Fußball | 3. Liga Rostock schießt Jena ab und untermauert Aufstiegsambitionen

33. Spieltag

Carl Zeiss Jena bleibt weiter unter der 20-Punkte-Marke. Gegen den Aufstiegsaspiranten Hansa Rostock war die Elf von René Klingbeil am Mittwoch (17. Juni) letztlich chancenlos und verlor deutlich mit 4:0 (3:0). Über weite Strecken zeigte der FCC jedoch einen mutigen und beherzten Auftritt, musste sich letztlich aber der Klasse Rostocks sowie den eigenen individuellen Fehlern geschlagen geben.

Jena Härtel (Hansa Rostock) 3 min
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Mi 17.06.2020 22:44Uhr 03:15 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-419632.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Jena Härtel (Hansa Rostock) 3 min
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Video

Hansas Breier mit dem Torriecher

Im geister-leeren Ostseestadion nahmen zunächst die Gastgeber das Heft in die Hand und untermauerten ihren Favoritenstatus. Die erste gute Möglichkeit hatte aber Jena, als der 20-jährige Vasileios Dedidis in der elften Minute das Tor mit einem Flachschuss nur knapp verfehlte. In der Folge wurde Hansa stärker und belohnte sich in der 16. Minute mit der Führung. FCC-Verteidiger Patrick Schorr spielte unter Druck einen viel zu kurzen Rückpass auf Jo Coppens. Hansas Pascal Breier witterte die Chance und spitzelte den Ball durch die Beine des herauseilenden Schlussmanns. Auch wenn Rostock danach weiter das spielbestimmende Team war, zeigte Jena immer wieder gute Ansätze in der Offensive, kam aber nur durch einen Kopfball von Aytac Sulu (29.) noch einmal gefährlich vors Tor.

Pascal Breier
Pascal Breier schnürte einen Doppelpach gegen Jena. (Archiv) Bildrechte: imago images/Revierfoto

Coppens pariert Strafstoß

Kurz vor der Halbzeit wurde es dann richtig wild. Erst schnürte Breier den Doppelpack (44.), indem er eine halbhohe Flanke von Pepic ohne Probleme ins linke Eck verwertete. Sekunden später grätschte Coppens den agilen Nikolas Nartey im eigenen Sechzehner um. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maximilian Ahlschwede sicher (45.). Trotz des klaren Rückstandes zeigte Jena in Hälfte zwei Moral, drückte nach Wiederanpfiff auf den Anschlusstreffer, doch fehlte dem bereits feststehenden Absteiger vor dem Tor die letzte zwingende Aktion. In der 62. Minute hatte Nico Granatowski die große Möglichkeit auf 4:0 erhöhen zu können, nachdem Sulu Opoku im Strafraum zu Fall brachte. Den Elfmeter hielt Coppens aber mit einem starken Reflex. Kurz vor Schluss fiel dann doch noch der vierte Treffer, als der eingewechselte Rasmus Pedersen eine flache Hereingabe von Nico Neidhart problemlos im Tor unterbringen konnte (87.).

Jo Coppens
Jo Coppens konnte die Niederlage trotz eines gehaltenene Elftemeters nicht verhindern. (Archiv) Bildrechte: Ralf Ibing /firo Sportphoto/POOL

Stimmen zum Spiel:

René Klingbeil (Jena): "Es ist schwer Worte zu finden. Ich glaube, wir sind gut reingekommen und hatten gute Chancen. Das Spiel hätte auch in unsere Richtung kippen können. Dann haben wir drei kapitale Fehler begangen und sind komplett aus dem Rhythmus gekommen. Das ist natürlich extrem bitter."

Jens Härtel (Rostock): "Insgesamt haben wir einen guten Job gemacht und das Spiel dominiert. In der ersten Halbzeit hätte es aber auch kippen können. Mit den zwei Toren vor der Halbzeit war das Ding dann durch."

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL | 17. Juni 2020 | 20:30 Uhr

14 Kommentare

Hinterwaeldler vor 7 Wochen

Also für mich wiegt das Geld des Investors den momentanen Zustand des Vereins und der Mannschaft nicht auf!!!
Der eine Günstling darf das Geld nach Herzenslust für Trainer, „Kreisligafußballer“ ect. verschleudern und der andere ruiniert den einstmals glorreichen Ruf des Vereins. Der Vorstand kuscht und die Fanszene ist zerstritten.
Sicher ist das nicht die Alleinschuld der Dreierbande aber das hätten wir auch ohne das Geld aus Belgien schaffen können.
Und ein neues Stadion das der Investor , selbstlos wie er ist, für uns bauen darf hat noch keinen Verein vorm Untergang gerettet. Ganz im Gegenteil.
Um es mit W. Busch zu sagen: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe
Nur der FCC

Franke vor 7 Wochen

Diese Leute und ich sage Leute weil es nie eine Mannschaft war, haben 3 Trainer aufgerieben. Egal welcher Trainer, auch ein Jürgen Klopp nicht, hätte es geschafft aus denen eine Mannschaft zu formen, in der jeder für den anderen kämpft, und sich gegenseitig pusht. So spielte jeder für sich konstant schlecht über die gesamte Saison. Und am Ende jedes Spieles muss sich der Trainer vor die Kameras stellen und den Haufen in Schutz nehmen. Ich sage untrainierbar. Mir tut Klinge leid .

Franke vor 7 Wochen

Entschuldige bitte, das ich lache, aber Slamar und Gerlach, die Hammanns die letzten Saison 🤣. Der eine überheblich und mit seinem Bro Cros, geglaubt, sie sind zu höheren berufen als für Jena zu spielen. Der andere hüftsteif und die Bein haben steht’s was anderes gemacht als der Kopf wollte. Ich war froh das sie weg waren. Alles andere unterschreib ich gern.

Ansetzungen & Tabelle

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