang (60.).

Die Vorentscheidung leitete einmal mehr der auffällige Conteh in die Wege – der Rechtsaußen steckte für Joker Patrick Weihrauch durch, der aus spitzem Winkel via Innenpfosten vollendete (79.). Auch wenn die Gastgeber nie aufgaben und alles nach vorne warfen, wurde es nur bei Herzogs Strafraumversuch noch einmal geführlich (85.).

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mhe

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Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 06. August 2022 | 16:00 Uhr

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