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Fußball | 3. LigaAbstiegsplatz - HFC verpasst Befreiungsschlag beim MSV Duisburg10. Spieltag

Stand: 01. Oktober 2022, 16:24 Uhr

Wieder nichts: Der Hallesche FC hat seine Auswärtsschwäche auch am Samstag (01.10.) in Duisburg nicht abgelegt und verpasste beim MSV den erhofften ersten Sieg in der Fremde. In Sachen Einsatz und Kampf konnte man der Elf von André Meyer bei der 0:1-(0:0)-Niederlage nichts vorwerfen. Im Angriff fehlte es aber, wie so oft, an Durchschlagskraft. Die bittere Folge: Abstiegsplatz.

Der Hallesche FC hat den erhofften Befreiungsschlag in der 3. Liga beim MSV Duisburg verpasst. Die Mannschaft von André Meyer wartet nach der 0:1-(0:0)-Niederlage am Samstag nicht nur weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison, sondern rutschte durch die Pleite auch auf einen Abstiegsplatz.

Harmlose HFC-Offensive

Vor 9.084 Zuschauern in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena taten sich die Saalestädter insgesamt schwer und erspielten sich auf schwierigem Geläuf kaum Chancen. Die beste Möglichkeit hatte Tom Zimmerschied, der aus 15 Metern aber nur die Latte traf (44.). Duisburg kam nach vier Niederlagen in Serie hingegen zu einigen Hochkarätern. Den entscheidenden Treffer für die Mannschaft, die von Ex-HFC-Trainer Torsten Ziegner betreut wird, markierte Marvin Bakalorz (65.).

Ex-HFC-Spieler Sebastian Mai hatte die HFC-Offensive gut im Griff. Bildrechte: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Thomas Thienel

Zimmerschmied an die Latte

Beide Mannschaften benötigten eine zwanzigminütige Anlaufphase, um sich auf die schwierigen Platzverhältnisse einzustellen. Auf dem tiefen Boden setzten dann aber vor allem die Gastgeber Offensivakzente. Beim Schuss von Drittliga-Debütant Baran Mogultay rettete HFC-Verteidiger Jannes Vollert kurz vor der Torlinie (22.), ein Kopfball von Bakalorz ging nur knapp vorbei (43.). Der HFC blieb lange Zeit erschreckend harmlos, wäre aber beinahe durch das Zimmerschmied-Pfund an die Latte mit einer Führung in die Kabine gegangen (44.).

Duisburger Führung nach Standard

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich beide Mannschaften schwer, aus dem Spiel heraus torgefährliche Aktionen zu kreieren. So entsprang der entscheidende Treffer nicht zufällig einer Standardsituation. Der von Kolja Pusch getretene Eckball landete genau auf dem Kopf des ungedeckten Bakalorz. Halle stemmte sich zwar noch gegen die Niederlage, kam bis auf eine Ausnahme zu keinem gefährlichen Abschluss. Der Schuss von Dominik Steczyk verfehlte das MSV-Gehäuse nur um Zentimeter (78.).

In der Tabelle steht der Hallesche FC durch die Niederlage nun auf dem 17. Platz, Duisburg kletterte auf Rang neun.

André Meyer kann mit der Leistung seiner Elf in Duisburg nicht zufrieden sein. Bildrechte: IMAGO / Eibner

Stimmen zum Spiel

  • André Meyer (Halle): "Wir sind enttäuscht. Wir sind hierher gefahren und wollten was mitnehmen. Wir haben eine sehr engagierte Leistung der Mannschaft gesehen. Wir wussten, dass hier eine große Wucht auf uns zukommt mit vielen langen Bällen. Deshalb haben wir Wert auf die Defensive gelegt. Über weite Strecken haben wir es gut gemacht, haben dadurch aber unseren Spielfaden ein bisschen verloren. Wir sind nicht gut reingekommen, der Platz war sehr wässrig und wir haben auch viele lange Bälle gespielt. Da verliert man ein bisschen den Faden. Wir haben uns über 90 Minuten zu wenig Torchancen herausgespielt und es war immer wieder brenzlig. Dass das Tor dann durch eine Standard-Situation fällt, ist ärgerlich. Wenn wir hier mit einem 0:0 rausgehen, wäre es das Ergebnis gewesen, das wir uns gewünscht hätten."

  • Torsten Ziegner (Duisburg): "Nach so einer Durstrecke war es einfach wichtig, dass wir ein Spiel mal wieder nach Hause holen. Egal wie. Wir sind überglücklich. Vor allem über die Art und Weise, wie es die Mannschaft erzwungen hat."


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Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 01. Oktober 2022 | 16:00 Uhr

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