Chris Richards und Davud Tuma
Bildrechte: Picture Point

Fußball | 3. Liga Chemnitz erkämpft Zähler beim FCB

6. Spieltag

Ungeachtet aller Nebengeräusche präsentierte sich der Chemnitzer FC sportlich auf Augenhöhe im Spiel bei der Reserve des FC Bayern München. Mit toller Moral nahmen die Sachsen schließlich einen Punkt mit nach Hause.

Chris Richards und Davud Tuma
Bildrechte: Picture Point

Der Chemnitzer FC hat sich am Sonnabend einen bei der Reserve des FC Bayern München mit einem 2:2 einen Punkt erkämpft. Auf den ersten Saisonsieg müssen die Himmelblauen, die damit weiter in der Abstiegszone verbleiben, damit weiter warten.

Chemnitz defensiv stabil und vorn mit Pech

In der ersten Halbzeit agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Amateure des FC Bayern versuchten, das Spiel zu machen, während sich der CFC auf die Defensive konzentrierte. Mit Erfolg: Bis auf den Versuch von Kwasi Wriedt aus spitzem Winkel (drüber/24.) ließ die Elf von David Bergner keine Großchancen zu. Nach etwa 25 Minuten kam der CFC besser in die Partie. Garcia setzte mit einem Schuss aus 12 Metern das erste Ausrufezeichen (gehalten/25.). Bei zwei kniffligen Elfmeter-Entscheidungen blieb der Pfiff von Schiedsrichterin Katrin Rafalski aus. Als Dejan Bozic im Strafraum zu Fall kam wohl zurecht (26.), beim Handspiel eines FCB-Akteurs hatten die Hausherren Glück.

Chemnitzer Führung hält nicht lange

Direkt nach Wiederbeginn erwischte der CFC den besseren Start. Daniel Bohl kam am langen Pfosten nach einer Flanke von Paul Milde zum erfolgreichen Abschluss (47.). Die Freude währte jedoch nicht lange, denn die Bayern antworteten nur sechs Minuten später. Nach einem Zauberpass von Sarpreet Singh rauschte Leon Dajaku heran und traf zum 2:1 aus acht Metern. Danach die Hausherren mit Oberwasser und weiteren Möglichkeiten. Eine davon nutzte der eingewechselte Jannik Rochelt aus sechs Metern zum Auslgeich nach starker Vorarbeit von Wriedt.

Tuma belohnt Moral der Gäste

Direkt nach dem Rückstand hatte der CFC durch Dejan Bozic die Riesenmöglichkeit zum 2:2. Er scheiterte jedoch an Christian Früchtl im FCB-Tor. Den Nachschuss wollte Milde per Heber einnetzen, setzte aber zu flach an. Chemnitz steckte nicht auf und kam zu weiteren Möglichkeiten. Die beste davon vergab zunächst Milde, der sich durch die FCB- Abwehr dribbelte, aber freistehend aus 15 Metern an Früchtl scheiterte. Nach 84 Minuten wurden die Mühen dann doch noch belohnt. Tarsis Bonga passte von der linken Seite auf Pascal Itter. Dieser legte auf Davud Tuma ab, welcher sich um seinen Gegenspieler drehte und zum aus acht Metern zum 2:2 traf. Bis zum Schlusspfiff suchten beide Teams aus einer gesicherten Defensive den Weg nach vorn. Zählbares sprang nicht mehr aus. Es blieb beim 2:2.

Stimmen zum Spiel:

David Bergner (Chemnitz) bei Magenta Sport: "Wir haben das richtig gut gemacht. In der ersten Halbzeit hatten wir drei, vier Möglichkeiten im Umschaltspiel. Uns fehlte die Cleverness, das 1:0 dann länger zu halten. Danach Milde, Bozic mit den Chancen und das Tor von Tuma. Der Punkt ist heute verdient. Nächste Woche kommen mit Hoheneder und Müller zwei Spieler zurück. Wir haben heute ein Erfolgserlebnis mitgenommen, wenn auch ein kleines. Gegen 1860 am Freitag werden wir den Bock umstoßen und die drei Punkte einfahren."

Sebastian Hoeneß (München): "Wir haben eine gute Reaktion nach dem 0:1 gezeigt. Die erste Halbzeit war zu pomadig. Wir wussten, was kommt. Dass Chemnitz tief steht und über Konter kommt. In der zweiten Hälfte haben wir das besser gemacht. Das 1:1 war sensationell rausgespielt. Nach dem 2:1 müssen wir das Ding nach Hause bringen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 24. August 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. August 2019, 19:37 Uhr

1 Kommentar

09577 vor 7 Wochen

Ein 2:2 bei den kleinen Bayern ist gut, wobei die Chancen zu mehr da waren. Die Mannschaft hat sich stabilisiert, nach dem ganzen Vereinstrubel beachtenswert!

Ergebnisse und Tabelle