Fußball | 3. Liga HFC verliert nach Acht-Tore-Spektakel

25. Spieltag

Der Hallesche FC hat auch das achte Spiel in Folge nicht gewonnen. Gegen die SpVgg Unterhaching stand die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner nach einer wilden Achterbahnfahrt erneut mit leeren Händen da. Ziegners Zukunft ist damit weiter offen.

Der Hallesche FC hat auch das achte Spiel in Folge nicht gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner kassierte gegen die SpVgg Unterhaching nach einer wilden Achterbahnfahrt eine 3:5 (1:2)-Niederlage und steht in der Tabelle nur noch vier Punkte vor den Abstiegsplätzen. Die Zukunft von Ziegner ist damit weiter offen.

Halle beginnt wirr, Haching effizient

Das Spiel im HFC-Stadion hatte gerade erst begonnen, da musste Halles Torwart Tom Müller, der nach dem 1:6-Debakel beim FC Bayern II für Kai Eisele zwischen den Pfosten stand, schon den Ball aus dem eigenen Netz fischen. Bei einer Ecke herrschte totale Verwirrung im HFC-Strafraum, Dominik Stroh-Engel nutzte die Situation und erzielte aus Nahdistanz das 0:1 (2.).

Halle versuchte, sich in die Partie zu kämpfen, doch kassierte zunächst das 0:2 - erneut durch Stroh-Engel (14.). Erst ein Eigentor des Hachinger Torjägers, der in Mittelstürmer-Manier den Ball nach einer Ecke mit dem Kopf über den eigenen Keeper Nico Mantl bugsierte, brachte den HFC zurück ins Spiel (38.).

Marcel Hilßner, Dominik Stroh-Engel und Dennis Mast
Bildrechte: imago images / Picture Point LE

HFC kämpft leidenschaftlich

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Hallenser weiter, doch zeigten erneut Schwächen in der Abwehr. Und erneut war es Stroh-Engel, der diese zum 1:3 (58.) nutzte. Nun sah alles nach Entscheidung aus, ehe die Partie in der Schlussphase zur absoluten Achterbahnfahrt geriet.

Bentlex Baxter Bahn brachte den HFC wieder heran (72.), Stephan Hain antwortete für Haching (82.). Dann ließ Jonas Nietfeld die Gastgeber wieder hoffen (87.), ehe Hain die Hoffnungen in der Nachspielzeit endgültig zerstörte.

Stimmen zum Spiel:

Claus Schromm (Unterhaching): "Dass es so krass wird, hätten wir nicht gedacht. Mit dem Eigentor haben wir Halle zum Leben erweckt. Wir haben unglaublich viel richtig, aber auch viel falsch gemacht."

Torsten Ziegner (Halle): "Täglich grüßt das Murmeltier. Ich habe die eine oder andere Information gekriegt: Für viele ist es unverständlich, wie wir in einer solchen Situation sein können - wie die Mannschaft arbeitet, wie wir uns gegen Widerstände wehren. Aber fünf Gegentore sind eindeutig zu viel."

Dominik Stroh-Engel (Tor- und Eigentorschütze Unterhaching): "Wir wollten was mitnehmen, dass es so ein wildes Spiel wird, hat keiner gedacht. Respekt vor den Hallensern, die das Spiel noch einmal richtig spannend gemacht haben."

mze

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 23. Februar 2020 | 16:30 Uhr

41 Kommentare

matze0762 vor 35 Wochen

So unterschiedlich können Sichtweisen sein. Ich bin der Meinung, dass Sohm, mit seinen Leistungen zur Zeit überhaupt nicht spielen sollte.
Rot/weiße Grüße aus Halle

Flo vor 35 Wochen

11 Gegentore nur letzte Woche spricht eine deutliche Sprache. Es ist aber schon im Mittelfeld traurig anzuschauen wie der Einsatzwille z.B. eines Hilßner ist . Warum haben wir eigentlich Sternberg geholt ? Und ins Tor gehört jemand der den Strafraum beherrscht und auch mal seine Abwehr zusammen faltet und den haben wir nicht. Wer war denn überhaupt für den Stroh-Engel zuständig ? Fußball haben wir gestern auch nicht gespielt, nur schnell,hoch und weit nach vorn und hoffen ,daß Boyd den Kopf hinhält. Spielaufbau sieht anders aus, vorallem bei dem Wind.

tobi vor 35 Wochen

Wenn du die Kommentare aufmerksamer lesen würdest, dann könntest du feststellen, dass ich mitnichten von HOCHHINAUS träume wie Du es formulierst. Die Rückrundenbilanz ist ohne Frage eine Katastrophe und

Ergebnisse & Tabelle

Artikel auf MDR.de