Fußball | 3. Liga Schwaches Remis zwischen Uerdingen und Magdeburg

11. Spieltag

Zum Auftakt des 11. Spieltages haben sich der KFC Uerdingen und der 1. FC Magdeburg in einem schwachen Spiel mit einem torlosen Remis getrennt. Nach guter Anfangsphase kam der FCM kaum mehr zum Zug.

Spielszene 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR aktuell 21:45 Uhr Fr 04.10.2019 21:45Uhr 00:58 min

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FCM-Trainer Stefan Krämer tauscht gegenüber dem 3:0 vor einer Woche gegen die Würzburger Kickers auf einer Position: Für Timo Perthel stand Charles-Elie Laprevotte in der Startformation.

Guter Beginn vom FCM

In der Anfangsphase war der FCM in Düsseldorf die stärkere Mannschaft und hatte zwei Möglichkeiten: Sören Bertrams Schuss von der Strafraumgrenze wurde noch abgefälscht und rollte knapp am Tor vorbei (5.), Sirlord Contehs Abschluss nach verlängertem Einwurf blieb an einem Gegenspieler hängen (10.). Auf der anderen Seite scheiterte Tom Boere nach Fehler von Brian Koglin aus Nahdistanz an Gäste-Keeper Morten Behrens (15.).

In der Folge kam Uerdingen besser ins Spiel, von Magdeburg kam bis zur Pause immer weniger. Assani Lukimya brachte nach einer Ecke zu wenig Druck hinter seinen Kopfball (32.), anschließend hielt Behrens noch einen Distanzschuss von Patrick Pflücke (40.).

Uerdingen insgesamt etwas gefährlicher

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich bis auf einen Kopfball des Ex-Magdeburgers Jan Kirchhoff nach Eckball, den Behrens problemlos hielt (60.), zunächst nicht viel. Auch der eingewechselte Osayamen Osawe scheiterte am FCM-Keeper (70.). Auf der anderen Seite war Sören Bertram der Einzige, der bei den Gästen für so etwas wie Gefahr sorgte, er scheiterte zweimal aus der Distanz (54./75.).

Im Duell zweier offensiv höchst mäßiger Mannschaften, die sich enorm viele Fehlpässe leisteten, wirkte Uerdingen insgesamt etwas gefährlicher. Auch in der Schlussphase: Roberto Rodriguez' Distanzschuss wehrte Behrens zunächst ab, den Nachschuss setzte Boere aus spitzem Winkel ans Außennetz (78.). In letzter Minute musste Uerdingens Torwart Lukas Königshofer dann noch einmal eingreifen, als er einen gefährlichen Freistoß von Jürgen Gjasula über das Tornetz lenkte (90.).

Trainer Stefan Kraemer
FCM-Trainer Stefan Krämer. Bildrechte: imago images/Jörg Schüler

Stimmen zum Spiel:

Stefan Krämer (Magdeburg): "Das Unentschieden geht in Ordnung. Mit der Arbeit gegen den Ball war ich zufrieden, mit eigenem Ballbesitz nicht. Wir haben leichte Fehler gemacht, wir haben keine Bälle festgemacht, hatten leichte Ballverluste und dadurch nicht viele Offensivaktionen. Das war mir zu wild, zu viel Flipper."

Stefan Reisinger (Krefeld): "Den Punkt nehmen wir mit, zufrieden sind wir aber nicht. Wir waren spielbestimmend, haben wenig zugelassen. Im letzten Drittel war mir das aber zu wenig."

mze

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 05. Oktober 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2019, 09:25 Uhr

18 Kommentare

fcm-magdeburg vor 5 Wochen

Wieder nur Remis
Liegt es am Trainer oder an unsere Spieler? Mal sehen wie lange das noch gut geht. Von 40 Punkte war mal die Rede, mal sehen wie viele davon zum Schluss übrig bleibt. Oder noch anders Ausdruckt: 2020 3 Bundesliga oder Regionalliga und wie lange man noch am Trainer festgehalten wird, ich hoffe nur, dann nicht zu Spät.

FCM68 vor 5 Wochen

Jo, nicht verloren. Ein Lied von Herbert Grönemeyer lautet "Was soll das?". Und genau diese Frage stelle ich mir, nicht erst seit gestern. Das Beste am 11.Spieltag ist die gerechtfertigte, flächendeckende Kritik,die hier und anderswo geäußert wird. Dies wird unseren Kapitän wieder sauer aufstoßen. Ich bin geneigt zu sagen, das was gegen den KFC abgeliefert wurde ist fast schon eine Frechheit. Sicherlich nicht absichtlich, aber so viel Unvermögen bei diesen Fehlpass - Weltmeisterschaften habe ich selten erlebt. Die 1000 Mitgereisten sollten Eintritts- und Reisekosten erstattet bekommen (von den Spielern). 7x Remis bedeutet 14 nicht erreichte Punkte, was gleichbedeutend mit knapp 5 Niederlagen einher geht. Ändert sich da zeitnah nichts finden wir uns im Keller wieder. Was das bedeutet muss nicht erklärt werden. Wer jetzt nicht langsam die Alarmglocken hört leidet an Wahrnehmungsstörungen. Momentan einziger Lichtblick, unser 2.TW . Da wirds Alex nicht leicht haben. Vorwärts FCM!!!

Schenkendorf vor 5 Wochen

Was für ein Gruselkick! Schon vor Ende der 1.HZ, wollte ich den PC ausschalten. Ich frage mich, was diese hochbezahlten Profis in der Trainingswoche eigentlich so treiben. Kaum mal ein Pass, der über zehn Meter ankommt. Wildes Kopfballspiel ins nirgentwo, sowie
Umkehrfußball im Schlafwagenmodus. Kamen zwei FCM Spieler mal vor dem Strafraum der Krefelder an, wurden sie von fünf bis sechs Gegnern umringt. Über die linke Seite geht bei uns so gut wie nichts! Als "Fernseher" fiel dies besonders auf. In unserem Mittelfeld befindet sich kein Spielmacher, höchstens Spielzerstören. M.K. muß unbedingt das Sparschwein öffnen und einen Mittelfeldmann einkaufen, der dann auch spielt (nicht wie G.Müller oder Ludwig) und unser Chaos ordnet. Ansonsten sehe ich bei unserem Trainer nicht viel Potential. Wenigstens wurde diesmal nichts schön geredet. MD stand gestern für Fußball zum Abgewöhnen. Normalform hatte nur der TW und unsere Fans in dieser Geisterarena.

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