Fußball | 3. Liga Spieler von Carl Zeiss Jena stimmen Kurzarbeit zu

Beim FC Carl Zeiss Jena wurde wegen der Corona-Krise die Einführung von Kurzarbeit geplant, nun haben die Spieler und anderen Mitarbeiter dem zugestimmt. Das berichtet die "Thüringer Allgemeine" am Freitag (20.03.2020).

Förster: "Wichtiges Zeichen"

Chris Förster (FC Carl Zeiss Jena)
FCC-Geschäftsführer Chris Förster (Archiv). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"Normalerweise verständigen sich Unternehmen mit dem Betriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit", sagte Geschäftsführer Chris Förster. Weil der FC Carl Zeiss aber keinen Betriebsrat habe, "mussten wir mit jedem einzelnen eine Vereinbarung treffen, dass er mit Kurzarbeit einverstanden ist". Alle Spieler und auch alle weiteren Mitarbeiter seien der Entscheidung gefolgt. "Es ist ein wichtiges Zeichen, dass sich alle einverstanden erklärt haben", erklärte Förster. Spieler, Trainer und das Funktionsteam des Clubs gehen dabei auf 100 Prozent Kurzarbeit.

Bei den Mitarbeitern der Geschäftsstelle variiere dieser Satz, weil laut Förster verschiedene Prozesse weiterlaufen müssten. Dazu gehöre die Buchhaltung oder die Sponsorenbetreuung. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt bei Kurzarbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent. Bundesweit gibt es bereits einen Ansturm von Unternehmen auf das erweiterte Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise.

---
red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. März 2020 | 17:45 Uhr

2 Kommentare

pauhep vor 31 Wochen

Waren die nicht schon die ganze Saison in Kurzarbeit :D

DDRler vor 31 Wochen

Bleibt alle gesund.... irgendwann wird es weitergehen...nur der FCC...

Mehr zu Sport und Corona